Von der Anforderung bis zum fertigen Produkt – Zeiterfassungsrevolution

Dieser Blogbeitrag handelt von der Entstehung einer neuen iOS Applikation, die zur Zeiterfassung auf dem iPad genutzt wird.

Die Geschäftsführung entschied, dass die Arbeitszeit statt am Desktop, zukünftig am mobilen Endgerät erfasst werden soll. Die Vorteile, die demnach ausschlaggebend für die Nutzung eines mobilen Endgerätes sind, sind folgende:

  • einfache Handhabung für den Mitarbeiter, da er viel unterwegs ist und seine Zeiten mobil erfassen kann
  • Zeitreduzierung -> Mitarbeiter bekommt Projekte, Arbeitszeiten und Pausen automatisch in der Applikation vorgeschlagen
  • der Mitarbeiter bekommt zudem einen Hinweis, wenn er mal eine Erfassung vergessen sollte
  • Sofortiger Überblick über die geleisteten Zeiten für die Geschäftsführung.

Insgesamt waren sieben Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt. Zwei Mitarbeiter, die den Datenbankserver mit seinen Tabellen und Formularen zu erstellen hatten. Drei Mitarbeiter, die für die iOS Entwicklung verantwortlich waren sowie zwei Mitarbeiter, die das Projekt unterstützend begleitet haben. Somit waren die Aufgaben im Team klar verteilt und jeder konnte mit der Entwicklung starten.

Der Arbeitstag wird folgendermaßen gepflegt.

Das Datenbankteam stellte einen Datenbankserver zur Verfügung, der per Internet erreichbar ist. Bei der Datenbeschaffung orientierte sich das Datenbankteam anhand des alten Verwaltungssystems für die Zeiterfassung. Dadurch mussten nicht alle Tabellen und Strukturen neu entwickelt werden. Das iOS Team hat im ersten Schritt die Oberfläche entwickelt. Dabei hatten sie sich darauf beschränkt nur das Nötigste darzustellen, um die Abwicklung der Zeiterfassung dem Mitarbeiter so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten. Folgende Dialoge haben sich ergeben: Anmeldung, Zeiterfassungsübersicht und Zeiterfassung. Die Anmeldung dient der Authentifizierung gegenüber dem Datenbankserver, zugleich aber auch der Zuordnung der angelegten Arbeitszeiten des Mitarbeiters auf der Datenbank. Mit einer Übersichtstabelle werden dem Mitarbeiter alle erfassten Arbeitszeiten dargestellt, die in dem Zeiterfassungsscreen angelegt worden sind.

Die Monatsübersicht der App.

Die Monatsübersicht der App.

Nach dem die Oberfläche der iOS Applikation und der Datenbankserver fertig gestellt worden ist, ging es an den nächsten Schritt: Eine Verbindung zwischen dem Datenbankserver und der iOS Applikation herzustellen. Als geeignete Schnittstelle wurde das ODATA Protokoll eingesetzt, das auf dem Standard HTML Protokoll basiert.

Der Datenbankserver stellt einen IIS (Internet Information Service) bereit, auf dem Webservices angelegt wurden. Als die Webservices verfügbar waren, konnte das iOS Team durch das ODATA Protokoll eine Verbindung zum Datenbankserver aufbauen. Die Testphase der iOS App begann für ausgewählte Mitarbeiter Anfang Dezember. Sie beläuft sich auf vier Wochen, in der sie intensiv getestet und verbessert wird. Seit Anfang Januar steht die Zeiterfassung – App jeden Mitarbeiter zur Verfügung.

Es hat mir sehr viel Spaß bereitet zusammen im Team Probleme zu identifizieren und zu lösen – was nicht immer einfach war.

Autor: Felix Bürling

Willkommen bei gicom!

gicom mitten im schönen Bergischen Land (gesehen auf: FlinkeKolben.de).

Im Zeitalter des Computers bei einem IT-Unternehmen tätig zu sein und sich mit modernsten Technologien auseinander zu setzen, ist ein schönes Gefühl. Noch schöner ist es, wenn man dabei kreativ sein darf, seine Ideen austauschen und vielleicht andere begeistern kann. Einen solchen Ort gibt es wirklich! Ich habe diesen zum Glück in der Nähe meines Wohnortes gefunden. Und weil es mir Spaß macht, fahre ich jeden Tag ca. 40 KM dahin und erlebe spannende Stunden bei meiner Arbeit. Das ist in Overath bei Köln. Und das ist bei gicom, einem innovativen Softwarehaus.

Bei gicom heißt es „Erfolg ist strukturierbar“ und wer dies als Leitkonzept nimmt, der findet ebenfalls wie ich hier sein berufliches Zuhause. Denn nur so kann das Wissen optimal zum Austausch und zur Anwendung kommen. Austausch zwischen Auzubildenden und erfahrenen Mitarbeitern, zwischen Seniormitarbeitern und Berunfseinsteigern. Das bringt Qualität und das ist gicom-Philosophie. Dies alles braucht ein starkes und motiviertes Team, das neue Mitarbeiter integrieren und ihre Anfängerfragen beantworten kann.

Das gicom Headoffice in Overath!

Von einem solchen Team wurde ich empfangen und begrüßt. Schon bevor ich angefangen habe, wurde für einen schnellen Einstieg gesorgt. Bereits am ersten Tag hatte ich meinen eigenen Arbeitsplatz mit allen für meine Arbeit erforderlichen Bedürfnissen. Und das nenne ich persönlich einen herzlichen Empfang. Empfang in den Räumlichkeiten des Unternehmens, wo sich meiner Meinung nach jeder wohl fühlen kann, ob Softwareentwickler, Fachberater, Auszubildender, Supportmitarbeiter, Produktmanager, Analytiker… alle brauchen bei ihrer Tätigkeit Konzentration und Ruhe. Das ermöglicht gicom auf drei Etagen.

Ich rauche seit ein paar Jahren nicht mehr, aber stehe trotzdem zu meiner Zeit als Raucher. Deswegen finde ich es toll, dass gicom auch daran gedacht hat. Die Raucher haben nämlich ihre eigene Raucher-Ecke. Das ist aber nicht nur eine Ecke zum rauchen, sondern auch zum plaudern. Wer weiß… an solchen Ecken können Ideen geboren werden! Genauso wie in der Küche. Diese sind zwar etwas klein, aber dafür auf jeder Etage, ausgestattet mit Mikrowelle, Kochplatte, Ofen, Spülmaschine usw. Natürlich ist Kaffee sowie Wasser auch kostenfrei.

Für mich gibt es keinen besseren Empfang, als dass man schon bei Ankunft weiß, welchen Platz man einnehmen kann. Zudem ist es auch wichtig, dass ein passender Ansprechpartner da ist. Ich persönlich bin seit ca. sechs Monaten bei gicom und kann meine Fragen gezielt an verantwortliche Personen richten. Ob allgemeine, fachbezogene, organisatorische Fragen oder Fragen zur Infrastruktur. Ich wurde in Deutsch begrüßt, aber die spanischen Kollegen in Englisch und Spanisch. Ich habe gehört, meine spanischen Kollegen haben angefangen Deutsch zu lernen. Der Sprachtrainer kommt sogar zu gicom und die Trainings finden im Haus statt. Das nenne ich Luxus für meine Kollegen und gleichzeitig großartig von gicom.

Das waren meine ersten Eindrücke…

Autor: Abou-Zeid Gerdi

Weihnachtstombola – 5.500 Euro für einen guten Zweck!

Die Tombola auf unserer alljährlichen Weihnachtsfeier – es geht um einen guten Zweck und Spaß dabei!

Eines der besonderen Highlights bei unserer alljährlichen Weihnachtsfeier ist die Tombola. Der Erlös aus dem Losverkauf wird auch dieses Jahr an die Bürgerschaftsstiftung Overath gespendet. Der gute Zweck und die auch in diesem Jahr sehr reizvollen Preise (PS3, Fernseher mit DVB-T, Logitech Boxen und …und … und) motivieren uns alle dazu ordentlich in die Tasche zu greifen.

Der eigentliche Spaß beginnt dann mit der Verlosung, bei der jeder Preis von unserer Geschäftsführung, Herrn Hilger und Herrn Reuter, in humorvoller Weise präsentiert und ausgelobt wird.

So beginnt das Spektakel dieses Jahr mit dem ersten kleinen Preis: ein LED-Key-Ring. Normalerweise gehört dieser ja eher in die Kategorie „Dinge-die-die-Welt-nicht-braucht“ … aber nach der engagierten Präsentation durch Herr Hilger wollen alle diesen Schlüsselanhänger haben. Schließlich wird das Gewinnerlos gezogen und die Nummer verlesen. Gespannte Stille … keiner meldet sich … dann ein zögerliches „could you please repeat it in english“ – Oh, richtig seit ein paar Monaten haben wir ja einige neue Kollegen aus Spanien dabei, die sich natürlich voll beteiligen. Also ab jetzt in Englisch – und schon meldet sich ein glücklicher Gewinner.

Weiter geht es – zu jedem Preis gibt es eine nette Erläuterung manchmal auch eine Anekdote. Wer braucht denn nicht dringend einen Aluminumkoffer für CDs oder DVDs? Der ist doch einfach praktisch … und hier haben wir eine sehr interessante DVD  „Feuer und Eis“ – ein Klassiker!

Und wenn man dann doch mal einen Preis erwischt, mit dem man so gar nichts anfangen kann (vielleicht steht der Film ja längst zu Hause im Regal), nun, dann gibt es überraschender Weise noch eine DVD mit dem Film zu verlosen … und vielleicht auch noch eine … es ist einfach herrlich zuzusehen, wenn sich so ein Preis einfach immer wieder auf den Preistisch zurückschleicht und mit welchem Enthusiasmus er gleich erneut angepriesen wird. Es geht ja auch um einen guten Zweck!

Achtung! Eine Bluray mit Ice Age 4 – brandaktuell – frisch gepresst … [den hätte ich ganz gerne – mal sehen] … dieser wundervolle Film geht an die Losnummer 4….4….2  [ja – gewonnen] ! So geht es weiter… bis die PS3 als einer der letzten Preise präsentiert wird, hier sind nicht viele Worte notwendig – nahezu jeder will diesen Preis. Die Spannung im Raum ist greifbar … Schließlich großer Jubel beim Gewinner … und herbe Enttäuschung bei allen, die ohne PS3 nach Hause gehen müssen.

Mit voller Spannung warten alle auf die Verkündig – wer gewinnt die PS3 ?

Schließlich sind wir beim Hauptpreis angelangt – ein Fernseher mit integriertem DVB-T … hier sind die Hoffnungen zwar nicht ganz so groß wie bei der PS3, dennoch ist die Aufmerksamkeit ganz auf die Nennung der Losnummer gerichtet. Nun der glückliche Gewinner scheint bereits genug TV-Geräte zu Hause zu haben und auch für die Logitech Boxen hat er keine wirkliche Verwendung, denn er verkündet, dass er seine beiden Preise nun ebenfalls zu Gunsten des „Spendentopfs“ versteigern möchte. So kommen nochmal zusätzlich 250,00 € in den Topf.

Da der Erlös aus den Losverkäufen + Versteigerung durch die gicom GmbH noch mal verdoppelt wird, haben wir dieses Jahr einen Spendenbetrag von 5.500,00 € zusammenbekommen. Klasse, gicom!

Autorin: Jutta M. Prenting

Deutscher Handelskongress Berlin 2012

Ok, ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich ein wenig neidisch auf unseren Kollegen Luis war, als dieser mir eröffnete, dass er mit zur SAPPHIRE nach Madrid darf. Wobei ich natürlich eingestehen muss, dass er mir in der spanischen Sprache ein klein wenig überlegen ist und im Gegensatz zu mir über einen etwas größeren Wortschatz als „Salud“, „Si“ und „No“ verfügt… :) Umso mehr habe ich mich jedoch gefreut, als unsere Geschäftsführer fragten, ob ich sie auf den Deutschen Handelskongress in die Hauptstadt begleiten möchte. Ich war begeistert- wissen wir doch spätestens seit Klaus Wowereit, wie sexy Berlin ist…

Herr Hilger flog am Vormittag des 20.11.2012 bereits vor und überwachte den Aufbau unseres Messestandes, weshalb Herr Reuter und ich das Auto wählten, um Roll-ups, die Präsentationswand und diverse Werbemittel zu transportieren. Am folgenden Morgen haben wir uns gegen 8.30 Uhr am Messestand getroffen und letzte Vorbereitungen getroffen. Herr Hilger führte mich noch im Rahmen eines Crash-Kurses in Contract2Go ein und schon startete der Deutsche Handelskongress.

Kaum waren Herr Hilger und Herr Reuter zu einem Vortrag aufgebrochen, besuchte mich unser Standnachbar und fragte interessiert nach, was wir denn so anbieten. Meine große Stunde hatte geschlagen – zum ersten Mal musste/wollte/durfte ich Contract2Go auf dem iPad vorführen… Naja, was soll ich sagen- ich habe mein Bestes gegeben :) Nach meiner Vorführung habe ich darauf hingewiesen, dass unsere Geschäftsführer es sicher etwas besser hätten zeigen können. Unser Standnachbar entgegnete grinsend, dass ich es doch „ganz charmant“ gemacht habe. Liebe Kollegen, was soll ich unter „ganz charmant“ verstehen…? Ich befürchte, es geht in die Richtung „Sie hat sich stets bemüht“…

In den kommenden Stunden freute ich mich sehr, wenn ich auf den Namensschildern bekannte Ansprechpartner entdeckte, deren Namen ich ansonsten nur aus dem CRM kenne und nunmehr auch Gesichtern zuordnen kann. Des Weiteren habe ich definitiv gelernt, was gelebtes Networking ist… Ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt war, wie unsere Geschäftsführer mit potentiellen Kunden ins Gespräch kommen und innerhalb kurzer Zeit solch großes Interesse wecken, dass um einen Folgetermin gebeten wird. Herr Hilger hatte sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, einen Kontakt zu einem begehrten Vorstand auf dem DHK zu knüpfen und hat es tatsächlich geschafft- 2013 wird ein Treffen stattfinden.

Außerdem war es sehr interessant zu hören, dass unsere Kunden zielstrebig nach unserem Stand „gesucht“ haben, es also durchaus registriert wird, dass wir auf Veranstaltungen vertreten sind. Ich habe an diesem ersten Tag viel beobachtet, zugehört und einiges darüber gelernt „wie der Handel tickt“. Erwähnenswert ist zudem, dass wir am ersten Tag auch unsere „Obstdamen“ kennen lernten, die uns seitdem jeden Dienstag mit frischem Obst beliefern.

Am Abend fand dann ein Galadinner statt, welches unsere Bundesarbeitsministerin, Ursula von der Leyen, eröffnete. Anschließend wurde der Deutsche Handelspreis in drei Kategorien verliehen. Der Handelspreis 2012 in der Kategorie ‚Managementleistung Mittelstand‘ ging an das Familienunternehmen Modehaus L+T in der Osnabrücker Region mit über 20.000 qm. In der Kategorie ‚Managementleistung filialisierte Großbetriebe‘ wurde Deichmann, der größte Schuhhändler Deutschlands und Europas, ausgezeichnet. Überrascht hat mich, dass Deichmann 3.200 Filialen hat und tatsächlich in 22 europäischen Ländern sowie den USA vertreten ist.

Abschließend folgten die für mich kurzweiligsten Reden des Abends: Der Lifetime Award 2012 ging an Herrn Günther Fielmann für den Aufbau der größten Optikerkette Deutschlands. Der Laudator hatte schnell alle Lacher auf seiner Seite als er eine Zeitreise in seine Kindheit antrat, in welcher er der festen Überzeugung war, sein Leben sei zu Ende, als der Augenarzt ihm eröffnete, dass er eine Brille braucht. Anschließend hielt Herr Fielmann eine Rede, in der er eindrucksvoll bewiesen hat, dass er mit seinen 73 Jahren noch deutlich zu jung für den Schaukelstuhl ist. Aber wie er auch selbst betonte: Der Nachwuchs muss sich nicht beeilen- er hat noch Zeit… – und mit ihm sein engstes Team aus Büroleiterin, Innenarchitekt und erstem Auszubildenden, mit denen er seit nunmehr über 30 (!) Jahren zusammenarbeitet. Besonders beeindruckend war, dass Fielmann mit nur 5 % der deutschen Optikerfachgeschäfte knapp 40 % aller Auszubildenden im augenoptischen Handwerk stellt und dass ALLE Bundes- und Landessieger der Gehilfenprüfung im Jahr 2012 ihre Ausbildung bei Fielmann absolviert haben. Nach dem Galadinner folgte dann die Retail-Party, mit welcher der erste Kongresstag einen schönen Abschluss fand.

Meine Vorbereitung für etwaige Schadensersatzansprüche!

Am folgenden Tag stand tagsüber das normale Kongressprogramm auf dem Plan. Anschließend haben wir die Heimfahrt angetreten. Herr Reuter hatte offenbar genug von mir, jedenfalls konnte er nicht schnell genug nach Hause kommen. Zur Vorbereitung etwaiger Schadensersatzansprüche habe ich vorsichtshalber seinen Bordcomputer fotografiert.

Nebenbei kam ich in den Genuss einer Auswahl seiner 125.000 (!) Lieder. Da ich aufgrund der vielen Eindrücke der vergangenen Tage jedoch sehr erschöpft war, bin ich trotz der guten Musikauswahl ungefähr auf halber Strecke eingeschlafen und erst kurz vor Köln wieder aufgewacht. :)

Der Deutsche Handelskongress war ein tolles und lehrreiches Erlebnis für mich und ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein durfte. Wobei….. Eine Schattenseite hatte ich noch gar nicht erwähnt….- Mein größtes (und einziges) Problem war eindeutig, dass direkt vor unserem Messestand ein riesiges Buffet aufgebaut war, auf dem von morgens bis abends die leckersten Gerichte angeboten wurden. Reicht es aus, wenn ich sage, dass ich in den zwei Tagen drei Kilogramm zugenommen habe und Herr Reuter meinte, dass sie mich nie mehr mitnehmen, weil ich sonst völlig aus der Form gerate????

Autorin: Nicole Mehl

Warum kommt nach 5.5 eigentlich 6.0?

Am 16. November war es wieder einmal soweit und nach ungefähr vier Monaten harter Arbeit haben wir die Version 6.0 der GKM Suite für unsere Kunden freigeben können. Warum das neue Release nicht die Versionsnummer 5.6 im Namen führt? Weil die aktuelle Version der GKM Suite viel im Gepäck hat. Zu viel für ein „Minor Release“. Und das hat man auch in den letzten Tagen vor der Auslieferung gespürt.

12. November

Noch vier Tage bis zur Release-Auslieferung. Jeder spürt die Anspannung, die in der Luft liegt. Obwohl das Release zwei Wochen verschoben wurde, haben viele aus dem GKM Suite Team die letzten Wochenenden nutzen müssen, um den Umfang des Release fristgerecht bis zum Beginn der Integrationstestphase bewältigen zu können. Dazu gehörten neben Weiterentwicklungen im Rahmen unserer Produktstrategie auch vielfach Kundenanforderungen, die umgesetzt wurden. Seit dem 29. Oktober sind wir nun bereits dabei sicherzustellen, dass sowohl neue Funktionalitäten als auch funktionale Weiterentwicklungen prozessübergreifend keine unerwünschten Effekte hervorbringen. Auch am vergangenen Wochenende wurde wieder gearbeitet und das unbestimmte aber doch eher unsichere Gefühl, wo wir stehen weicht nach und nach dem Eindruck, dass wir es schaffen werden Termin und Qualitätsanspruch zu halten.

13. November

Noch drei Tage. Streng genommen reichlich Zeit. Da der Aufwand alle Entwicklungen zusammenzuführen und sie unseren Kunden in Form eines Transportauftrags zur Verfügung zu stellen nicht unerheblich ist, müssen am Donnerstagnachmittag alle Entwicklungen abgeschlossen sein. Der Druck unter dem alle stehen ist spürbar. Die Menge der offenen Tickets, die aus den umfangreichen Tests der I-Testphase stammen und über die im täglichen Status-Meeting gesprochen wird, nimmt langsam ab.

14. November

Immer intensiver beschäftigt sich jeder mit den letzten verbliebenen offenen Tickets. Es ist ein Kraftakt. Doch die Erfahrung zeigt, dass es gerade die letzten 10 Prozent sind, die am meisten Kraft kosten! Parallel dazu haben bereits die Vorbereitungen für die Auslieferung begonnen. Ein kurzer Blick auf die Entwicklungsaufträge, die wir am Donnerstag zusammenpacken wollen, zeigt wie ganzheitlich der Umfang des Release ist (Umsatzschnittstelle – Umsatzsteuer ID – Konditionsleiste – Bezugsbasis – Bewertung – Performance – Manuelle Abrechnung – Vertragsnummer – Verhandlungsmanagement – Konditionspflege – Fixbeträge – Verteilung – Bezugsbasis – Massendaten – Tabellenarchivierung) und wir fühlen uns in der Wahl der Versionsnummer bestätigt.

15. November

Donnerstag, 8:00 Uhr. Noch acht Stunden! Neben den letzten Themen die noch abgeschlossen werden müssen steht auch – zum wiederholten Mal – ein Abschied an. Denn um unsere Kunden schon vorab mit den neuen Funktionen vertraut zu machen und auch speziell aus den verschiedenen Kundenperspektiven vor Release Auslieferung ein Feedback zu erhalten, haben wir auch für dieses Release wieder direkt Kunden zu uns eingeladen und in die abschließenden Tests eingebunden, die uns mit dem Ende des Integrationstest wieder verlassen. Um 16:00 Uhr heißt es dann „Rien ne va plus“ und während der Rest des Teams nach und nach in den verdienten Feierabend geht, steht für meinen Kollegen Florian Ebert und mich noch das Packen der Kundentransporte auf dem Plan. Und das zieht sich! Gegen Mitternacht haben wir es dann endlich geschafft und alle Transporte sind fehlerfrei in unser Qualitätssicherungssystem eingelaufen.

16. November

Auslieferung! Nach unserer Nachtschicht sind wir gut aufgestellt, um unseren Kunden die Transporte zukommen zu lassen. Also nichts wie ran. Ein kurzer Blick auf unsere Auslieferungsmatrix (Wer bekommt was) und los geht’s. Doch leider müssen wir feststellen, dass das Release mit ca. 11 MB zu groß ist um es via Mail an unsere Kunden zu verteilen. Damit hatten wir nicht gerechnet! Die erste Idee unseren Postausgangsdienst entsprechend anzupassen wäre zwar die schnellste Lösung gewesen, allerdings würden wir das Problem dann wahrscheinlich nur in die Hände unserer Kunden legen, weil die Mail zu groß für deren Posteingang wäre. Kurzfristig gibt es jetzt nur noch eine Möglichkeit, wir müssen das Release via FTP bereitstellen. Nach einer kurzen und unbürokratischen Abstimmung mit unseren Kunden sollte das dann auch die Lösung sein. Trotz guter Vorbereitung ist es schon wieder Nachmittag. Während der erste Kunde das neue Release noch am Freitag erfolgreich eingespielt hat, gehen wir mit der Anspannung ins Wochenende, ob das bei den anderen Kunden auch so reibungslos läuft.

Autor: Sebastian Nowak

Videofilm über den Ausbildungsberuf IT-Kaufmann/Fachinformatiker mit der IHK-Köln

Ich wurde ausgewählt, ein Video über das Berufsbild des Informatikkaufmannes/Fachinformatikers für die IHK zu drehen. Dadurch soll man sich einen Eindruck über den Ausbildungsberuf machen können.

Für mich war es sehr spannend, meine Arbeit zu zeigen und durch das Video auch noch einmal  auf meine bisherige Ausbildung zurück zu blicken. Ich hoffe, dass sich angehende Auszubildende mit dem Beruf des Informatikkaufmannes/Fachinformatikers besser vertraut machen können.

Autor: Nikolas Heitkamp

Das TMS (Team Management System) als Methode der Teamentwicklung. Wir sind qualifiziert!

Bist du blau? Oder grün? Rot? Ich hätte aber gedacht, dass du gelb bist! Merkwürdige Gespräche finden auf den Fluren der gicom-Zentrale in Overath statt.

Springen wir einige Tage in die Vergangenheit: Es ist Donnerstag und eine Gruppe gicom Kollegen versammelt sich in entspannter Atmosphäre an einem ruhigen Ort im Bergischen Land. Inhalt des Seminars: Das Team Management System (TMS). Im Vorfeld war von jedem Teilnehmer ein kleiner Fragebogen auszufüllen. Das „Geheimnis“ des Fragebogens wurde rasch gelüftet. Jeder Teilnehmer erhielt im Laufe des Seminars die Auswertung des von ihm ausgefüllten Bogens – sein persönliches Team Management Profil.

Das Team Management Rad – Quelle: www.tms-zentrum.de

TMS verfolgt das Ziel, die Effizienz und Effektivität von Teams zu verbessern und vermittelt dabei auch Ansätze, die eigene Arbeitsleistung zu verbessern. Grundlage dafür ist eine Kombination aus individuellen Arbeitspräferenzen und empirisch ermittelten Erfolgsfaktoren exzellenter Teams. Die eigenen Präferenzen werden hierzu im Fragebogen ermittelt. Treffe ich Entscheidungen eher analytisch oder aus dem Bauch? Lege ich Wert auf strukturierte Vorgehensweise oder gehe ich flexibel an Themen heran? Beschaffe und nutze ich Informationen auf kreativem Weg oder praktisch? Bin ich eher eine offene, extrovertierte Persönlichkeit oder halte ich mich lieber zurück? Indem die individuellen Arbeitspräferenzen mit den Arbeitsfunktionen erfolgreicher Teams verknüpft werden (z.B. promoten, organisieren, stabilisieren), wird für jeden Teilnehmer die präferierte Rolle in einem Team abgeleitet. Insgesamt werden 8 Rollen unterschieden und zur Darstellung mit unterschiedlichen Farben versehen: Zum Beispiel der „rote“ zielstrebige Organisator, der „blaue“ kontrollierende Überwacher oder der „orange“ auswählende Entwickler.

In vielen Übungen wird im Seminar sowohl das Gespür für die selbst präferierte Rolle als auch für die Präferenzen der Kollegen geschärft. Ein kreativer Innovator löst Probleme schließlich anders als ein kontrollierender Überwacher. Dies hat wichtige Implikationen für den Umgang miteinander. Die Arbeitspräferenz bestimmt zum Beispiel auch, wie mit uns effizient kommuniziert werden kann. Welcher zielstrebige Organisator sagte nicht garantiert schon einmal zu einem Teammitglied, welches im ausschweifende Erklärungen lieferte: „Vorwärts! Jetzt komm‘ doch endlich zum Punkt!“

Was leiten wir – außer einer Schärfung des Selbstbildes und der besseren Einschätzung von Kollegen und Geschäftspartnern – aus TMS ab? Es ist der Ansatz, dass in Teams die 8 Rollen, die ein Team erfolgreich machen, durch die Teammitglieder optimal abgedeckt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein optimales Team aus 8 Personen besteht. Vielmehr sollten die 8 Rollen durch die Haupt- und Nebenpräferenzen der Mitglieder abgedeckt sein. Um den Ansatz zu leben, finden im Hause gicom regelmäßig TMS-Qualifizierungen statt. Dies hilft uns in der hausinternen Organisation und Kommunikation. Dies hilft uns aber auch ganz besonders für die Zusammenarbeit in den Projektteams bei unseren Kunden. Wer möchte nicht einen effizienten, effektiven und erfolgreichen Projektverlauf?

Autor: Dirk Schubert

My impressions from SAPPHIRE Madrid 2012

You might notice or you might not, but last week in Madrid it took place one of the most important events for SAP. If you belong to the first group, then you probably know that gicom was there as the winner of the Pinnacle Award 2012 as the Software Solution Innovator of the Year having a successful event. If you belong to the second group let me explain why you should not miss it next time, and why you should check out gicom´s innovations. I will be honest with you; I was part of the second group. I never heard, seen or attended SAPPHIRE before.  I am a gicom employee since less than two months, and during these few days I got the challenge to attend one of the most important event that SAP our partner makes in Europe, SAPPHIRE Madrid 2012.

Few weeks to go and millions of questions to be solved, what are the expectations of gicom for SAPPHIRE? What is the ultimate aim that SAPPHIRE pursues? What will be a successful performance for gicom? Many of these questions were answered before I landed in Madrid. But the real answer came when the real action started. Once I was there I only needed a few minutes to realize the dimension of this event, and the key role that it plays for many small and big SAP partners. Basically the event´s focus is the EMEA region, making it especially interesting if you want to expand your business influence. Therefore both parts SAP partners and Clients get benefits and obviously for SAP, SAPPHIRE represent the perfect time to show worldwide their new technologies like HANA and make good business meanwhile.

But not all was as I expected. I was expecting a lot of traffic around our booth, a lot of presentations regarding our products, but nothing of this really happened. The reason, the type of attendants that came to our booth were perfectly informed about what we do at gicom and were interested to go deeper into the details of our solutions. I have to say that this was an unexpected surprise in the positive way. Because suddenly, I found myself learning through the help of my colleagues in a real life approach to a client well informed, and therefore I had the chance to listen what kind of needs have our clients. Apart of it, what surprised me even more was the dimension of SAP, and how important it is to maintain a good networking relationship with SAP. After all SAP is the whole body that holds the structure, powered by  HANA as heart, meanwhile SAP partners are definitely the brain that enlightens the business of their clients.

Therefore in the context mentioned, it is not any longer a secret, the unique solutions of gicom are delivering unmatched value to customers and enabling SAP to reach its business goals. Co-CEO of gicom, Mr. Stefan Hilger presented during SAPPHIRE, the trend for retailers. And how this industry will looks in an immediate future.  Mr. Hilger revealed the new possibilities that are able to be used already as well as the key role that gicom is playing together with SAP. If you want to have a quick impression of what was happening and the enthusiasm, take a look here:  http://tinyurl.com/bud3uf7

Before finishing this post I would like to appreciate the trust showed from gicom to me, and how attending this event helped me to understand the whole picture of this industry. We from gicom, will be pleased to receive all of you again and those that missed SAPPHIRE Madrid 2012; to meet you at SAPPHIRE 2013 in Orlando, U.S.

Autor: Luis Ramirez

Konfliktmanagement und welche Fragen man sich dabei stellen sollte

Bei einer internen Diskussionsrunde hatte ich meiner Meinung nach eine tolle Idee und teilte diese meinen Kollegen mit. Wir diskutierten darüber, allerdings wurde nach kurzer Zeit eine Kollegin fast schon aggressiv, mauerte regelrecht und kritisierte alle meine Argumente zu dieser Idee. Innerhalb einer viertel Stunde hatte Sie es geschafft mich wütend zu machen.

Mit einer solchen Situation entsteht ein Konflikt. So ein Konflikt hat die Angewohnheit aufgrund unterschiedlicher Meinungen mehrerer Personen oder auch nur einer Person zu entstehen. Negative Gefühle wie Wut oder auch Aggression kommen hier hinzu. Unter Umständen kann dies sogar destruktive Züge annehmen bis hin zum Mobbing. Auch können solche offenen Konflikte auf eine Gruppe überschlagen und sogar das gesamte Arbeitsklima vergiften. Eine kleine Meinungsverschiedenheit sollte nicht gleich zu einem ausgewachsenen Konflikt hochstilisiert werden. Es gibt allerdings Signale die auf einen offenen Konflikt hinweisen können, wie zum Beispiel  das Aufbauschen von Differenzen, häufige Beschwerden, verletzende Bemerkungen oder auch einfach Streit suchen. Aber auch Signale auf einen verborgenen Konflikt, wie nach „Vorschrift arbeiten“, Kontakte oder Gespräche meiden, Kollegen und Vorgesetzte auflaufen lassen, Informationen zurückhalten oder sich hinter Formalitäten verstecken.

Aber wie kann ich selbst aktiv werden, um Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen und ohne meinen Vorgesetzten in der ersten Phase mit einzubeziehen? Nun vor so einem Gespräch versuche ich für mich die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Ist der Konflikt sachlich oder emotional gelagert?
  • Habe ich etwas Falsches gesagt oder falsch agiert?
  • Bin ich bereit einen Kompromiss einzugehen und mit welchem Ergebnis fühle ich mich wohl?
  • Bin ich in der Lage dieses Gespräch allein zu meistern?
  • Was könnte den anderen dazu bewegt haben, so zu reagieren?

Wenn ich mit der betreffenden Person spreche und mich in der Lage fühle, ist es wichtig dies nicht zwischen Tür und Angel zu durchzuführen, sondern dafür Raum zu schaffen. Ein guter Tipp ist es, das Problem aus der Ich-Perspektive zu schildern und auf Vorwürfe zu verzichten. Zu so einem Gespräch gehört es auch sein Gegenüber seine Sicht der Dinge schildern zu lassen. Zum Schluss sollte gemeinsam und sachlich an einer Lösung gearbeitet werden, womit beide leben können. Wenn so ein Gespräch nicht die vereinbarte Wirkung erzielt oder zu keinem Ergebnis kommt, dann sollte sich niemand scheuen offen und sachlich mit einer Vertrauensperson drüber zu sprechen oder seinen Vorgesetzten mit einzubeziehen.

Mit meiner Kollegin habe ich am nächsten Tag über die Situation gesprochen und wir stellten fest, dass Sie in der Vergangenheit bereits ebenfalls an diesem Thema gearbeitet hat. Mit meiner Idee habe ich mal eben Ihre komplette Arbeit in Frage gestellt. Das war also der Grund, warum wir uns am Vortag nicht gemeinsam auf einer Ebene trafen.

Autor: Christoph Schulz

Contract2Go/Fashion

Nach unserem großen Erfolg mit unserer Business-App „Contract2Go” entwickeln wir nun eine weitere App: „Contract2Go – Fashion“. Diese App unterstützt Einkäufer bei ihrer Einkaufsreise, beispielsweise nach Asien, zur Beschaffung von Bekleidung.

Artikelübersicht

Einmal mit dem Backend-System synchronisiert, hat der Einkäufer alle notwendigen Daten auf seinem iPad zur Verfügung und kann Angebote direkt aufnehmen und miteinander vergleichen. Er sieht alle zu verhandelnden Sortimentsplanungen mit zugeordneten Artikeln. Diese können im Detail mit Bild und Produktbeschreibungen angezeigt werden. Bei Bedarf kann der Einkäufer auch selbst Fotos aufnehmen und Produktbeschreibungen anhängen. Hat er sich für ein Angebot entschieden, werden die Daten bei nächster Gelegenheit zurückgespielt und der Papierkrieg sowie das händische Einpflegen in das Backend-System entfallen.

Angebotsvergleich

Kehrt der Einkäufer von seiner Einkaufsreise zurück, hat die Weiterverarbeitung der neuen Auftragsdaten im System bereits begonnen. Für die Verhandlungsnachbereitung wird ihm ein Überblick ausgegeben, wodurch der Erfolg der einzelnen Produkte und Warengruppen anhand der Handelsspanne nachverfolgt werden kann. Somit ist der Einkäufer durch „Contract2Go – Fashion“ jederzeit bestens informiert und eine transparente Verhandlung mit Vergleichbarkeit ist gewährleistet.

„Contract2Go-Fashion“ stellt alle notwendigen Daten bereit, sodass  nicht mehr Berge von Papier mit Sortimentsplanungen und Produktbeschreibungen mit zum Lieferanten nach Hong Kong genommen werden müssen. Im Gepäck befindet sich nun lediglich das iPad. Die notwendigen Daten werden medienbruchfrei aus dem heimischen System geladen und auch in dieses zurückgespielt.

Die erfolgreiche Einkaufsreise kann beginnen!

Autor: Nikolas Heitkamp