Contract2Go/Fashion

Nach unserem großen Erfolg mit unserer Business-App „Contract2Go“ entwickeln wir nun eine weitere App: „Contract2Go – Fashion“. Diese App unterstützt Einkäufer bei ihrer Einkaufsreise, beispielsweise nach Asien, zur Beschaffung von Bekleidung.

Artikelübersicht

Einmal mit dem Backend-System synchronisiert, hat der Einkäufer alle notwendigen Daten auf seinem iPad zur Verfügung und kann Angebote direkt aufnehmen und miteinander vergleichen. Er sieht alle zu verhandelnden Sortimentsplanungen mit zugeordneten Artikeln. Diese können im Detail mit Bild und Produktbeschreibungen angezeigt werden. Bei Bedarf kann der Einkäufer auch selbst Fotos aufnehmen und Produktbeschreibungen anhängen. Hat er sich für ein Angebot entschieden, werden die Daten bei nächster Gelegenheit zurückgespielt und der Papierkrieg sowie das händische Einpflegen in das Backend-System entfallen.

Angebotsvergleich

Kehrt der Einkäufer von seiner Einkaufsreise zurück, hat die Weiterverarbeitung der neuen Auftragsdaten im System bereits begonnen. Für die Verhandlungsnachbereitung wird ihm ein Überblick ausgegeben, wodurch der Erfolg der einzelnen Produkte und Warengruppen anhand der Handelsspanne nachverfolgt werden kann. Somit ist der Einkäufer durch „Contract2Go – Fashion“ jederzeit bestens informiert und eine transparente Verhandlung mit Vergleichbarkeit ist gewährleistet.

„Contract2Go-Fashion“ stellt alle notwendigen Daten bereit, sodass  nicht mehr Berge von Papier mit Sortimentsplanungen und Produktbeschreibungen mit zum Lieferanten nach Hong Kong genommen werden müssen. Im Gepäck befindet sich nun lediglich das iPad. Die notwendigen Daten werden medienbruchfrei aus dem heimischen System geladen und auch in dieses zurückgespielt.

Die erfolgreiche Einkaufsreise kann beginnen!

Autor: Nikolas Heitkamp

Erfahrungsbericht zum SAP HANA Ramp-Up bei einer führenden Elektronik-Fachhandelskette Europas

Seit Anfang des Jahres arbeiten wir daran, unser erfolgreiches Strategisches Konditionsmanagement (SKM), welches schon lange bei verschiedenen Unternehmen erfolgreich im Einsatz ist, auf ein SAP HANA System zu migrieren. Das neuartige HANA System ermöglicht es uns völlig neue Szenarien und Simulationen abzubilden. (Die Vorteile von SAP HANA)

Ich arbeite schon seit letztem Jahr intensiv mit daran diese neuen Möglichkeiten zu erforschen und umzusetzen und war natürlich entsprechend begeistert zu hören, dass wir als erster SAP Partner die Möglichkeit haben, unsere HANA Innovationen bei unserem Kunden vor Ort zu implementieren.

Das Herzstück des HANA Servers ist der Arbeitsspeicher (Foto: Pascal Ballottin / pixelio.de)

Ich habe die vergangenen Monate  direkt vor Ort an der Migration aktiv mitgearbeitet und dort viele neue Erfahrungen sammeln können. Der Einsatz „vor Ort“ beim Kunden unterscheidet sich von der Arbeit in unserem Hauptsitz in Overath. Ich bin montags per Bahn angereist, habe jeweils drei Nächte im Hotel übernachtet und bin donnerstags abends mit dem ICE fünf Stunden aus dem Süden Deutschlands zurückgefahren.

Während dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit meine Kenntnisse im Bereich des SAP Datenmanagements (SAP BI) und SAP HANA anzuwenden und zu erweitern. Gleichzeitig konnte ich mein, in der vorausgegangenen Theoriephase an der FHDW in Bergisch Gladbach erlerntes,  theoretisches Wissen praktisch anwenden und umsetzten.

Autor: Thomas Scheurich

Business Knigge – Mit Stil zum Erfolg

Wir hatten Dank des FHDW Career Services in Bergisch Gladbach die Möglichkeit, an einem Knigge-Seminar teilzunehmen. Das eintägige Seminar mit dem Titel „Business Knigge – Mit Stil zum Erfolg“ fand im Restaurant „Zur Post“ in Odenthal statt.

Die Teilnehmer des Business Knigge Seminars

Bei dem Seminar lernten wir die verschiedensten Umgangsformen und Höflichkeiten, die gerade im Business erwartet werden, kennen. So zeigte uns unser Dozent Herr Morschhäuser zum Beispiel, wer wen wem vorstellt (erst der Mitarbeiter seine Begleitung, danach der Vorgesetzte), was die korrekte Anrede für Adelige und hochrangige Personen ist (die ledige Tochter der Baronin wird mit „Baroness“ angeredet), wann welcher Dresscode angepasst ist und worauf es bei einer guten Tischrede ankommt (dem TUBA-Prinzip folgend).

Den Höhepunkt der 9-stündigen Veranstaltung stellte ohne Zweifel das 4-Gänge-Menü dar. Es wurde uns zum Beispiel gezeigt, wie wir am besten mit Besteck eine ganze Garnele zerlegen und essen. Eine kleine Weinkunde war ebenso wie die korrekte Handhabung der Servietten oder das korrekte Verhalten, falls einem das Besteck herunterfällt, Teil des Programms.

Zum Abschluss muss man sagen, dass dieses Seminar ein wenig Licht in den Dschungel von guten Manieren gebracht hat und wir jetzt noch stilsicherer auftreten können.

Nikolas Heitkamp und Thomas Scheurich

Projektabschluss operatives und strategisches Konditionsmanagement bei einer führenden Elektronik-Fachhandelskette Europas

Nachrichten über neue, innovative Projekte hört man in den Medien häufig und sind von Unternehmen gern gesehen. Denn sie zeigen, dass eine Organisation nicht stillsteht und sich mit Neuem bzw. Optimierungen von Bestehendem beschäftigt, um sich weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu rüsten. Das publiziert man gerne auch medienwirksam, um die positive Innovationskultur eines Unternehmens hervorzuheben. Allerdings hört man häufiger von neuen Projekten, als vom weiteren Fortschritt oder erfolgreichen Abschlüssen dieser. Laut Definition löst man Aufgabenstellungen im Rahmen von Projekten bei denen „das zu lösende Problem relativ komplex erscheint und der Lösungsweg zunächst unbekannt ist.“. Jedoch führt die Komplexität bzw. die unsichere Planbarkeit des Projektergebnisses häufig dazu, dass Projekte gänzlich scheitern oder die anfangs geplanten Aufwände oder Ziele nicht erreichen. Diese Fehlentwicklungen werden zumeist vor der Öffentlichkeit unter Verschluss gehalten und daher kommt es, dass der Informationsfluss über den Projektstatus im Sande verläuft. Nicht jedoch so bei der gicom…

Das im Juli 2008 begonnene Projekt zur Einführung des operativen (OKM) und strategischen (SKM) Konditionsmanagements bei einer führenden Elektronik-Fachhandelskette Europas, hat mit einer offiziellen Abschlussveranstaltung im Juli diesen Jahres sein erfolgreiches Ende gefunden. Begonnen hat die Einführung  2008 mit den zwei Pilotländern Niederlande und Belgien, in denen der Handelskonzern u.a. seine Märkte betreibt. Zunächst hat sich das Projekt auf das operative Konditionsmanagement fokussiert und die Kernanforderungen der Piloten diesbezüglich aufgenommen. In dieser Zeit war der Projektstandort fast ausschließlich in Rotterdam, wo die niederländische Tochtergesellschaft ihren Verwaltungssitz hat. Mit erfolgreichem Go-Live der Niederlande bereits im November 2008 gab es früh einen ersten Teilerfolg zu vermelden. In den nachfolgenden Releases wurden weitere Anforderungen, die nicht im OKM Standard enthalten waren, implementiert. Mitte/Ende 2009 war es dann soweit, auch die anderen Länder auszurollen. Es wurden Länderpakete geschnürt, die nacheinander ausgerollt wurden, denn die Fachhandelskette ist in 14 Ländern aktiv, die man nicht alle gleichzeitig bedienen konnte. In den folgenden Monaten und Jahren waren wir damit beschäftigt, insbesondere die landesspezifischen sowie rechtlichen Anforderungen kennenzulernen und damit in OKM umzugehen. Es gab ‚einfachere‘ Länder wie Österreich oder Belgien, aber auch ‚komplexere‘ wie Spanien oder Russland, die uns vor allen Dingen mit ihren steuerrechtlichen Richtlinien zu schaffen machten. Im Rahmen des Rollouts waren wir vor allem am Sitz der Holding lokalisiert, zu den Workshops oder Schulungen mit den Ländern sind wir mit zwei bis drei Projektmitgliedern in das jeweilige Land gereist. Besonders die zahlreichen Auslandsaufenthalte waren eine spannende Erfahrung und der Kontakt mit verschiedenen Kulturen verlieh dem projektüblichen Alltag eine aufregende und interessante Komponente. Im Anschluss an die Produktivsetzung eines Landes mit OKM, folgte nicht lange danach ebenfalls die Implementierung von SKM. Im ungefähr jährlichen Turnus gab es auch Teamentwicklungs-Events für das Projektteam, welches sich aus Mitarbeitern von gicom sowie unseres Kunden zusammenstellte. Dieses diente zur Stärkung der Zusammenarbeit und des Teamspirits. So waren wir unter anderem auf einer Rafting Tour in Österreich oder ein anderes Mal in einem Klettergarten.

Zum offiziellen Abschlusstermin im Juli 2012 sind viele ehemalige und aktive Projektmitglieder zusammengekommen und hörten gespannt unserem Geschäftsführer, Herr Hans-Jakob Reuter, sowie dem Vice President Controlling unseres Kunden beim Projektresumé zu. Dabei wurden die Erfolge und der Mehrwert des Projektes für die Unternehmensgruppe herausgestellt. Zudem wurden ebenfalls einige Anekdoten zum Besten gegeben, die sich im Laufe der Jahre zugetragen haben. Abschließend gab es noch eine standesgemäße Projektabschlussfeier mit leckerem Essen und genüsslichen Getränken.

Der Projektabschluss zu den Modulen OKM und SKM aus der gkm Suite heißt allerdings nicht, dass die Zusammenarbeit mit unserem beendet ist. Es sind bereits Folgeprojekte angelaufen, die sich einerseits mit weitergehenden Optimierungen im OKM bzw. SKM-Umfeld beschäftigen, andererseits neue Themen tangieren. So soll für das dezentrale Konditionsmanagement, darunter versteht man bei unserem Kunen die Abwicklung von Konditionen in den Märkten, ebenfalls OKM als Tool genutzt werden. Dazu wird im Rahmen eines Projektes OKM@Web eingeführt, welches die Funktionalitäten des operativen Konditionsmanagements nicht über die konventionelle SAP GUI, sondern über einen gewöhnlichen Internet Browser erreichen lässt. Ferner wird im Rahmen eines anderen Projektes eruiert, ob das Verhandlungsmanagement aus der gkm Suite mit der iPad Komponente, aus Kundensicht eine sinnvolle Ergänzung zur Unterstützung des Verhandlungsprozesses beim Lieferanten ist [nähere Infos unter Contract2Go].

Mit den letzten Worten ertappe ich mich dabei, so wie anfangs berichtet, wie viele andere über neue Projekte zu berichten. Jedoch bin ich mir sicher, dass auch zu diesen Projekten Meldungen über den weiteren Fortschritt bzw. dem Projektabschluss nicht auf der Strecke bleiben.

Autor: Patrick Zajonz

Der EHI Preismanagement Kongress 2012 – Eine interessante Erfahrung

Einen direkteren Einstieg in das Berufsleben hätte ich mir eigentlich kaum vorstellen können. Nach gerade mal zwei Monaten, die ich nun bei der gicom GmbH in Overath arbeite, ergab sich für mich vergangenen Dienstag die Gelegenheit, meine beiden Chefs und einen Kollegen zu dem diesjährigen EHI Preismanagement Kongress zu begleiten.

Das Unternehmen startete demnach am Dienstagmorgen um 08:00 Uhr, wo ich zusammen mit Herrn Reuter nach Köln ins Radisson Blu Hotel aufbrechen wollte, um rechtzeitig um 08:45 Uhr Herrn Hilger und Herrn Wahedi zum Vorabgespräch zu treffen. Doch so einfach sollte es nicht werden. Der morgendliche Berufsverkehr von Overath nach Köln machte uns einen Strich durch die Rechnung. So kam es, dass das Warten an einer einzigen Ampel in Köln-Deutz genauso viel Zeit in Anspruch nahm, wie die Fahrtstrecke von 25 km nach Köln. Nachdem wir das Radisson Blu Hotel nach einer Stunde Fahrzeit erreicht haben, wurden wir schnell für die Unannehmlichkeiten des Anfahrtsweges entschädigt.

Unser Stand als Hauptsponsor des EHI Preismanagement Kongresses 2012

Der gicom-Stand wurde bereits am Vortag von unseren fleißigen Kollegen aufgebaut und sorgte für eine anwachsende Vorfreude auf das bevorstehende Event.

Die Veranstaltung wurde mit der Begrüßung und Einführungsrede des Moderators des Kongresses, Prof. Dr. Andreas Kaapke eröffnet, womit eine Reihe von interessanten – wenn auch für mich nicht immer ganz verständlichen – Vorträgen zu Themen wie konsumentenorientiertem und regionalem Pricing, erfolgreichem und dynamischem Preismanagement, begannen.  In der ersten Kaffeepause war zum ersten Mal mein Einsatz gefragt und ich durfte zwei Interessenten unsere App Contract2Go auf dem iPad erklären. Die Gespräche sowohl mit Interessenten als auch mit anderen Teilnehmern des Kongresses halfen mir in meinem Auftreten selbstsicherer zu werden und selbständig auf Kongressteilnehmer zuzugehen. So kam es, dass ich mich während des Mittagessens mit einem Fachanwalt für Informationstechnologierecht aus München über das Münchener Oktoberfest unterhielt. Wir unterhielten uns auch über den EHI-Preismanagement-Kongress des vergangenen Jahres, wo er bereits als Referent teilnahm. Sein diesjähriger Vortrag thematisierte die rechtlichen Grundlagen zur Preisgestaltung im E-Commerce.

Der erste Veranstaltungstag endete mit dem Vortrag unseres Geschäftsführers Hans-Jakob Reuter über die Herausforderungen auf dem Weg zum Multichannel-Anbieter. Beim anschließenden „Come together“, welches wir als Hauptsponsor unterstützten, lernte ich zwei niederländische Referenten kennen. Einer verkörperte dabei das internationale Feeling nur allzu gut, da er als gebürtiger Niederländer und Mitarbeiter eines schwedischen Unternehmens, in Frankreich lebt und die meiste Zeit in Deutschland arbeitet.  Er nannte sich selbst, auf die Frage zu welchem Land er sich am meisten hingezogen fühlt, liebevoll einen Europäer. Der Abend mit seiner gemütlichen Atmosphäre und dem leckeren Essen endete für mich um 21:30 Uhr, sodass ich nach der unkomplizierten Rückfahrt erschöpft von den Erlebnissen des ersten Tages in mein Bett fiel und einschlief.

Am nächsten Morgen war ich trotz des unangenehm nervenden Geräusches meines Weckers direkt wach, in dem Wissen das heute noch ein zweiter spannender Tag auf dem Kongress bevorsteht. Diesen empfand ich aufgrund der Gespräche am Vorabend und meiner wachsenden Selbstsicherheit als wesentlich harmonischer und entspannter als den Vortag. So kam es, dass der Moderator Prof. Dr. Andreas Kaapke im Anschluss an einen Vortrag seine Schwäche für sein Lieblingsgetränk „Ramazzotti“ gestand, was schließlich einige Referenten ebenfalls ermutigte ihre Lieblingsgetränke zu nennen, von denen einige alkoholischer und andere nichtalkoholischer Natur waren. Dieser Insiderwitz zog sich noch durch den gesamten Vormittag und war stellvertretend für die konstruktive aber dennoch sehr entspannte Atmosphäre.

Von links nach rechts: Lisa Wirges, Arash Wahedi, Stefan Hilger und Hans-Jakob Reuter

Mit dem anschließenden Mittagessen und dem Abbau des Standes endete mein erster Besuch auf dem EHI Preismanagement Kongress über dessen Teilnahme ich mich sehr freue. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal für die Möglichkeit, so viele interessante Menschen zu treffen, ihren Vorträgen zu lauschen und mich mit ihnen zu unterhalten, bedanken.

Autorin: Lisa Wirges