Viele neue Erfahrungen und jede Menge Spaß auf der EuroCIS 2013 mit gicom!

Auch in diesem Jahr fand wieder Europas führende Technologie -messe für den Handel – die EuroCIS 2013 – in Düsseldorf statt. Ich durfte unseren Co-Geschäftsführer Herrn Stefan Hilger wieder begleiten und habe von tollen Eindrücken zu berichten. Wir waren für drei Tage, vom 19.- 21. Februar 2013 auf der Messe vertreten.

Herr Hilger (Co-CEO der gicom) und ich an unserem Messe-Stand

Für die diesjährige EuroCIS 2013 habe ich viele Aufgaben in der Vorbereitung übernommen – von dem Vereinbaren  von Standterminen über die vollständige Messe-Koordination bis hin zu einer tiefen Produktvertrautheit für die Messe. Konkret habe ich also viel Zeit investiert, damit alles in den drei Messetagen reibungslos und erfolgreich abläuft. Dies ist mit viel Kommunikation zu allen Beteiligten verbunden, was dazu führt, dass ich viele neue Gesichter kennenlernen durfte. Wir waren mit SAP Deutschland und GK Software auf dem sehr stilvoll eingerichteten Messestand und auch da habe ich viele nette und partnerschaftliche Kollegen kennengelernt, die ich nun zu meinem Netzwerk zählen kann.

Während der drei Messetage kamen sehr spannende Gespräche mit Menschen aus ganz verschiedenen geschäftlichen und kulturellen Hintergründen zustande. Zum einen konnte ich branchenübergreifend neue Erfahrungen und Erwartungen der Kunden identifizieren und weiter „über den Tellerrand schauen“. Zum anderen habe ich in interkulturellem Hinblick viel dazugelernt, da die Offenheit in den Gesprächen und die Umgangsformen zu einander von Kultur zu Kultur wirklich stark variieren. In solchen Situationen habe ich die enge Verzahnung zwischen meinen Erfahrungswerten aus Vorlesungen wie „Interkulturelle Kompetenz“ und der Realität erfahren können.

Im Fokus unserer Messepräsenz waren unsere preisgekrönten Produkte Contract2Go und das Strategische Konditionsmanagement. Das durchweg positive Feedback der Interessenten hat Herrn Hilger und mich überaus gefreut. Auch die neuen Impulse zu erfolgskritischen Einkaufsfaktoren im Handel haben wir besonders begrüßt und möchten diese in fortlaufenden Innovationen bei gicom berücksichtigen.

Mir bleibt nur zu sagen: Danke für das tolle Event und hoffentlich bis zum nächsten Jahr! 🙂

Autor: Arash Wahedi

Von der Anforderung bis zum fertigen Produkt – Zeiterfassungsrevolution

Dieser Blogbeitrag handelt von der Entstehung einer neuen iOS Applikation, die zur Zeiterfassung auf dem iPad genutzt wird.

Die Geschäftsführung entschied, dass die Arbeitszeit statt am Desktop, zukünftig am mobilen Endgerät erfasst werden soll. Die Vorteile, die demnach ausschlaggebend für die Nutzung eines mobilen Endgerätes sind, sind folgende:

  • einfache Handhabung für den Mitarbeiter, da er viel unterwegs ist und seine Zeiten mobil erfassen kann
  • Zeitreduzierung -> Mitarbeiter bekommt Projekte, Arbeitszeiten und Pausen automatisch in der Applikation vorgeschlagen
  • der Mitarbeiter bekommt zudem einen Hinweis, wenn er mal eine Erfassung vergessen sollte
  • Sofortiger Überblick über die geleisteten Zeiten für die Geschäftsführung.

Insgesamt waren sieben Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt. Zwei Mitarbeiter, die den Datenbankserver mit seinen Tabellen und Formularen zu erstellen hatten. Drei Mitarbeiter, die für die iOS Entwicklung verantwortlich waren sowie zwei Mitarbeiter, die das Projekt unterstützend begleitet haben. Somit waren die Aufgaben im Team klar verteilt und jeder konnte mit der Entwicklung starten.

Der Arbeitstag wird folgendermaßen gepflegt.

Das Datenbankteam stellte einen Datenbankserver zur Verfügung, der per Internet erreichbar ist. Bei der Datenbeschaffung orientierte sich das Datenbankteam anhand des alten Verwaltungssystems für die Zeiterfassung. Dadurch mussten nicht alle Tabellen und Strukturen neu entwickelt werden. Das iOS Team hat im ersten Schritt die Oberfläche entwickelt. Dabei hatten sie sich darauf beschränkt nur das Nötigste darzustellen, um die Abwicklung der Zeiterfassung dem Mitarbeiter so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten. Folgende Dialoge haben sich ergeben: Anmeldung, Zeiterfassungsübersicht und Zeiterfassung. Die Anmeldung dient der Authentifizierung gegenüber dem Datenbankserver, zugleich aber auch der Zuordnung der angelegten Arbeitszeiten des Mitarbeiters auf der Datenbank. Mit einer Übersichtstabelle werden dem Mitarbeiter alle erfassten Arbeitszeiten dargestellt, die in dem Zeiterfassungsscreen angelegt worden sind.

Die Monatsübersicht der App.

Die Monatsübersicht der App.

Nach dem die Oberfläche der iOS Applikation und der Datenbankserver fertig gestellt worden ist, ging es an den nächsten Schritt: Eine Verbindung zwischen dem Datenbankserver und der iOS Applikation herzustellen. Als geeignete Schnittstelle wurde das ODATA Protokoll eingesetzt, das auf dem Standard HTML Protokoll basiert.

Der Datenbankserver stellt einen IIS (Internet Information Service) bereit, auf dem Webservices angelegt wurden. Als die Webservices verfügbar waren, konnte das iOS Team durch das ODATA Protokoll eine Verbindung zum Datenbankserver aufbauen. Die Testphase der iOS App begann für ausgewählte Mitarbeiter Anfang Dezember. Sie beläuft sich auf vier Wochen, in der sie intensiv getestet und verbessert wird. Seit Anfang Januar steht die Zeiterfassung – App jeden Mitarbeiter zur Verfügung.

Es hat mir sehr viel Spaß bereitet zusammen im Team Probleme zu identifizieren und zu lösen – was nicht immer einfach war.

Autor: Felix Bürling