Der Einstieg in die Welt der Programmierung

Während Sie hinter Ihrem Rechner sitzen und quer durch das Internet surfen, sitze ich hier in Overath hinter meinem Laptop und lese mich in Codes ein. Solche Codes, wie die, die Sie durch Ihre Internetseiten in schön aufbereiteter Form präsentiert bekommen. Doch erst einmal, wie man überhaupt dazu kommt, sich für solche ungewöhnlichen/extravaganten Texte (Codes) zu interessieren.

Ich war ein ganz normales Mädchen, besuchte eine normale Realschule und interessierte mich für Mathe und Physik. Naja, vielleicht ist ein Mädchen mit diesen Lieblingsfächern doch nicht mehr so normal 🙂 Und …, wenn man es jetzt genauer betrachtet, … vielleicht ist die Schule auch nicht die normalste  – es ist eine Mädchenschule. Da die Realschule nun mal recht bald endet, stellte sich die Frage was danach kommt. Die Entscheidung fiel auf ein Wirtschaftsberufskolleg, um dort ein allgemein anerkanntes Abitur zu machen. Ob mich Wirtschaft interessiert oder nicht, wusste ich nicht, aber es ist gut, das schon in der Schule heraus zu finden, damit man sich für das Berufsleben dafür oder dagegen entscheiden kann. Mich interessierte es, aber mehr interessierten mich weiterhin Mathematik, Physik und das nun neu dazu gekommene Fach Informatik. Ich bekam kleine Einblicke in die schon erwähnten ungewöhnlichen/extravaganten Texte (Codes). Aufgrund der Größe der Klasse war das Beigebrachte nur ein kurzer Einblick. Ich wollte mehr! Da ich möchte, dass das Fach Wirtschaft mich auch weiterhin begleitet, suchte ich nach einem Studium in Wirtschaftsinformatik, was bei gicom im Rahmen eines dualen Studiums gefördert wird. Den Studienteil absolviere ich an der privaten Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach.

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Nun bin ich seit einem dreiviertel Jahr bei gicom. Seit Beginn darf ich in die Programmierung eintauchen. Ich darf mit in Projekten arbeiten und erhalte somit schon früh Verantwortung. Als Schüler ist es etwas Neues, selbst für etwas verantwortlich zu sein, sich zu informieren und dann das gefundene anzuwenden, um das Projekt zielgerichtet voran zu bringen. Das erste halbe Jahr beschäftigte ich mich mit Visual Basic for Applications (VBA), der Programmiersprache von Microsoft. Dies ist nicht die Hauptsprache des Unternehmens, aber eine gute Sprache, um tiefer in die Welt der Programmierung einzusteigen. Nicht von allem, was ich im Internet herausfand und anwendete, verstand ich die Hintergründe, aber dafür kam bald die Zeit der Hochschule. Dort erschließen sich die Hintergründe wie ein PC „denkt“, weswegen man sich dem PC gegenüber in bestimmter Weise ausdrücken muss und warum er manche Ausdrücke nicht versteht. Nun kommen auf mich noch fünf Semester zu, in denen sich drei Monate Hochschule und drei Monate im Unternehmen regelmäßig abwechseln.

Kann man eine Programmiersprache, kann man sich in die meisten anderen hineindenken. Auch die Internetseiten, auf denen Sie nun weitersurfen, werden im Hintergrund einen recht leicht verständlichen Programmiercode haben, wenn man einmal in die Welt der Programmierung  eingestiegen ist. Interessiert es Sie, wie ein Computer „denkt“? Möchten Sie gerne wissen was man einem Computer „mitteilen“ muss, damit er neue Berechnungen durchführen kann? Dann empfehle ich Ihnen eine Ausbildung als Informatikkaufmann/frau oder Fachinformatiker/in bei gicom.

Autorin: Samira Ehmer

Meine Erfahrungen mit der Projektverwaltung 2.0

Wer bin ich? Was mache ich?

Hallo zusammen, ich bin Maximilian Komp und absolviere die Ausbildung zum  Informatikkaufmann bei der gicom GmbH. Ich werde euch einen kleinen Einblick in meine Aufgaben und Eindrücke geben, so wie ich es erlebt habe. Meine bisher verbrachten Tage sind allesamt spannend und interessant. Zu Beginn der Ausbildung bekamen wir neuen Azubis den Auftrag, die Projektverwaltung neu zu gestalten und aufzubauen, um die Vorgänge zu automatisieren und somit den Zeitaufwand der Mitarbeiter und der Verwaltung zu verringern. Wie wir das technisch gelöst haben, hat Felix Bürling (Azubi im 2ten Lehrjahr) in seinem Blog Beitrag „Von der Anforderung bis zum fertigen Produkt – Zeiterfassungsrevolution“  detailgetreu erläutert. Jetzt beschreibe ich mal meine Erfahrungen als Rookie.

Was ist die Projektverwaltung:

Die Projektverwaltung regelt unsere ganzen Abläufe in den Themen Arbeitszeiten erfassen, Spesen erfassen, Spesen prüfen, erfasste Zeiten Projekten zuordnen und, und, und. Sie ist unser Hauptwerkzeug für die Verwaltung, die damit die Rechnungen für unsere Kunden erstellt. Deswegen ist ein reibungsloser Ablauf essentiell für uns!

Übersicht

Meine Aufgaben

Die Aufgaben die ich bisher durchgeführt habe reichen von Hilfestellung in der Nutzung des Programms bis zur Fehlersuche in einem 1000-zeiligen Code. In den vier Monaten, in denen ich das Projekt begleitet habe, sind mir einige hartnäckige Fehler untergekommen und oftmals musste ich mehrere Tage an der Korrektur eines Fehlers arbeiten. Umso größer ist jedoch das Erfolgsgefühl, wenn sich der Fehler endlich beheben lässt und das Programm wieder weiter läuft. Als einer der Hauptverantwortlichen wachse ich mit meinen Aufgaben. Bei gicom erhielt ich frühzeitig Verantwortung und lernte gleichzeitig damit umzugehen. Es macht mir Spaß gemeinsam mit anderen Azubis ein Projekt durchzuführen.

Die Herausforderung

Eine große Herausforderung liegt  in der Koordination der einzelnen Team-Mitgliedern. Dabei war uns das von gicom eingesetzte Ticket System „Mantis“ eine große Hilfe. Es ist ein Open Source Programm und weist jedem Problem oder Verbesserung eine eindeutige ID zu. Dadurch war es uns möglich, den genauen Status und die Zuordnung der Aufgaben zu meinen Kollegen zu verfolgen. Wichtig dabei ist es, Probleme zu analysieren und richtig zu priorisieren, damit die schwerwiegenden Probleme zuerst gelöst werden und danach die Wunschliste der Benutzer.

Persönliche/Berufliche Erfahrungen die ich gemacht habe:

Für mich selbst konnte ich mitnehmen, dass man mit Teamwork große Dinge erreichen kann.

Interessant ist es, dass ich in der Zeit in der ich das Projekt begleitet habe zwei neue Programmiersprachen, SQL und VBA (Visual Basic for Application), kennen gelernt habe – nur durch „LEARNING BY DOING“. Zu meinen persönlichen Erfahrungen kann ich noch sagen, dass ich gelernt habe, was Verantwortung wirklich bedeutet und wie ich damit umgehe.

Autor: Maximilian Komp

Wechsel von Schule in Ausbildung/Studium

Dieser Wechsel kommt wohl auf jeden Menschen einmal im Leben zu. Das interessante und abwechslungsreiche Schulleben wird verlassen, um in eine neue Welt einzutauchen.

Bei mir fand der Wechsel von der Schule in die Ausbildung im Juli letzten Jahres statt. Voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg, um meine Ausbildung als Informatikkaufmann zu beginnen. Nach dem ersten gegenseitigen Kennenlernen unter uns neuen Auszubildenden bekamen wir direkt unser eigenes Projekt zugewiesen. Unsere Aufgabe war, und meine ist es immer noch, ein neues Programm für die Arbeitszeiterfassung und Projektverwaltung im Unternehmen zu entwickeln. Mich persönlich hat es überrascht, dass wir bereits am Anfang unserer Ausbildung ein so verantwortungsvolles und herausforderndes Projekt bekommen haben. Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut, da ich es als Chance ansah, direkt einen guten Einstieg ins Unternehmen zu finden. Neben unserer Projektarbeit haben wir auch noch mehrere interne Schulungen absolviert, um z. B. die Produkte der gicom kennen zu lernen. Diese Schulungen, welche zum Teil von Kollegen durchgeführt wurden, halfen mir auch den Einstieg ins Unternehmen einfacher zu finden. Die Pausen während der Schulungen wurden unter anderem mit Kicker spielen und Eis essen verkürzt :). Die Zeit im Unternehmen verging durch die zahlreichen Schulungen und die Projektarbeit rasant und im Januar fand dann für mich der erste Wechsel an die Fachhochschule statt.

Die FHDW in Bergisch-Gladbach

Ich begann also vor gut vier Monaten mein Studium zum Wirtschaftsinformatiker. Der Wechsel zwischen der Fachhochschule und dem Unternehmen findet aufgrund des dualen Studiums alle drei Monate statt. Am ersten Tag stand zunächst ein gemeinsames Kennenlernen auf der Agenda. Am Tag darauf ging es dann direkt mit dem eigentlichen Studium los. Obwohl das Studium anstrengend sein kann, macht es mir viel Spaß und ich habe im ersten Semester schon viel Neues gelernt und bekannte Themen aufgefrischt. Zudem konnten einige neue Kontakte geknüpft werden und so interessante Einblicke in andere Unternehmen gewonnen werden. Auch die erste Studienphase verging rasant und jetzt bin seit Anfang April wieder in unseren Räumen in Overath aktiv.

Autor: Patrick Böhm