Startschuss für gicom!

Nachdem wir am 23. und 24.06. mit einem einzigartigen, aber auch fordernden Event im Europapark unser Firmenjubiläum gefeiert haben, hatten einige noch nicht genug und mussten am darauffolgenden Sonntagvormittag, als alle anderen Kolleginnen und Kollegen noch im Bett gelegen habt, nachlegen: Beim Vilkerather Viertelmarathon!

In diesem Jahr ist es uns gemeinsam mit Jochen Baumhof (dem neuen sportlichen Leiter und Organisator der Veranstaltung) gelungen, gicom in einer neuen Rolle zu etablieren: Als einer der drei Hauptsponsoren des VVM’s! Mit dem Ergebnis können alle Beteiligten sehr zufrieden sein, aber seht selbst:

20170625_122644_resizedIm Start und Zielbereich: Jochen Baumhof (2. v.l.) im Interview mit Justus Nieschlag, „unserem“ Profi-Triathleten. Ganz rechts der Schirmherr des VVM’s Rainer Deppe (MdL), ganz links unser Geschäftsführer Hans-Jakob Reuter. Leider war Justus gesundheitlich angeschlagen und durfte nicht Laufen, dafür hat er den Startschuss gegeben und hat uns kräftig angefeuert. Hoffentlich ist er bis zum Business-Run wieder fit…

ZieleinlaufUnser Laufteam in Aktion (in der Reihenfolge des Zieleinlaufs von rechts nach links)

20170625_141937_resized2Gruppenfoto der Sieger aller verschiedenen Laufklassen – Herr Reuter hat im Wechsel mit Herrn Deppe die Pokale überreicht

Fazit: Unser neuer Freund Jochen Baumhof hat aus dem Vilkerather Viertelmarathon die gicom-Festspiele gemacht – von der visuellen Präsenz auf Beachflags und den Startnummern über Interviews mit unserem Topathleten Justus bis zu den exklusiven Stadtmeisterpokalen „powered by gicom“ – wir waren in aller Munde und sind mit unseren gicom-Trikots angenehm aufgefallen. Und irgendwie war es schon ziemlich cool, jedes Mal namentlich anmoderiert zu werden, wenn man an Start und Ziel vorbeiläuft…

Im nächsten Jahr wollen wir unsere Präsenz noch weiter ausbauen und die tolle Kulisse des Vilkerather Viertelmarathons als großes Firmenevent nutzen. Bitte den 24.06.2018 im Kalender anstreichen! Wer also schon immer mal als Läufer anmoderiert werden wollte: Nur ein weiterer guter Grund, Teil unseres Teams zu werden!170625_ViertelmarathonVilkerath_max

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Ein Grund zum Feiern: 20 Jahre gicom im Europa Park

2017 ist ein aufregendes Jahr für die gicom: nicht nur sind unsere Lösungen seit Juni qualifizierte SAP Solution Extensions, die gicom feiert dieses Jahr auch ihr 20-jähriges Firmenjubiläum!

20 Jahre gicom – das ist definitiv ein Anlass zum Feiern: und zwar richtig! Unsere Geschäftsführer hatten es zuvor auf der letzten Weihnachtsfeier angekündigt: die komplette Belegschaft wird es im Europa Park in Rust krachen lassen! Mit Übernachtung im Themenhotel, Parkbesuch, lecker Essen und einer tollen Abendveranstaltung.

Gesagt, getan – oder so ähnlich. So eine Veranstaltung mit rund 50 Personen braucht natürlich etwas Vorlauf und eine detaillierte Planung: hier kam ich ins Spiel. In Abstimmung mit den Chefs machte ich mir seit Januar Gedanken zu Fragen wie: Wer reist wann/wie an/ab und braucht ein Hotelzimmer? Welche Abendveranstaltung wollen wir buchen? Aber auch die wirklich wichtigen Fragen mussten geklärt werden: Was gibt es wann zu essen, wird jeder satt, in welcher Bar lassen wir den Abend ausklingen und wie groß ist eigentlich eine Mini-Pizza? Da steckt der Teufel wirklich im Detail.

Dennoch ist das letzte halbe Jahr ist wie im Flug vergangen und am 23.06. war es dann auch soweit: zu unchristlich früher Stunde um 06:45 Uhr trafen wir uns auf dem altbekannten HIT-Parkplatz. Wir staunten nicht schlecht: unser Bus war sogar ein Doppeldecker und, wie soll es auch anders sein, es gab wie zu Schulzeiten einen Run auf die begehrten Plätze oben ganz vorne an der Scheibe. Trotz der frühen Stunde konnten wir unerwartet pünktlich um 07:00 Uhr abfahren. Sogar überpünktlich und bei traumhaften Wetter kamen wir zum Check-In im Hotel „El Andaluz“ an. Dort nahm uns unser Führungskreis, der bereits früher zum Tagen angereist war, in Empfang. Gemeinsam ging es rüber ins Hotel „Bell Rock“, wo wir uns nach Curry Wurst und Mini-Pizza zum Programm im Tagungsraum (Gott sein Dank mit Klima-Anlage!) einfanden. Wir hatten drei interessante Gastredner eingeladen: von SAP, dem Europa Park selbst und einen unserer Kunden aus der Schweiz, der sogar sein neues Buch für jeden von uns als Andenken signierte.

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Wer wollte, durfte nochmal schnell in den Pool springen, bevor wir uns zu ein bis drei Gläsern hausgemachter Sangria und spanischen Gitarren in der Hotel-Lobby einfanden. Ausgestattet mit neon-lachs-farbenen Party-Armbändchen konnte der Spaß beginnen und sichergestellt werden, dass die anderen trinkfreudigen Gäste in der Lobby sich nicht an unseren Drinks vergriffen 😊. Zur Spanisch-Maurischen-Nacht wurden wir vom persönlichen Handlanger des Kalifen abgeholt, der durch den Abend führte. Neben guten Weinen und leckerem Essen gab es thematisch passende Tanz- und Artistik-Darbietungen zwischen den Gängen. Highlight war hier für Einige bestimmt Bauchtänzerin Samira 😊Nach viel schimmy-schimmy, feurigen Flamenco-Tänzern und brennenden Fleischspießen ging es zum Ausklang in die Bar „Colosseo“. Mit erstklassigen Cocktails versorgt konnte man vom Balkon aus runter ins Forum Romanum und auf das Kolosseum blicken – da kam schon entspanntes Urlaubsfeeling auf…

Einige Hartgesottene sind noch bis spät in der Bar versackt, die Hardliner unter den Achterbahnfahrern haben sich jedoch zu einer vernünftigen Zeit in die Falle gehauen, denn am nächsten Morgen galt es, allen anderen Parkbesuchern und langen Warteschlangen zuvor zu kommen. Morgens ging das noch recht gut, jedoch war der Europa Park an diesem sonnigen und heißen Samstag sehr gut besucht und langes Anstehen musste in Kauf genommen werden. Am Ende hat es sich aber gelohnt und gefühlt alle Achterbahnen und anderen Attraktionen wie Wildwasserbahn und das neue Voletarium (Volontariat? Voltaren?) haben für viel Spaß und Nervenkitzel gesorgt. Beim Fahren mit der Wildwasser-Bahn war man bei den herrschenden Temperaturen fast enttäuscht, wenn man nicht ordentlich nass geworden ist😊
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Nach einem actionreichen Tag ging es am frühen Abend nach kurzem Relaxen und Verabschiedung in der Hotel-Bar dann auch schon wieder in den Bus und (leider mit etwas Stau) Richtung Heimat.

Alles in Allem war unsere Feier im Europa Park eine runde Sache, wie ich finde. In unserem Kurzurlaub in „Andalusien“ hatten wir eine gute Zeit zusammen, viel Spaß im Park selbst und man hat vielleicht sogar den ein oder anderen Kollegen ein bisschen besser kennengelernt, den man sonst nur freitags gelegentlich beim Dönern sieht. 😊   gicom_Gruppe_1

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

So erging es auch mir, als ich auf der Weihnachtsfeier Ende letzten Jahres erfuhr, dass ich von unseren Geschäftsführern Hans-Jakob Reuter und Stefan Hilger auf die SAPPHIRE NOW 2017 eingeladen wurde. Ich sollte die einzigartige Gelegenheit haben Mitte Mai mit nach Orlando (Florida) zu fliegen und bei dem SAP-Event des Jahres dabei zu sein und dort unsere Messeaktivitäten zu unterstützen.

Die anschließende Wartezeit verging wie im Flug und am 13.05 war es dann endlich soweit. Früh am Samstagmorgen ging mein Hinflug nach Miami, mit kurzem Zwischenstopp in Zürich. Nach meinem ca. 10 stündigen Flug landete ich fast zeitgleich mit Köbes (Hans-Jakob Reuter), welcher mit einem anderen Flug unterwegs war nachmittags am Miami International Airport. Eine diesmal erstaunlich schnelle Immigration sorgte dafür, dass wir uns direkt in Richtung Car Rental bewegen konnten.

Orlando1Wir hatten uns vor der Abreise dazu entschlossen mit dem Auto von Miami nach Orlando hoch zufahren und somit die Chance, auch bei der Ankunft noch die grandiose Landschaft von Florida kennenzulernen. Entlang dem Florida Turnpike in Richtung Norden ließen sich die 35 Grad Außentemperatur im klimatisierten Auto zum Glück ziemlich gut ertragen. Nach ca. 4 Stunden Roadtrip, in dem wir unter anderem mit Infomaterial ausgestatte hitzig über die Planung des nächsten Tages diskutierten kamen wir unserem Ziel Orlando immer näher.  Abends dann im Hotel angekommen war die Luft bei uns zwar raus, trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen den obligatorischen Besuch bei Buffalo Wildwings mitzunehmen. Inzwischen war auch Stefan (Hilger), welcher am Abend in Tampa gelandet war zu uns gestoßen und wir machten uns auf die Tradition zu wahren. Über die geschilderten Kalorienzahlen auf der Menükarte staunt man zwar nicht schlecht, nichtsdestotrotz sollte dies in der Woche aber nicht der einzige Besuch dort bleiben. Wir fixierten noch das Abstimmungsergebnis unserer Fahrt in Bezug auf den anstehenden Tag und bezogen anschließend unsere Hotelzimmer.

Am nächsten Tag wollten Köbes und ich wissen, was Orlando seinen Besuchern so zu bieten hat. Am Vortag hatten wir uns dazu entschlossen die beiden Parks von Universal (Islands of Adventure + Universal Studios) einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Tatsache, dass wir uns entschieden hatten zwei Parks an einem Tag zu besuchen stellte ein ambitioniertes Unterfangen dar. Daher ging es bereits früh morgens los, sodass wir uns um 09:00 am Parkeingang getroffen haben. Hier hieß es nun bei jeder Attraktion, keine Zeit verlieren und weiter. Da es in den Parks an diesem Tag unerwarteter Weise nur mäßig gefüllt war, fühlten wir uns mit 5-10 Minuten Wartezeit pro Attraktion in einer guten Ausgangsposition unser Pensum für den Tag zu schaffen. Ob Jurassic Park, King Kong, Harry Potter, Hulk, Transformers oder Simpsons (um nur einige zu nennen), ich glaube wir konnten am Ende des Tages voller Stolz behaupten alles gemacht zu haben was wir uns vorgenommen hatten und das ohne Rücksicht auf Verluste, bedeutet – Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Orlando2Orlando3Absoluter Tipp ist übrigens die Achterbahn Rockit, welche es allerdings auch in sich hat. Für unseren anstehenden Ausflug im Juni in den Europa Park nach Rust, anlässlich unseres 20 jährigen Firmenjubiläums bin ich mittlerweile allerdings mehr als gewappnet ;).

Müde und hungrig (präventiv waren wir den Tag auf nüchternen Magen unterwegs) machten wir uns noch auf die Suche nach einer Nahrungsquelle und anschließend mit dem Shuttlebus in Richtung Hotel.

Am Tag darauf ging es auch schon los mit der SAPPHIRE. Während der Montag noch im Zeichen Aufbau des Messestands zusehen war, hieß es Dienstag bis Donnerstag Programm, SAP-Innovationen und viele spannende neue Inhalte. Am Montag war ebenfalls unser Kollege Kishore aus Chicago angereist, um mit uns an der SAPPHIRE teilzunehmen. Ansässig waren wir als Aussteller am Stand unserer Kollegen von GK-Software. Ich war verantwortlich für den Betrieb direkt am Stand, wodurch ich einige interessante Begegnungen und Gespräche erfahren durfte. Vertreten waren Leute aus aller Welt und aus vielerlei Branchen, jedoch alle verbunden durch das Schlagwort SAP, wodurch ich im Austausch mit den anderen Stand-Besuchern viele Eindrücke gewinnen konnte.

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Orlando5Zwischendurch hatte ich ebenfalls Gelegenheit das Messegelände zu erkunden und mich dort über anstehende Innovationen und Neuerungen rund um das Thema SAP zu informieren. Besonders interessant war hier der Teaser für eine neue virtuelle Arbeitsoberfläche, die es ermöglicht, zum Beispiel räumlich getrennten Arbeitsgruppen mit einer Plattform (ähnlich einem gemeinsamen Desktop) zu versorgen, um gemeinsame Meetings und Workshops mit allen wichtigen Daten und Fakten zu gestalten. Highlight waren hier aber sicherlich die täglichen Keynotes unter anderem mit Bill McDermott, Hasso Plattner, Kobe Bryant und Wladimir Klitschko. Ein Foto mit den beiden zuletzt genannten Herren wurde mir leider verwehrt, bzw. diese waren nach dem Auftritt nicht mehr auffindbar, aber man kann nun mal nicht alles haben… 🙂 Am Donnerstagabend haben wir die Woche gemeinsam mit einem Besuch im brasilianischen Steakhouse von Fogo de Chão ausklingen lassen. Gemäß dem Motto „All you can eat“ fühlten wir uns noch einmal herausgefordert uns an den vielen Varianten an überragenden Steak, Chicken und Pork zu versuchen. Entsprechend gesättigt und zufrieden endete der letzte Abend in Orlando. Ein krönender Abschluss für eine überragende Woche.
Am Freitag hieß es für Stefan und Köbes bereits Rückflug Richtung Heimat. Während Stefan die Heimreise wieder von Tampa aus antritt ging es für uns früh morgens wieder mit dem Auto in Richtung Miami. Diesmal mit kurzer Sightseeing Tour durch Fort Lauderdale und anschließendem Zwischenstopp am Strand. Ein Moment an dem ich mir dachte – Es ist egal, wo in Florida man unterwegs ist, jede Ecke lädt einen mit deutlichen Argumenten ein wieder zukommen und zu bleiben. Anschließend ging es wieder weiter in südlicher Himmelsrichtung. Ich hatte mich im Vorfeld an unsere Reise bereits dazu entschieden noch eine Nacht in Miami zu verbringen, da die Stadt mich schon lange gereizt hatte. Bevor es also Richtung Flughafen ging, war mein Endziel für den Tag Miami South Beach. Ich hatte somit die Gelegenheit noch einen Tag durch den wohl schönsten Part von Miami zu schlendern und mir Marina, Beach-Area, sowie die berühmte Ocean Drive entlang der Strand Promenade anzuschauen.

Orlando6Orlando7South Beach Miami ist genau so großartig wie man es sich vorstellt. Zwar kennt man gerade dieses Areal zwar schon aus Filmen und Serie, allerdings ist der Eindruck in natura noch einmal eine Nummer grandioser, was bei mir den Entschluss entfacht hat irgendwann in naher Zukunft definitiv noch einmal wieder zukommen. Alles zu sehen schafft man in einem Tag nämlich dann leider doch nicht.
Am nächsten Tag ging es auch für mich zurück zum Flughafen und anschließend mit SWISS-Air erneut über Zürich in Richtung Köln. Durch den Nachtflug konnte ich zwar die ein oder andere Stunde schlaf nachholen, trotzdem war die Wartezeit in Zürich hinsichtlich des Müdigkeitsgrads etwas grenzwertig. Mit der Ankunft in Köln am Sonntagnachmittag und der Begrüßung durch das schöne Wetter und die sonnigen Temperaturen war diese aber wieder schnell verflogen.
Was bleibt mir also nun abschließend zu sagen? Die Reise in die USA war ein einzigartiges und überragendes Erlebnis, welches meine Erwartungen absolut übertroffen hat. Florida hat so einiges zu bieten und einen Abstecher dorthin kann ich jedem nur empfehlen. Das erlebte vollständig in diese Blogeintrag zu transportieren ist wohl nicht ganz möglich (dafür fehlt mir das schriftstellerische Talent), trotzdem kann ich nur betonen, dass dies eine ganz besondere Woche mit vielen tollen Erlebnissen und Erfahrungen für mich war, wofür man nicht jeden Tag die Gelegenheit bekommt.
An dieser Stelle auch nochmal ein riesiges Dankeschön an Stefan und Köbes für diese grandiose Erfahrung, welche ich sicherlich so schnell nicht vergessen werden.

Autor: Marcel

 

Probezeit mit Hindernissen…

Spannender Einstieg im neuen Job und Hindernisse im Team bewältigen? Der Start bei gicom ist schon einzigartig…

Als neue Mitarbeiterin im PMO des Consultings, konnte ich direkt nach drei Monaten im Job am eigenen Körper erfahren, was genau Teamgeist und Zusammenhalt unter Kollegen bei der gicom bedeutet – das gemeinsame Projekt lautete Mud Masters 2017 in Weeze.

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Bei Mud Masters handelt es sich um einen Hindernis-Parcours, den man gemeinsam als Team meistert. Es sind Hindernisse, die an einen Marine-Parcours angelehnt und auf einer Laufstrecke von entweder 6, 12, 18 oder 42 Kilometer zu bewältigen sind.Erst nach meiner unfreiwillig-freiwilligen Zusage wurde mir bewusst, dass wir uns für die 12 Kilometer-Strecke mit ca. 33 Hindernissen angemeldet hatten! Gemeinsam mit unserem Trainer Fabien von DIE KISTE Trainingskonzepte haben wir für den Lauf trainiert. Für fast alle Kolleginnen und Kollegen kam der Termin dann doch schneller als gedacht und man hat weniger trainiert, als man eigentlich vorhatte. Trotzdem sind wir mit insgesamt 14 Kolleginnen und Kollegen an den Start gegangen und haben die Herausforderung angenommen.

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Dass es wirklich eine Herausforderung ist und einen manche Hindernisse wirklich Überwindung kosten, haben wir spätestens beim Hindernis mit dem Namen „Execution“ gemerkt.  Hierbei steht man auf einer Falltür, die sich plötzlich öffnet und man ca. 4 Meter tief ins eiskalte Wasser (morgens hatte es eine Temperatur von 8 Grad) fällt. Das positive an diesem Hindernis war definitiv, dass es relativ zu Beginn unserer Strecke gelegen war und uns somit die weiteren Hindernisse mit Schlamm, Wasser und Sand nichts mehr ausmachten. Jedes Hindernis hatte es in sich – unter Stacheldraht hindurchkriechen, über Wassergräben hinweghangeln oder auch vom Chef huckepack getragen werden.

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Bei all diesen Hindernissen haben wir uns gegenseitig unterstützt und motiviert, trotz Beinkrämpfen und weiteren kleineren Verletzungen haben wir alle die 12 km mit 33 Hindernissen auf einer abwechslungsreichen und beeindruckenden Strecke neben dem Flughafen Weeze geschafft und sind gemeinsam als Team nach 3 Stunden ins Ziel eingelaufen – ein super Gefühl und tolles Erlebnis, welches ich so schnell nicht vergessen werde. MudMasters

Autor: Christina

Happy New Year and Welcome To gicom

Mit einem guten Rutsch und vielen guten Vorsätzen im Gepäck, machten wir uns im Januar auf den Weg zur gicom. Pünktlich zum Jahreswechsel stellten wir beide uns als neue Consultants im Unternehmen vor.

Bereits an unserem ersten Tag begrüßte uns Herr Witzel, welcher uns für die ersten zwei Wochen auf eine Rundreise durch das Produktportfolio der gicom, die Geschäftswelt des Retail und die Kultur der gicom-Family nahm. Ausgestattet mit einer gehörigen Portion Wissen, begann nahtlos der zweite Teil des Einstiegs in die gicom-Welt. Nun war es an der Zeit sich erstmalig als Consultant in der IT-Materie zu beweisen und die technischen, als auch fachlichen Skills zu erweitern. Dies geschah natürlich nicht in Eigenregie, sondern unter dem ständigen Mentoring der bereits langjährigen, erfahrenen Consultants. Hierfür galt es ein herausforderndes Test-Case Szenario zu meistern, welches uns Einblicke in den Arbeitsalltag eines gicom-Consultant verschaffte und die Vorgehensweise an komplizierte Sachverhalte simulierte. Das Mentoring und der optimal strukturierte Onboardingprozess sorgten für perfekte Rahmenbedingungen, um die ersten erfolgreichen Schritte in der virtuellen, als auch nicht-virtuellen gicom-Welt zu unternehmen.

Yasmin_ManuelZum Abschluss der Einführungsphase und zeitgleich dem Beginn der Praxisphase erweiterten wir personell die Projektteams, die erfolgreich kundenorientierte gicom-Lösungen direkt vor Ort bei den Kunden einführen. Der Spagat zwischen dem theoretischen ersten Teil des Onboardings und dem praktischen Teil vor Ort beim Kunden fiel entsprechend gering aus, da die Kollegen permanent darauf bedacht sind die neuen Teammitglieder zu unterstützen und auch die Eigeninitiative der Neulinge zu fördern. Dies führte dazu, dass wir sofort mittendrin, statt nur dabei waren. Während Yasmin sich in der wunderschönen Kölner Domstadt ihre ersten Sporen verdient, hat es Manuel ins bayerische Ingolstadt verschlagen.

Hier in Köln, nur einen Katzensprung von unserem Firmensitz entfernt, arbeiten wir alle im Team zusammen, um dieses Projekt erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Während die Kollegen überwiegend in Workshops sitzen, um sich ein Bild von den derzeitigen Prozessen zu machen und diese mit den gicom-Prozessen abzugleichen, arbeite ich an einem Prototypen, um unserem Kunden ein Bild davon zu machen, wie es zukünftig bei ihnen aussehen könnte. Doch das Schöne an einem Projekt in Köln ist, dass alle abends zu ihren Familien und Freunden heimkommen. Gerade da zwei Kollegen in diesem Jahr Vater geworden sind, ist es umso besser, dass sie die Abende mit den Kleinen verbringen können. Doch trotzdem kommt auch die gemeinsame Zeit im Team nicht zu kurz. So wird geschaut, dass der ein oder andere Abend genutzt wird, um den Teamgeist weiter zu stärken und sich auch mal bei einem Kölsch besser kennen zu lernen.

Der Wechsel vom malerischen Köln ins beschauliche Ingolstadt bringt einige wenige Umstellungen mit sich. Eine davon ist der inflationäre Gebrauch des Wortes ‚Servus‘. Eine Konstante hingegen ist, dass im Büro jederzeit in einer positiven Atmosphäre Aufgaben konzentriert erledigt und kreative Prozesse erstellt werden. Kein Tag ähnelt dem Vorherigen, denn tagtäglich gilt es neue Anforderungen zu analysieren und umzusetzen. Dies macht den Projektalltag für mich besonders aufregend. Zusätzlich, durch den permanenten Austausch mit den Kollegen, wird es mir ermöglicht mich in neue Themenfelder hineinzudenken und sich als Consultant zu entwickeln. In Ingolstadt werden in der gicom-Family nicht nur die gemeinsamen Stunden beim Kunden in gemeinschaftlicher Arbeit verbracht, sondern auch die Abende. Abwechslungsreich werden die Abende gemeinsam im Fitnessstudio, beim Abendessen oder beim lockeren Sightseeing verbracht.

Rückblickend ist festzuhalten, dass die Zeit verflogen ist. Der Spaß und die Leidenschaft an der Arbeit, die in der gicom von allen Mitarbeitern gelebt werden, überträgt sich sehr schnell auf die neuen Kollegen und hat uns innerhalb kürzester Zeit vollends überzeugt. Die Unternehmensphilosophie, dass jeder einzelne Mitarbeiter mit seinem Wissen und Ehrgeiz das Unternehmen gewinnbringend weiterbringen kann, wird nicht nur kommuniziert, sondern gelebt. Wir sind glücklich Teil der gicom-Family zu sein und blicken erwartungsvoll weiteren spannenden Aufgaben, Herausforderungen und großen Festen entgegen.

 

Autoren: Yasmin und Manuel

New Work in New York a.k.a. Make negotiation great again

 

Als im Rahmen der Weihnachtsfeier am 16.12. letzten Jahres die „Wildcard“ unserer beiden Geschäftsführer für den Messebesuch der NRF-Big Show in New York dem Personalreferenten zuteilwurde, erlebten mich die Kollegen in einem sehr seltenen Zustand – sprachlos.

Umso größer war dann die Vorfreude, als es tatsächlich am 13. Januar Richtung USA losging. So traf ich mich mit Stefan (Hilger) am Frankfurter Flughafen, an dem wir die Wartezeit auf das um „wenige Stunden“ verschobene Boarding unseres A 380 der Singapore Airlines auf höchst angenehme Weise in der Lufthansa Lounge verbrachten und dort mehrere Kollegen der SAP kennenlernten, die ebenfalls mit uns den Sprung über den Teich wagen wollten. A 380 und Singapore Airlines erwies sich als eine hervorragende Kombination (für die ich auf ewig in Stefans Schuld stehen werde), die zum einen auch in der Economy einen fürstlichen 20170113_131402 Sitzabstand und eine Menükarte mit Cocktail-Auswahl bietet, zum anderen ein überragend ruhiges Fluggefühl und extrem niedrigen Geräuschpegel aufweist, so dass man den Start erst dadurch bemerkt, dass man in den Sitz gepresst wird.  4 Filme aus dem Bordentertainment und 3 Singapore Slings, serviert vom sehr adrett gekleideten weiblichen Bordpersonal (siehe und lerne, Lufthansa!), später landeten wir am JFK in New York. Die berüchtigte „Immigration“ gestaltete sich erstaunlich problemlos, vermutlich, weil wir die letzten Tage des liberalen Amerikas unter Barack Obama erleben durften, bevor ein New Yorker Immobilienmogul das Ganze wieder „great again“ machen würde…

So gelangten wir problemlos zu unserem Bus Richtung Manhattan, in dem auch sofort ein hoch engagierter Busfahrer das Bordentertainment übernahm und uns mit thematisch perfekt ausgewählter 20170113_221159Hintergrundmusik Richtung Hochhäuser chauffierte. Als er dann nach der Tunnelpassage nach Manhattan auch noch Sinatras Evergreen auflegte, hatte er sich sein Trinkgeld endgültig verdient. So tauchten wir in die Häuserschluchten ein, um kurz danach unser Hotel zu erreichen. Um das Erlebnis dieser Stadt maximal auszukosten, ging es natürlich sofort danach mit Köbes (Hans-Jakob Reuter), der an unserem Hotel zu uns stieß, zum obligatorischen Besuch auf dem Times-Square. Hier erlebt der erstmalige New York Reisende den endgültigen Overkill – nach JetLag mit Gleichgewichtsstörungen und gefühlten 36 Stunden wach am Stück brennt sich dieses orgiastische Lichtermeer so dermaßen nachhaltig auf die Netzhaut, dass einem einfach der Mund offen stehen bleibt. Ginge es hier nach deutschen Sicherheitsbestimmungen – an jeder Zufahrtsstraße müssten Schilder mit fotosensitiven Epilepsiewarnungen aufgestellt werden. Die Eingeborenen scheinen hier aber eine Immunität vorzuweisen, denn verkrümmte, zuckende Gestalten fand man nicht. Hingegen eine Vielzahl kostümierter Gestalten aus dem Marvel- und Disneyuniversum, mit denen man sich gegen Gebühr fotografieren lasse20170113_192451_Richtone(HDR)n kann. Dem nackten Cowboy, der hier normalerweise Gitarre spielt, war es aber in diesen Tagen wohl zu kalt. Bevor uns dann selber auch zu kalt wurde, gingen wir in ein typisches Diner, in dem wir die amerikanische Definition von Kochkunst kosteten: Frittierte Kohlehydrate und paniertes Fett sollten auch in den nächsten Tagen unser ständiger Begleiter sein. Ausgesprochen Lecker, aber nicht zur dauerhaften Ernährung geeignet. Überhaupt war der Einblick in das US-Amerikanische Ernährungsselbstverständnis sehr aufschlussreich: Da wird die gewöhnliche Kartoffel mit dem Slogan „Contains essential carbohydrates“ beworben – da tut man sich mit Pommes ja quasi was Gesundes in die Tüte. Zuckerhaltige Nahrungsmittel, wie die pappsüßen Softdrinks, werden dann durch den Hinweis „Low Fat“ auch zum gefühlten Diät-Drink. So bewirbt man sich die Welt, wie sie einem gefällt. Erstaunlich ist tatsächlich nur eines: Während in einer Bevölkerung, in der die Mehrheit stark übergewichtig ist, Zucker und Fett scheinbar eine gesunde Lebensgrundlage sind (und gemäß mehrerer von Nahrungsmittelproduzenten beauftragten, unabhängigen Studien auch nicht mit hinreichender statistischer Wahrscheinlichkeit mit Fettleibigkeit und Gefäßerkrankungen in Verbindung gebracht werden dürfen [there are alternative facts]), so fürchtet der Ami nichts mehr, als gefährliches Salz in Lebensmitteln. Sogar auf U-Bahn Plakaten wird davor gewarnt, dass die Einnahme von mehreren salzhaltigen Nahrungsmitteln in Kombination zu einer Überschreitung des maximal empfohlenen täglichen Salzkonsums führen kann. Daher gibt es eigentlich nur ein Kriterium, an dem man gesundes Essen erkennt: low sodium. Da wird auch ein Phänomen wie Herr Trump etwas nachvollziehbarer.

Nach diesem 20170114_081740_Richtone(HDR)krassen ersten Tag starteten Köbes und ich am nächsten Morgen (auch um keine bleibenden Schäden durch die ungewohnte Ernährung zurückzubehalten) zu einem kleinen Läufchen am Hudsonriver und durch den Central Park. Völlig abgefahren und ein wenig surreal, wenn man entlang von Szenerien läuft, die man sonst nur aus Filmen kennt. Nach einem amerikanischen Frühstück (off cause low sodium) ging es dann zunächst auf die Messe, um den Aufbau unseres Stands zu kontrollieren. Als Teil der SAP Repräsentanz prominent an einem der Eingänge gelegen – Grafiken und Slogans stimmen – die Messe kann kommen!

Ein Höhepunkt jagte den nächsten: Wir fuhren nach Brooklyn zu unserem Termin in Peter Lugers Steakhouse, der Nr. 1 Adresse in New York für Black Angus Beef! In diesem Steakhouse, das seit 1984 20170114_141854_Richtone(HDR)kontinuierlich von New Yorks Gastronomiekritikern ausgezeichnet wird und sogar ein Blümchen (Sterne gibt es entgegen der landläufigen Meinung in diesem Restaurantführer nämlich gar nicht) im Guide Michelin hält, verspeisten wir ein hervorragendes Stück Fleisch, dass durch die spezielle Art der Zubereitung bei 800°C (einfach mal nach „Beefer“ googlen) außen kross Maillardisiert und innen perfekt Medium war. An der Stelle hätte der Trip auch enden können – weitere Steigerungen waren schwer möglich.

Sightseeing und Shopping füllte den Rest des Tages schnell. Als kleines Highlight gönnten sich Köbes und ich den Besuch eines Broadway Musicals. Phantom of the Opera wurde es, nicht zuletzt, weil wir als Experten für Konditionenmanagement den unglaublichen 40% Diskont auf die Tickets nicht entsagen konnten. Neben einer hervorragenden Darbietung erlebten wir zwei weitere Beispiele amerikanischer Hochkultur: Zum einen war die Klimaanlage (im JANUAR!) so kalt, dass Köbes sich eine Erkältung zuzog, zum anderen kraschpelte eine amerikanische Familie hinter uns wie völlig selbstverständlich die kompletten drei Stunden mit Chips- und Popcorntüten. Make America great again, please!

Die nächsten 20170117_202943_Richtone(HDR)Tage waren geprägt vom Messealltag. An unserem Stand besuchten uns viele sehr spannende Kunden aus der ganzen Welt: Von Kanada, Australien bis zu Japan – deutlich mehr als nur der US-Handel war auf der Messe vertreten. Sogar einem Händler aus dem Kosovo durfte ich unsere Lösungen näherbringen – mit was genau der allerdings Handel betreibt, das habe ich nicht herausgefunden. Festgestellt haben wir aber vor allem eins: Unser neuer Partnerstatus war die Initialzündung für unsere Kollegen aus dem SAP-Vertrieb! Unglaublich viele Vertriebler waren bei uns und haben sich über unser Angebot informiert, teilweise direkt mit ihren Kunden im Schlepptau. Die Resonanz war dabei überwältigend: Unsere Lösung ist genau das, was der Handel braucht. Teilweise haben Kunden, die erst nur exakt 5 Minuten in ihrem straffen Zeitplan für uns eingeplant hatten, diese Zeit (zu Lasten der anderen Aussteller) noch deutlich verlängert, weil sie völlig von unseren Möglichkeiten beeindruckt waren. Das soll dann auch meine Botschaft an unsere Entwickler und Berater sein: Das, was wir gerade gemeinsam machen, schlägt auf dem Markt ein wie eine Bombe! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, diese Begeisterung bei jedem Kunden neu zu entfachen, weil es ein echtes Interesse für unser Thema gibt!

Ganz im gicom-Style haben wir uns nach den Messezeiten natürlich nicht ins Hotel gelegt, sondern haben weiterhin den großen Apfel unsicher gemacht. Abgefahrene Restaurants gehörten da genauso zu den Anlaufstellen wie diverse Flagship-Stores einschlägiger Sportartikelhersteller und natürlich die vielen Sehenswürdigkeiten, die 20170116_070247die Stadt bietet. Auch sind Köbes und ich ein weiteres Mal Laufen gewesen, direkt um 06:15 Uhr Richtung Central Park. Fast menschenleere Wege und ein einmaliges Panorama bei bestem Wetter haben uns mehr als entschädigt.

Nach drei fordernden Messetagen, vielen Gesprächen 20170118_124338und einzigartigen Erlebnissen ging es dann Richtung Heimat. Bustransfer zum Flughafen, Nachtflug nach Frankfurt (wobei der Service der Singapore ein Zeitfenster von 2,5 Stunden zum Schlafen lässt, wenn man denn kann), Zeitverschiebung, Zugfahrt Richtung Köln, das alles fordert dann unweigerlich Tribut. So gelang es mir mit letzter Kraft, das wertvollste unserer Reise in gute Hände zu übergeben – die Leadbögen mit den Kontaktinformationen unser potentiellen Neukunden.

Wie Frodo am Schicksalsberg hatte ich die Mission erfüllt. Drei Tage später hatte ich auch das neuerliche JetLag überstanden.

Was kann ich dem oder der nächsten Glücklichen mitgeben, der eine Wildcard nach New York bekommt? Zunächst, dass es sich definitiv lohnt, sich dafür anzustrengen. „Unparalleled experiences“ sind es, die einen erwarten. So wäre ein Trip nach New York bzw. ein Ausflug mit unseren beiden Geschäftsführern irgendwohin schon Highlight genug, die Kombination dieser beiden Ereignisse ist es aber, was diese Zeit einfach zu einem intensiven Trip macht, auf dem ein Höhepunkt den anderen jagt. Des Weiteren ist körperliche Fitness ist nicht verkehrt, wenn man New York aus der spannendsten Perspektive erleben will – zu Fuß. Durchschnittlich 20.000 Schritte habe ich jeden Tag zurückgelegt, insgesamt ca. 77 km in fünf Tagen. Für den reuelosen Genuss amerikanischer Küche empfiehlt sich auch ein trainierter Magen – KFC, McD und BK bieten realistische Trainingsmöglichkeiten.

Nun reihe ich mich ein in die Riege der NRF-Veteranen. Danke Köbes, danke Stefan für eine fantastische Reise, auf der ich sowohl beruflich als auch persönlich vieles dazulernen durfte.

Autor: Michael

 

Der Ernst des Levvens …

Nach knapp fünf Monaten freier Zeit nach dem Abitur ging es am 01.09.2016 für uns mit dem Ernst des Lebens los:

Bereits auf dem Weg ins Firmengebäude, traf ich meinen Kollegen Daniel. Zusammen wurden wir herzlich begrüßt und in den Konferenzraum im 2. OG geführt. Nach ein wenigen Minuten trafen auch unsere anderen beiden neuen Kollegen Martin und Sebastian ein. Nun saßen wir alle zusammen und das allmähliche Kennenlernen nahm seinen Lauf. Auf Anhieb verstanden wir uns alle super gut und tauschten uns direkt aufgeschlossen aus. Als ich das realisierte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Gegen neun Uhr kam Herr Witzel (unser Ausbildungsleiter) in den Konferenzraum. Die ersten Stunden begannen wir damit, uns gegenseitig vorzustellen und weiteren organisatorischen Gesichtspunkten wie zum Beispiel dem Einrichten unserer Firmenlaptops und der internen Software für die Mitarbeiter. Anschließend folgte ein Firmenrundgang, damit wir uns auch im Alltag zurecht finden.

In den anschließenden drei Ausbildungswochen erhielten wir sehr viel Input. Zum einen lernten wir, wie man richtig mit dem Programmen PowerPoint und Excel umgeht. Zum anderen wurden wir aber auch in die spannende Welt des Handels, und hier besonders in den Einkauf eingeführt. Anschließend wurde der Fokus auf die gicom-Lösungen gerichtet, die den Einkauf im Handel in seinem gesamten Prozess unterstützen. Nach dem Frontalunterricht am Morgen hatten wir in der anschließenden Vertiefungsphase die Chance, die jeweilige Lösung selbst aus der Anwender-Perspektive zu erleben und auszuprobieren. Nachmittags sollten wir diese dann mit einer kleinen Präsentation aus Vertriebssicht mit Hinblick auf den jeweiligen wirtschaftlichen Mehrwert vorstellen. Dies war zudem eine gute Vorbereitung auf das Studium, da wir viel Präsentationspraxis erworben haben und uns stetig verbessern konnten.

Bei all den Aufgaben kam der Spaß jedoch auch nicht zu kurz. Mit lustigen Weisheiten von Herrn Witzel und regelmäßigen Kicker-Pausen vergingen die drei Wochen wie im Flug.

Weitere Höhepunkte waren unter anderem das „Dönern“, welches uns hoch angepriesen wurde und jeden Freitag stattfindet. Dabei hatten wir gute Gelegenheiten unsere weiteren Kollegen kennenzulernen. Zudem kamen wir in den Genuss, unseren Geschäftsführer Herr Hilger „live in Action“ zu sehen. Für uns nahm er sich extra Zeit, um uns besonders gut über das SAP-Umfeld zu informieren. Die offizielle Staffelstab-Übergabe beendete die Einführungsphase für uns. Wir erhielten den gicom-Azubi-Staffelstab von dem Jahrgang, welcher sein Studium nun beendet hatte. Des Weiteren gab es für jeden eine Urkunde. Aber nicht nur wir wurden an dem Tag gefeiert. Auch zwei weitere Kollegen haben den Status des Junior-Consultant verabschiedet und sind nun zum Consultant berufen wurden. Auch das war Grund zum Feiern.

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Zum Abschluss nahm sich auch Herr Reuter, unser anderer Geschäftsführer, die Zeit, um mit uns ein ausführliches Gespräch zu führen. Das hat uns nochmal richtig motiviert und darin bestätigt, dass wir bei gicom auch in Zukunft richtig aufgehoben sind.

Alles in allem dreieinhalb super tolle, teilweise anstrengende, aber immer interessante Wochen der Einführung in das Unternehmen gicom.

Autor: Luca

gicom Family-Day 2016

Alles neu macht der Mai – gilt manchmal auch im Juni. Unser diesjähriges Sommerfest haben wir im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht mehr am Vorplatz unserer Liegenschaft Brodhausen, sondern im Gut Eichtal direkt an der Agger gefeiert. Gleich vorweg: eine Spitzenidee!

Family Day 2016

In einer herrlichen, parkartigen Landschaft fand sich ausreichend Platz zum Sitzen, Plaudern, Essen, Trinken und vor allem zum Spielen, Rennen und Toben für die vielen Kinder der Kolleginnen und Kollegen. Auch neu in diesem Jahr war, dass wir unsere Verköstigung selbst in die Hand genommen haben. So konnten wir neben einem sehr vielfältigen Salatbuffet auch den Umstand genießen, dass unser Kollege Sebastian strategisch vorteilhaft in eine renommierte Metzgerei eingeheiratet hat – mit Zugang zu feinsten Fleisch und Wurstwaren! So sind alle mehr als satt geworden, was bei Auswahl und Stückzahl des Grillfleischs auch nicht verwunderlich war.

Grillen

Und die allerbeste Neuerung in diesem Jahr: wir sind vom Regen verschont geblieben! Das herrliche Wetter sorgte in Verbindung mit der Hüpfburg, dem Kletterturm, der Minigolfanlage und zahlreichen Wasserbomben für ausgelassene Mitarbeiterkinder, die Abends komatös ins Bett gefallen sind. Der Traum aller Eltern.

Fazit: Daumen hoch, war eine super Veranstaltung. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die zu diesem schönen Tag beigetragen haben! (Gilt natürlich auch unseren Chefs, die den ganzen Spaß bezahlt haben!)

Organisation

Autor: Michael

Auslandssemester in Thailand – Einmal Kulturschock und zurück

Schon jetzt werden sich wahrscheinlich die ersten Leser fragen, warum man als Ziel seines Auslandssemesters Thailand wählt. So einfach wie die Frage, ist auch die Antwort – Lust auf Neues! Sicherlich wäre es auch interessant zu sehen, wie es sich mit einer alltäglichen spanischen Siesta lebt, aber Europa bleibt nun einmal Europa. Also weiter weg: Asien, Bangkok – eine Metropole, 14 Millionen Menschen. Weil es nicht schon verrückt genug ist, flog ich auch noch an Heiligabend los – Bescherung geht eben auch vormittags. Angekommen in Bangkok fing ich an zu verstehen, weshalb es heißt „Bangkok schläft nie“. Die Straßen waren hier bereits bei meiner Ankunft am frühen Abend komplett überfüllt und ich hatte Glück, dass mein Taxifahrer wohl einer der schnellsten und lustigsten der Stadt war.

Straßenverkehr

Straßenverkehr in Bangkok

Genau so voll wie auf den Straßen war es an der Ramkhamhaeng Universität. Mit 430 000 eingeschriebenen Studenten eine der größten Asiens – wenn schon anders, dann eben richtig. Auch das Studium an sich unterschied sich enorm von dem an der heimischen EUFH: Tägliche Tests, Vorträge oder Assignments waren üblich. Auch daran gewöhnte ich mich rasch. Natürlich durfte neben dem Studium auch das Reisen nicht so kurz kommen und so entschloss ich mich beispielsweise dazu, für 48 Baht (umgerechnet 1,20 €) mit dem Zug zur thailändischen Grenze zu fahren, um von dort aus dann weiter nach Kambodscha zu den sagenhaften Tempeln um Ankor Wat zu reisen.

Ankor Wat

Ankor Wat

Neben dem imposanten Ausflug nach Kambodscha hielten auch die thailändischen Inseln das, was sie auf Bildern versprachen. Seht selbst…

Strand von Koh Chang

Strand von Koh Chang

Insgesamt war die Zeit in Thailand einfach nur atemberaubend und hat mich persönlich weiter nach vorne gebracht. Meine Empfehlung: Solltet ihr die Chance haben, dann macht ein Auslandssemester!
Wer mehr über meine Zeit in Thailand erfahren möchte, kann in meinem Blog www.fishermansflash.de an meinen Erlebnissen teilhaben. 🙂

Autor: Dominik Fischer

Mit einem guten Team kann man alles erfolgreich meistern

Ich weiß, über Teamgeist im Berufsleben wurde schon viel geschrieben… Heute möchte ich das Thema Teamgeist aber einmal  von einer völlig neuen/anderen Sichtweise anhand eines gelebten Beispiels beschreiben, denn es zeigt, dass immer noch „viel mehr geht“, wenn man es nur will und von einem super Team unterstützt wird. Dieses Mal betrifft das daraus resultierende Erfolgserlebnis sogar den Chef höchstpersönlich…

Wir hatten bereits vor drei oder vier Jahren begonnen, mit einigen Kollegen unregelmäßig Mountainbikes in den nahe gelegenen Naherholungsgebieten Naafbach und Schlingenbach zu fahren. Diverse Hotelaufenthalte machten es leider immer wieder schwierig, etwas im Training zu bleiben, weil ein Mountainbike nunmal eher selten zum Reisegepäck gehört.

Einige Kollegen empfahlen die Laufschuhe – und das ausgerechnet mir, der mit Laufen nie wirklich etwas am Hut hatte. Schnell kamen die Motivationstipps hinzu, mittels spezieller Apps auch mal Distanzen und Tempo aufzuzeichnen und zu tracken. Also begann ich tatsächlich, mich im Laufen zu üben. Schnell fasste ich den Entschluss, dieses ab sofort bei allen Hotelaufenthalten zu tun, denn die Kollegen forderten mich jeweils beim nächsten Treffen zum Zeitabgleich auf.

Erster Höhepunkt kam, als ein Mitarbeiter eines Kunden (und gleichzeitig der Projektleiter in unserem Einführungsprojekt), während der SAP-Messe in Orlando sein Training mit mir gemeinsam absolvierte. Er befand meinen Trainingsstand als „ausbaufähig“ und forderte mich heraus, meine Trainingsfortschritte bei einem Wettkampf unter Beweis zu stellen: Mein erster Halbmarathon war damit versprochen für April 2016.

Zurück in Deutschland griffen die anderen Kollegen, die in dieser sportlichen Disziplin schon hinreichend Erfahrung hatten, mein Versprechen auf. Der regelmäßige Lauftreff der Firma war geboren!

Der April kam näher… Leider konnte aus terminlichen Gründen der avisierte Halbmarathon in St. Wendel nicht stattfinden, aber die Kollegen sorgten sehr schnell für Ersatz: Der Deutsche Post Marathon in Bonn am 10. April 2016. Das Mitreißen ging sogar soweit, dass ich während meines Urlaubs im Februar zweimal diese Distanz für mich alleine gelaufen bin. Es klappte und der Wettkampf konnte kommen.

Jetzt noch schnell die Meldung – und es gab kein zurück.

Der Halbmarathon-Sonntag versprach gutes und vor allem trockenes Wetter. Keiner weiß, warum wir denn schon wieder um 06:00 Uhr aufstehen mussten, aber was tut man nicht alles für das Gruppenziel… Um 08:30 Uhr war das Aufstellen in den Startblocks, denn es sollte um 08:45 Uhr losgehen. Um 09:15 Uhr setzte sich unsere Gruppe dann letztendlich in Bewegung, die Zeit lief…

Wie liefen jeweils zu zweit, damit wir uns wechselseitig ziehen konnten. Ich wollte für meinen ersten Wettkampf unter 2 Stunden bleiben. Der Kollege, der mit mir startete, ist selbst erfahrener Läufer und lächelt natürlich für sich selbst über diese Zeitvorgabe. Trotzdem wollte er mich durch bringen und schlug eine Zeit von 1:58 Stunden als Zielmarke für den persönlichen Zeitmesser vor.

Wir rollten mit der Startnummer 13411 die Menge von hinten auf. Am ersten Wendepunkt in Bonn-Beuel nach ca. 6 km hatten wir bereits einen kleinen Vorsprung. Wenn wir das Tempo so halten würden, wären wir nochmal 2 Minuten schneller.

Auf den letzten drei Kilometern entpuppte sich mein Kollege als wahrer Motivationstrainer. Er ließ nicht locker und so behielten wir unser Tempo (Pace) bei:

Zieleinlauf…Bonn Markplatz…“genieße es“, sagte er noch und 15 Sekunden später war es geschehen: mit 1:54:26 schafften wir die 21,4km.

Es war ein gutes Gefühl und – yes, we can!

Wieder einmal zeigte sich, was ein Team zu leisten vermag. Auch wenn ich für mich alleine trainieren musste, so war es die Teamleistung, die Motivationslöcher überwand und beim Wettkampf dafür sorgte, dass keiner einbrach oder sogar zurück blieb.

Danke Kollegen – Wiederholung versprochen.

Autor: Hans-Jakob Reuter