Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

2 von 5: Wird man denn nun eine authentische Arbeitgebermarke?

Wir haben uns für die Entwicklung einer Employer-Brand nach dem DEBA-Modell entschieden. Bei diesem wird zunächst aus repräsentativen Mitarbeitergruppen heraus ein kulturelles Profilbild des Unternehmens erarbeitet. Dieses wird ergänzt um eine Zukunftsperspektive aus Sicht der Geschäftsführung. Auf Basis dieser Ergebnisse wird dann die eigentliche Arbeitgebermarke entwickelt. Es geht also um die Sichtbarmachung der implizit schon vorhandenen, wirklich gelebten Unternehmenskultur, um aus dieser dann eine authentische Marke zu entwickeln, die jeden Tag im Unternehmen erlebbar ist.
Das ganze Thema Employer Branding rückt damit aus der (falschen!) synonymen Verwendung mit „Personalmarketing“ hin zum Bereich Organisationsentwicklung, denn es geht im Kern um nichts Geringeres als die Unternehmenskultur.

Zum Start dieses spannenden Projekts, mit dem wir in etwa 2 Monaten „unsere Brand“ gemeinsam erarbeitet haben werden, wurde an unseren drei Standorten in Köln, Overath und Brodhausen eine Roadshow angeboten, um alle Kolleginnen und Kollegen über die Methodik des Projekts und ihre wichtige Rolle im Prozess zu informieren. Vorsichtig formuliert haben HR-Projekte in der Vergangenheit schon weniger Interesse hervorgerufen, als dieses. Von vielen gab es ehrlich positives Feedback, ein toller Projektstart!

Wie wird es weitergehen? In den letzten beiden Wochen hatten Köbes und Stefan ihre Interviews zum Thema Zukunftsperspektive, in der nächsten Woche werden wir dann von der „Chef-Trüfflerin“ der DEBA besucht, die unsere Mitarbeitergruppen moderieren wird. In der Woche darauf werde ich bei DEBA in Berlin selbst mit Hand anlegen dürfen, um aus den gesammelten Erkenntnissen unsere Profilfelder zu erarbeiten. Wir sind also bereits mitten im Prozess!
Mit frischen Impressionen aus der Hauptstadt werde ich mich dann auch an dieser Stelle zurückmelden, um weiter über unseren Weg zur Arbeitgebermarke zu berichten.

Autor: Michael, Leiter HR

Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

1 von 5: Was zum Teufel hat Employer Branding mit Zahnzusatzversicherungen zu tun?

Aller Anfang ist schwer, das gilt ganz besonders für den Weg zur authentischen Arbeitgebermarke. Jeder Trittbrettfahrer und wie-auch-immer-qualifizierte Dienstleister auf dem bunten Jahrmarkt des Personalmarketings meint mit irgendeinem neuen Benefit einen „deutlichen Beitrag zu ihrem Employer Branding“ leisten zu können. Mein persönliches Highlight ist die betriebliche Zahnzusatzversicherung, die mir als HR-Verantwortlichem mit genau diesem Buzzword-Bingo angepriesen wurde. Da könnte ich doch glatt in den Tisch beißen.

Employer Branding ist die Entwicklung und Führung einer Arbeitgebermarke nach den Grundsätzen des Brand Managements. Es geht also um strategische Markenführung und nicht um eine Personalmarketingmaßnahme. Ob irgendeine Marketingmaßnahme, diverse Zusatzversicherungen oder bunte Bildchen einen veritablen Beitrag zu meinem Employer Branding leisten, dass hängt ganz davon ab, was meine Employer Brand im Kern aussagt. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen auf dem Felde der Dienstleister: Je nachdem welche der vielen Agenturen ich frage, die sich irgendetwas mit Employer Branding auf ihre Visitenkarte geschrieben haben, bekomme ich unterschiedlichste Herangehensweisen präsentiert bis hin zu fix- und fertigen Arbeitgebermarken „out of the box“ mit passender Karriereseite, politisch korrekten Unternehmenswerten und dümmlich grinsenden „Mitarbeiter“-Bildern aus Shutterstock. Warum das nicht funktioniert? Welches Kundenfeedback bekäme wohl McDonalds, wenn es mit „***Sterneküche“ werben würde? Marken, auch Arbeitgebermarken müssen authentisch sein und das Versprechen halten, das sie geben. Wenn man auf Kununu und Co. Bewertungen wie „Außen hui – innen pfui“ liest, dann wird das in den meisten Fällen auf ein gebrochenes Markenversprechen zurückzuführen sein.

Wie aber nun wird unser Ansatz sein? Wie wollen wir eine starke, authentische Arbeitgebermarke werden? Begleitet uns auf unserem Weg in dieser Artikelserie!

Autor: Michael, Leiter HR

gicom international. Oder: einmal New York mit allem, bitte!

In diesem Blog-Eintrag möchte ich Euch von meinen Erfahrungen von der ersten Messe, die ich für gicom besucht habe, berichten. Die National Retail Federation (NRF), der Einzelhandelsverband für die gesamte USA und dadurch wenig überraschend der Größte der Welt, lädt jährlich zur – ebenfalls wenig überraschend – größten Handelsmesse der Welt nach New York ein.

Die Welt des Handels ist ein weites Feld, da gibt es allerhand zu entdecken. Von Software, die Mitarbeiter im Einkauf, Finanzwesen, Controlling oder in der Logistik unterstützt, bis hin zu Kassensystemen, die keinen Kassierer mehr brauchen.

Unser Hotel liegt nicht weit vom Messegelände an der 33sten Straße mitten in NY-City – die perfekte Gelegenheit, mit meiner Kollegin Janina nach Ankunft die Stadt zu erkunden.

  • 5th Avenue: check.
  • Broadway: check.
  • Timesquare: check.
  • Echtes amerikanisches Diner: check.

Um circa 21 Uhr Ostküsten-Zeit sind die körperlichen Reserven aufgebraucht und ich erkläre den heutigen Tag für beendet.

Am Vortag der Messe ist die Standabnahme. Als Solution Extension Partner von SAP sind wir im sogenannten „Partner Village“ rund um deren Stand untergebracht. Nach einem kurzen Check (Funktionieren die zwei TVs? Sind unsere Logos richtig angebracht? Kommen wir ins WLAN?) eröffnet SAP den gesamten Bereich und stellt die neuesten Entwicklungen vor. Das Spektrum reicht vom Einsatz künstlicher Intelligenz in verschiedensten Anwendungen wie Marketinglösungen, die Resonanzen in sozialen Netzwerken berücksichtigen, bis zu digitalen Umkleidekabinen, bei denen die Kunden sich auf dem Bildschirm mit Makeup, neuen Jeans und Lippenstift betrachten können, ohne einen Artikel wirklich in der Hand zu halten! Neben den anderen Partnern dürfen auch wir unser Unternehmen und unsere Lösung kurz vorstellen. Genauso positiv wie der Start verlaufen dann auch die Messetage.

Ab 9 Uhr am folgenden Tag öffnet die NRF Ihre Tore. Der Andrang ist, gelinde gesagt, atemberaubend. Es werden innerhalb von drei Tagen 38.000 Besucher erwartet und habe ich das Gefühl, dass 37.999 Leute an unserem Stand stehen bleiben.

Während unser Geschäftsführer und Vertriebsleiter den Vormittag in Einzelgesprächen und Panels verbringt, sind Janina und ich dafür zuständig, die Laufkundschaft am Stand zu bedienen – und es kommt viel Laufkundschaft! Bereits zum Mittag haben wir einige interessante Kontakte geknüpft, unsere Software gezeigt, stolz die Funktionen angepriesen und überzeugend unseren Standardprozess für das Verhandlungsmanagement verargumentiert – die Interessenten kommen aus Nord- und Südamerika, Australien, Neu Seeland, Japan, Indien und Europa. Auch SAP kommt mit Kunden an unseren Stand, denen wir einen tieferen Einblick in unsere Software gewähren.

An allen drei Tagen sind Janina und ich teilweise mit zwei unterschiedlichen Interessenten gleichzeitig beschäftigt, sodass wir oft noch in Kundengesprächen vertieft sind, wenn die Messe um 17 Uhr ihre Pforten schließt und wir von gelöschten Lichtern und sich schließenden Rolltoren unsanft hinauskomplimentiert werden.

Abends ist nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel Zeit für Wrap-Ups des jeweiligen Tages bei Stake, Burgern, Bier oder Limo. Wir versuchen in der kurzen Zeit so viel New York wie möglich zu erleben und das gilt natürlich auch für das Essen. 😊

Am letzten Tag haben wir noch Gelegenheit die Messe zu erkunden. Janina und ich wechseln uns am Stand ab, da der Publikumsverkehr etwas nachgelassen hat. Bei meinem Gang über die Messe sehe ich viel Interessantes. Es gibt eine Menge Aussteller, die sich mit dem PoS (Point of Sale) beschäftigen. Es gibt Kassensysteme ohne Scanner, nur zum Durchlaufen, Drohnen, die den Laden abfliegen und Warenbestände kontrollieren, digitale Preisschilder, die in Echtzeit kalkulierte Preise direkt im Laden anzeigen können. Es gibt eine Software, die aus Kameraaufnahmen der Ladenkunden Bewegungs- und sogar Blickprofile erstellt und so Daten zur Verbesserung der Warenpräsentation bereitstellt.
Viele Produkte können direkt am Stand getestet werden, was ich auch fleißig tue.

Dann ist es auch plötzlich vorbei. Wir packen zusammen, verabschieden uns von einigen SAP-Kollegen, die wir kennengelernt haben und sind schon am Flughafen, ehe die Spannung der letzten fünf Tage von mir abfällt und ich letztlich im Flugzeugsitz kurz nach Start einschlafe.

Zurückblickend waren es ein spannender, erfolgreicher und sehr intensiver Trip nach New York! Gerne wieder!

 

Autor: Kevin, Department Manager Consulting Retail Solutions

Im Staffellauf zum Karriere-Gipfel

Oder: Unser Start ins duale Studium bei gicom

Am 03.09.2018 begann für uns das duale Studium bei gicom – unser „Jahrgang“ besteht aus 13 neuen Studenten, die sich für je einen der Studiengänge Wirtschaftsinformatik oder Handelsmanagement entschieden haben.

Bevor die meisten von uns jedoch im Oktober ihre erste Theoriephase an der Fachhochschule antreten, durchliefen wir ein gut organisiertes 4-wöchiges Onboarding-Programm bei gicom.

Hier bekamen wir zunächst eine Einführung in die Welt des Handels und welche innovativen Lösungen und Module gicom entwickelt. Natürlich wurden wir auch mit Notebooks und der nötigen Hardware ausgestattet, mit der wir in der Hochschule sowie auf der Arbeit arbeiten können.

Die bunt zusammengewürfelte Truppe aus zukünftigen Beratern und Entwicklern kam auf Anhieb gut mit einander klar. So gründeten wir z.B. eine WhatsApp-Gruppe zum Organisieren von Fahrgemeinschaften oder einheitlichen weißen Oberteilen für unser erstes Gruppenfoto. In unseren Mittagspausen sind wir zusammen etwas Essen gegangen und Freitags in die Döner Bude, wodurch wir auch schon erste Kontakte mit zahlreichen Kollegen knüpfen konnten.

Um uns Themen wie Mathe und MS Office näher zu bringen, wurde uns ein Lehrer zur Seite gestellt. Der Unterricht war eine studienvorbereitende Maßnahme, damit jeder die besten Chancen hat, möglichst gut ins Studium einzusteigen.

Damit wir uns im Team besser kennenlernen, gab es viele verschiedene Aufgaben – darunter PowerPoint Präsentationen über verschiedene Themen, die wir in kleinen Gruppen ausarbeiten sollten. Einige Module wurden uns auch von Mitarbeitern der Firma erklärt, sodass wir Gelegenheit bekamen, unterschiedliche Kollegen kennenzulernen.

In der dritten Woche wurde uns ein „Hidden Day“ angekündigt, also ein geheimer Ausflug (selbstverständlich hatte keiner von uns eine Ahnung wo der Hidden Day stattfindet, es war ein wirklich extrem gut gehütetes Geheimnis 😊)! Schnell war klar: es geht nach Lindlar zu :metabolon. Als Teil der :gärten der technik, handelt es sich bei :metobolon um ein innovatives Abfallverwertungsunternehmen. Bis 1984 wurde der Müll in Deutschland nicht getrennt und konnte auch nicht verwertet werden. Der Müll sammelte sich bis zur Mülltrennung auf den Deponien und so auch auf der Mülldeponie Leppe. Mit Hilfe eines Strukturförderprogramms des Landes NRW konnte dann 2010 aus der Mülldeponie Leppe das heute beliebte :metabolon werden. Bis heute entweichen aus diesem Müll Methangase, welche durch eine Pumpe abgesaugt werden. Aus diesen Methangasen gewinnt :metabolon Energie und kann so die gesamte Anlage autark mit Strom versorgen. Des Weiteren werden zahlreiche Forschungen zu erneuerbaren Energien betrieben und abwechslungsreiche Freizeit- und Erholungsaktivitäten angeboten. Innovation pur! Nach einer interessanten Führung über das Gelände und kleine Versuche zum Thema erneuerbare Energien, kam die eigentliche Herausforderung: gemeinsam als Team den höchsten Punkt der Anlage, einen Berg aus Asche mit insgesamt über 360 Stufen zu erreichen. Ein Staffellauf war angesagt! Ausgestattet mit gicom T-Shirts und Shorts ging es in Höchstform den Berg hinauf. Jedes Team durfte selbst bestimmen, welchen Teil der Strecke jedes Teammitglied zu bewältigen hatte. Bei bestem Wetter erreichten wir also alle gemeinsam das Ziel und konnten den fantastischen Ausblick von der Spitze genießen.

Als Belohnung für unseren Einsatz und als Ausklang des spannenden Tages kehrten wir zu Currywurst und Pommes ins Bistro von :metobolon ein, wo jeder als Andenken einen gicom-Staffelstab überreicht bekam.

In den ersten Wochen bei gicom haben wir als Gruppe viel zusammengearbeitet und erlebt. Gut vorbereitet starten wir nun an der Uni durch und freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Kollegen der gicom-Family Anfang nächsten Jahres und sind stolz, nun ein Teil davon zu sein.

Autoren: Stefan und Samuel

Vilkerather Viertelmarathon 2018

Hallo,

mein Name ist Lina Völker, ich bin 19 Jahre alt und Triathletin aus Saarbrücken.

gicom unterstützt mich als Sportler und aus diesem Grund war ich zusammen mit Johnny Zipf beim Vilkerather Viertelmarathon unterwegs.

Für den Viertelmarathon hat es bei mir nicht ganz gereicht, denn ich war nur auf der halben Strecke, dem Achtelmarathon unterwegs. Nach einem Europacup in Belgien am Samstag waren die gut 5km aber auch ausreichend J

Insgesamt galt es zwei Laufrunden zu absolvieren und ich konnte mich gleich an die Spitze des Frauenfeldes laufen. Nach einem schnellen ersten Kilometer hatte ich dann sogar Zeit den Lauf ein wenig mehr zu genießen. Überall an der Strecke wurden wir von Zuschauern angefeuert und ich konnte, immer mit einem Lächeln im Gesicht, nach gut 20:45min die Ziellinie erreichen. Nebenbei war dies der 1. Platz, doch darum sollte es gar nicht gehen. Laufen macht Spaß, aber zusammen noch ein bisschen mehr! Und nach meinem Rennen kam ja auch noch der Viertelmarathon, wo es darum ging, lauthals Johnny und den Rest der Crew anzufeuern. 

Es war auf jeden Fall ein super Lauf und ich denke wir haben die gicom-Farben gut und schnell bis in die Ziellinie und darüber hinaus vertreten.

Always running,

Lina

Vorhang auf für die innovativsten deutschen Mittelständler und Berater!

Im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summit wurden am 29. Juni 2018 die 100 innovativsten Mittelständler und Berater Deutschlands ausgezeichnet – und gicom gehört dazu! Über 1.000 Gäste nahmen an der glamourösen Preisverleihung im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg teil.

Auftakt bildete der tagsüber stattfindende Prolog, bei dem Redner und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöfer in den direkten Dialog mit den Gästen gingen. Gemeinsames Ziel: Erfolgsstrategien für den Mittelstand zu entwickeln. Im Innovationsworkshop ging es darum, wir Unternehmen mutige Entscheidungen im Sinne der Innovation treffen, denn Innovation bedeutet nicht automatisch Erfolg, sondern ist auch immer ein Risiko.

Wenn es um diese spannenden Themen geht, darf gicom natürlich nicht fehlen. Zur anschließenden Preisverleihung stießen zu unseren Geschäftsführern noch Nikolas Heitkamp, Teamleiter in der Entwicklung bei gicom, und Jörg Weigt, der Bürgermeister der Stadt Overath, hinzu. Zusammen nahmen sie stellvertretend für unser gesamtes Team stolz den Award von Top 100-Mentor Rangar Yogeshwar entgegen.

gicom TOP100 Innovator 2018

Insbesondere unser Innovationsmanagement macht uns erfolgreich und wurde mit einem der begehrten Preise honoriert.

Durch den Abend führte die Journalistin und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis, die Begrüßung kam vom amtierenden Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann und Speaker Rangar Yogeshwar hielt eine spannende und inspirierende Keynote. Bundespräsident a.D. Christian Wulff ehrte die Top Consultants und Rangar Yogeshwar die jeweiligen Sieger in den drei Größenklassen der Top 100.

Es war ein sicherlich unvergesslicher Abend in Ludwigsburg und wir freuen uns, wenn die Trophäe endlich in unsere Hall of Fame aufgenommen wird.

Hier geht’s zum offiziellen Portrait und Interview mit mehr Infos zum Wettbewerb und wie Innovation bei gicom gelebt wird.

Mud Masters 2018

Galerie

Diese Galerie enthält 20 Fotos.

Das WIR gewinnt – mit Teamspirit hat gicom alle Hindernisse bei den Mud Masters gemeistert Was für ein Tag. Die Sonne überstrahlte die 5. Mud Masters auf einem perfekten Areal. Direkt am Airport in Weeze, nahe der holländischen Grenze kämpften … Weiterlesen

Duales Studium Wirtschaftsinformatik – und das als Frau?

Typische Rollenverteilung: der Mann übt die technischen Berufe aus, während die Frau Zuhause bleibt und auf die Kinder aufpasst?

„Nein, nicht mit mir“, dachte ich und überlegte mir, welchen Beruf ich später ausüben möchte. Für mich stand auf jeden Fall fest, dass ich in die Wirtschaft gehen möchte – nur in welchen Bereich? Oft wurde mir gesagt, sowohl von Lehrern als auch von meinen Mitschülern, dass ich im Fach Informatik sehr gut sei. Aber wirklich Informatik studieren? Von Männern dominiert? Da machte sich doch ein mulmiges Gefühl in meinem Magen breit. Aber trau dich war mein Motto und so reiste ich von Hannover nach Overath um die gicom genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am Infoabend stellte ich fest, dass gicom dieses eine Unternehmen ist, wo ich mich auch als Frau wohlfühlen würde. Die Tatsache, dass man während des Studiums finanziell unterstützt wird, das angenehme Arbeitsklima und die familiäre Atmosphäre waren die ausschlaggebenden Argumente, wieso ich unbedingt zur gicom wollte. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass ich in meinem Jahrgang die einzige Frau sein werde, die hier bei der gicom das duale Studium der Wirtschaftsinformatik startet.

Zeitreise: September 2017.

Natürlich könnte ich jetzt, wie viele vor mir, schreiben, wie toll doch das Onboarding war, aber vielmehr ist es doch interessanter, wie ich mich nach der Onboarding-Woche in den ersten Wochen im Betrieb gefühlt habe bis dann die Theoriephase an der FHDW in Bergisch Gladbach anfing.

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Nach Einrichtung der Hardware an meinem neuen Arbeitsplatz wurde ich auch schon direkt mit vielfältigen Aufgaben betraut. Klar war ich nervös, denn meine Programmierkenntnisse aus der Schule reichten definitiv nicht aus. Aber selbständig an einer Aufgabe zu sitzen war genau das, was ich mir auch gewünscht hatte. Denn wer möchte Fastfood essen, wenn man selbst der Profikoch werden kann? Bei Fragen konnte ich immer zu meinen Kollegen gehen, auch wenn diese schwer beschäftigt waren. Trotz der Projekte, an denen sie arbeiteten nahmen sie sich Zeit für mich. Auch die Mittagspausen waren alles andere als langweilig, denn in der Küche waren Gespräche vorprogrammiert während das mitgebrachte Essen von der Mikrowelle aufgewärmt wurde. Und das Highlight der Woche ist natürlich der Freitag, an dem wir alle gemeinsam Döner essen gehen und auch die Kollegen aus Overath sehen. Auch an einigen Events durfte ich bereits teilnehmen, wie zum Beispiel am Tag der offenen Tür in der FHDW in Bergisch Gladbach, wo ich dort auch mit dem ein oder anderen Mädchen über den Studiengang Wirtschaftsinformatik gesprochen habe und den Mut mitgegeben habe, sich bei uns zu bewerben. Bereits der erste Monat war voller Action und ich bin gespannt wie es weitergeht!

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Du möchtest mehr wissen? Gerne erzähle ich dir mehr! Schreibe mir doch einfach unter info@gicom.org eine E-Mail.

Autor: Antonia

Einmal um die Welt

Nach sechs Monaten „Auszeit“ bin ich nun wieder zurück in der gicom.

Ohne es gezielt geplant zu haben, bin ich einmal um die Welt geflogen.Karte_Weltreise

Es gibt so viele Plätze auf der Welt, die irgendwie besonders sind: Atemberaubende Landschaften, wunderschöne Pflanzen, kuriose Felsformationen, exotische Tiere, quirlige Großstädte und beschauliche Dörfer. Es war nicht immer einfach an diese Orte zu kommen und wenn man dann endlich angekommen war, wollte sich das „perfekte Foto“ manchmal einfach nicht schießen lassen.

Aber es ging nicht nur darum ein paar weitere Stecknadeln auf meinem persönlichen Reise-Atlas zu platzieren. Ich wollte auch ganz bewusst Dinge tun, die außerhalb meines alltäglichen Lebens liegen. Schwankende Hängebrücken überqueren, steile Berge hinaufwandern, an einer Zipline durch den Regenwald sausen, Rafting-Touren unternehmen oder am Great Barrier Reef schnorcheln. Vieles hat sich spontan aus der Situation heraus ergeben. Hätte mich jemand vor Antritt der Reise gefragt, ob ich z. B. in ein Rafting-Boot steige, hätte ich „Nie im Leben!“ geantwortet. Es hat mir dann aber so viel Spaß gemacht, dass ich später sogar noch eine zweite Tour gemacht habe.

Rafting Ziplining

Es war eine tolle Zeit und dann waren auf einmal 5 Monate vorbei und ich bin nach Hause zurückgekehrt. Die letzten 4 Wochen meiner „Auszeit“ habe ich es mir zu Hause gemütlich gemacht und die ganzen Eindrücke verarbeitet.

Am 02. November stand ich dann wieder bei der gicom im Büro „Hallo, da bin ich wieder!“ Die Kollegen haben sich offenkundig über meine Rückkehr gefreut und haben mich mit Fragen zu meinen Erlebnissen gelöchert. Ich habe mich sehr gefreut, alle wieder zutreffen und war natürlich meinerseits gespannt, was sich in den letzten 6 Monaten in der gicom getan hat. Es gibt einige neue Kollegen, die es noch näher kennenzulernen gilt. Es ist schön zurück in der gicom Family zu sein.

Es war allerdings schon ein bisschen merkwürdig nach so langer Zeit wieder zur Arbeit zu kommen. Nachdem ich fast täglich in Bewegung war und ganz nach meinem Gusto die Zeit verbringen konnte, war es die ersten Tage anstrengend, nun wieder 8 Stunden konzentriert am Arbeitsplatz zu sitzen. Nach drei Wochen bin ich jetzt richtig im Arbeitsalltag angekommen.

Natürlich bekomme ich immer noch gelegentlich Fragen zu meiner Auszeit gestellt. Die beiden häufigsten Fragen lauten:

Wie? Du warst ganz alleine unterwegs? Das finde ich mutig, das würde ich mich nicht trauen.

Die Frage macht mich immer ein bisschen verlegen. War das mutig? Ich habe da eigentlich nie drüber nachgedacht, sondern einfach das gemacht, was sich für mich richtig angefühlt hat. Dass ich dabei alleine war, hatte für mich nie etwas Beängstigendes, im Gegenteil, es hat sich gut angefühlt auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und völlig frei entscheiden zu können, was als nächstes kommt.

Würdest Du es rückblickend nochmal machen?

Ja! Absolut! Unbedingt! Es gibt sicherlich einige Dinge, die ich auf Grund der gemachten Erfahrungen etwas anders gestalten würde, aber nach 10 Jahren im Beruf eine Auszeit zu nehmen und mich ganz meinen Interessen widmen zu können, war ein tolle Erfahrung.

Daher möchte ich allen sagen, die sich im Stillen wünschen, sie hätten den Mut so etwas auch mal zu machen: „Traut Euch. In unserer globalisierten Welt ist das viel einfacher als ihr denkt! Es gibt überall Menschen, die einem im Zweifelsfall weiterhelfen.“

Author: Jutta

Startschuss für gicom!

Nachdem wir am 23. und 24.06. mit einem einzigartigen, aber auch fordernden Event im Europapark unser Firmenjubiläum gefeiert haben, hatten einige noch nicht genug und mussten am darauffolgenden Sonntagvormittag, als alle anderen Kolleginnen und Kollegen noch im Bett gelegen habt, nachlegen: Beim Vilkerather Viertelmarathon!

In diesem Jahr ist es uns gemeinsam mit Jochen Baumhof (dem neuen sportlichen Leiter und Organisator der Veranstaltung) gelungen, gicom in einer neuen Rolle zu etablieren: Als einer der drei Hauptsponsoren des VVM’s! Mit dem Ergebnis können alle Beteiligten sehr zufrieden sein, aber seht selbst:

20170625_122644_resizedIm Start und Zielbereich: Jochen Baumhof (2. v.l.) im Interview mit Justus Nieschlag, „unserem“ Profi-Triathleten. Ganz rechts der Schirmherr des VVM’s Rainer Deppe (MdL), ganz links unser Geschäftsführer Hans-Jakob Reuter. Leider war Justus gesundheitlich angeschlagen und durfte nicht Laufen, dafür hat er den Startschuss gegeben und hat uns kräftig angefeuert. Hoffentlich ist er bis zum Business-Run wieder fit…

ZieleinlaufUnser Laufteam in Aktion (in der Reihenfolge des Zieleinlaufs von rechts nach links)

20170625_141937_resized2Gruppenfoto der Sieger aller verschiedenen Laufklassen – Herr Reuter hat im Wechsel mit Herrn Deppe die Pokale überreicht

Fazit: Unser neuer Freund Jochen Baumhof hat aus dem Vilkerather Viertelmarathon die gicom-Festspiele gemacht – von der visuellen Präsenz auf Beachflags und den Startnummern über Interviews mit unserem Topathleten Justus bis zu den exklusiven Stadtmeisterpokalen „powered by gicom“ – wir waren in aller Munde und sind mit unseren gicom-Trikots angenehm aufgefallen. Und irgendwie war es schon ziemlich cool, jedes Mal namentlich anmoderiert zu werden, wenn man an Start und Ziel vorbeiläuft…

Im nächsten Jahr wollen wir unsere Präsenz noch weiter ausbauen und die tolle Kulisse des Vilkerather Viertelmarathons als großes Firmenevent nutzen. Bitte den 24.06.2018 im Kalender anstreichen! Wer also schon immer mal als Läufer anmoderiert werden wollte: Nur ein weiterer guter Grund, Teil unseres Teams zu werden!170625_ViertelmarathonVilkerath_max

Veröffentlicht unter Sport