Der Vertrieb von heute

gicom besteht seit 1997 und ist seitdem stetig gewachsen. In Kürze werden wir die Mitarbeitzahl von 70 erreichen. Ich bin einer davon und im Vertrieb tätig. Ein weiteres Wachstum des Unternehmens ist vorhersehbar.

Denn namhafte Kunden sind bereits auf unsere Lösungen aufmerksam geworden und wollen sich mit uns auf eine Zusammenarbeit einigen. Mehr Aufträge, das bedeutet gleichzeitig auch den Einsatz weiterer Mitarbeiter. Und natürlich sind Projekte zeitlich befristet und irgendwann abgeschlossen. Nachschub muss also her!

Sebastian Schmitz großUnd dann komme ich ins Spiel: Bestandskundenpflege, neue Kunden in die gicom-Familie integrieren und natürlich auch Interessenten ansprechen. Für mich als Vertriebler muss dabei aber klar sein: Das Interesse des Kunden und insbesondere der Mehrwert sowie Nutzen einer Lösung stehen im Vordergrund. Und da sind wir mit dem gicom-Portfolio sehr gut aufgestellt, wodurch die Argumentation für unsere Lösung nicht sonderlich schwer ist. Doch auch das soll gelernt sein, Techniken wie der „Elevator Pitch“ kommen dafür zum Einsatz.

Natürlich brauche ich dabei viel Unterstützung: Zum einen durch das Marketing, dass mich bei gezielten Kundenansprachen unterstützt oder mir Tipps über Interessenten gibt, zum anderen aber auch durch unsere vielen Berater, die vor Ort beim Kunden eingesetzt werden. Denn eine direkte Rückmeldung aus dem Kundenumfeld ist Gold wert. Hier werden Anforderungen diskutiert, die wir lösen wollen und natürlich auch Lob ausgesprochen, welches wir gezielt als Success Stories im Marketing  nutzen. Nicht zuletzt seien noch die Produktexperten erwähnt, die mir helfen, die Lösungen passend beim Kunden zu präsentieren, damit dieser sieht, dass seine Anforderungen durch unsere Lösungen mit klarem Nutzen problemlos abgedeckt werden.

Viele Telefonate und persönliche Gespräche werden mit Kunden und Interessenten durchgeführt, E-Mails geschrieben und Präsentationen gehalten. Oft beim Kunden vor Ort,  ggf. aufgrund von größeren Distanzen auch per Video- und Telefonkonferenzsystemen. Und alle ausgetauschten Informationen müssen festgehalten und analysiert werden – dazu benutze ich das CRM-System (Customer Relationship Management). Ohne diese Unterstützung würde mein Informationsspeicher wohl irgendwann überlaufen.

Aus diesen Gründen ist der Vertrieb von heute für mich kein einfaches Verkaufen, vielmehr nimmt der Vertriebler eine aktive Beratungsrolle beim Kunden ein, wenn es – wie bei uns – um komplexe Softwarelösungen geht. Nicht umsonst ist meine Berufsbezeichnung auf den Key Account Manager festgelegt worden.  Ohne die Unterstützung der Kollegen ist jedoch auch jeder Key Account Manager aufgeschmissen – Erfolge sind nur noch schwer zu realisieren. Teamplayer statt Einzelkämpfer – so ist der Vertrieb von heute. Aber auch hier kann die gicom auf ein tolles Team vertrauen. Das Wachstum ist vorherzusehen, die Zukunft kann kommen!

Autor: Sebastian Schmitz

Die Arbeit und Integration in Deutschland

Seit meiner Ankunft in Deutschland sind schon fast neun Monate vergangen. Es scheint unglaublich, dass ich schon so lange hier bin!

Als ich ankam,  gab es viele Fragen und viele Unsicherheiten, ob ich dieser großen Herausforderung gewachsen sein würde … Deutsch lernen, mit einer neuen Technologie umgehen, die Lösungen von gicom kennen lernen, arbeiten  mit Deutschen, alles  in kürzester Zeit bewältigen …

Für die  Arbeit und die Integration in einem ausländischen Unternehmen ist das erste Problem  die Sprachbarriere, vor allem am Anfang. Jede Alltagssituation erfordert einen großen Aufwand, das Lesen und Verstehen eines Dokumentes ebenso wie ein Gespräch. Man muss sich den  ganzen Tag  konzentrieren und  am Ende des Tages ist man erschöpft. Es ist wahr, dass viele Menschen in Deutschland sehr gute Englischkenntnisse haben, aber zweifellos ist es absolut notwendig, gut Deutsch zu sprechen, um sich in das deutsche Leben zu integrieren, und dies kostet Zeit. Die Wahrheit ist, dass es anfangs  ziemlich schwer ist, aber nach vielen Anstrengungen ist es sehr erfreulich zu sehen, wie man sich langsam einfügen kann, wie man anfängt, auf Deutsch zu kommunizieren, sich in die Gespräche zu integrieren, dass man immer besser verstanden wird.

Projektfoto

Obwohl  anfangs  natürlich alles schwierig ist, denke ich, dass die Integration sowohl für mich als auch für meine spanischen Kollegen sehr positiv ist. Innerhalb des Unternehmens wird jeder von uns in einem anderen Bereich arbeiten. Das ist sehr gut, weil es uns zwingt, mit unseren deutschen Kollegen zu arbeiten und verhindert, dass eine geschlossene Gruppe von Spaniern entsteht. In meinem Fall verläuft die Integration sehr einfach. Seit November arbeite ich mit dem Verhandlungs-Management-Modul (gicom/VM), und ich habe mich mit allen Kollegen, mit denen ich gearbeitet habe, sehr wohl gefühlt. Sie haben mir geholfen, sowohl die Sprache als auch die von gicom verwendeten Technologien zu verstehen.

Aber natürlich bin ich sehr glücklich, dass ich am Globus-Projekt teilnehmen und Erfahrungen sammeln kann. Ich habe die Gelegenheit, zwei oder drei Tage nach Sankt Wendel zu reisen, um an der Bereitstellung unserer Lösungen Verhandlungsmanagement (gicom/VM) bei einem Kunden und an Sitzungen komplett in Deutsch teilzunehmen. Die Wahrheit ist, dass ich mich sehr wohl fühle in diesem Modul. Die einzige Schwierigkeit für mich ist die Kommunikation, aber zum Glück ist immer meine Kollegin Simone dabei, und meine anderen Kollegen helfen mir mit der Sprache oder mit den anderen Problemen. Ohne Zweifel hat diese Erfahrung mir geholfen, sowohl  mein Wissen über die Technologie von gicom zu erweitern als auch mein Deutsch zu verbessern.

Um diesen Artikel zu beenden, möchte ich über den Teil schreiben, der mich am meisten überrascht hat: das Arbeiten mit den deutschen Kollegen. Das hohe Tempo nach der Arbeit, keine Ruhe auch nur für eine Sekunde! Wir kamen schnell ins Hotel, schnell haben wir uns umgezogen, wir gingen hastig in die Turnhalle Fitness Studio, haben schnell geduscht, schnell gegessen und gingen dann in die Kneipe, um schnell Fußball zu sehen. Wir hatten wirklich eine gute Zeit nach der Arbeit, aber für mich war es manchmal zu anstrengend…:)

Autor: Hector Sanchez

SAP Workbench in Madrid

I try to share the experiences of four Spanish guys that work at gicom in Germany (Overath) during a five days course in Madrid. Everything began when the company told us that we will have our SAP training in Spain due to it is easier to learn new concepts in the mother tongue. Then, my first impressions were incredulity, emotion and excitement. Also, I was very happy to work here; because this trust gives motivation and love for your work.

Therefore, the first week after the Christmas holidays three of my colleagues and me travelled to Madrid and started our training in ABAP in order to be able to create and develop SAP programs. I remember well the moment we walked into the entrance of SAP, we were very nervous and excited to be in such a building. Then, we saw the SAP logo in the hall of the building and we said: “we have to take a photo right here” – and the last day we did it.

SAP hall – from left to right – Miguel, David and Fran

After we got our identifications and when we entered the elevator we met the one who would be our teacher for the next five days. His name was Jonathan Sanchis and I have to say that he was a remarkable teacher. He made the classes really interesting and enjoyable. Sometimes it was not easy because one of our goals was to read one hundred pages per day including a lot of exercises and practices.  Moreover, the course we did, “BC400, Introduction to the ABAP Workbench”, was full of new concepts and new information. Nevertheless, we had no problems to complete successfully and on schedule the course.

Our SAP class with our teacher – from left to right – David, Jonathan, Fran and Jerónimo

As already mentioned, this course was a very generic introduction. It requires much more than five days for getting into the big concept that is SAP. However, this course was very useful to understand the work of SAP! In my opinion, even if we have not learned everything about SAP, we are engineering and with the time and the practice I am sure that we will learn it. Nowadays, five months have passed since the course and I can say that we were right. Through the practice and the help of the very experienced colleagues at gicom our knowledge in SAP and ABAP has been drastically improved.

I would like to mention that I like to remember the discussions during the coffee breaks. There we had the opportunity to talk with Jonathan about other courses, how we can improve our career, or the kind of life which we have chosen. This type of contact is possible only through a face to face course. Online courses are also good, since only a computer and internet is required. But, you can learn easier and faster in classroom training.

In conclusion, I would like to say that I am very happy to work for gicom and that I have learned SAP, although sometimes it is not easy, once the task is completed it was worth it.

Autor: David Vela

HOW TO LEARN GERMAN AFTER WORK

First of all I have to say, to learn German is not easy at all and if you need to learn it after 8 hours of work it´s even more complicated. But not everything is bad, we have the German lessons in the company (we have some time to rest after work) and the teachers are really good.

When we (6 spaniards) started to work at gicom, only one of us spoke a bit of German. In my personal case, I never studied German and the only word that I knew was “aufvidersen” (“Auf Wiedersehen”). We started 6 months ago and our progress is quite good but we have a lot of work to do. The classes are on Monday, Tuesday and Thursday, from 18:30 to 21:00, so after the lessons we have some time to relax and prepare ourselves for a new day.

We have 2 teachers, Lydia and Marjan, both are very kind and they make the course very amusing and funny. We have conversations, games, listenings, vocabulary… but sometimes the course is really hard, especially on Thursday because the weekend is close and we are waiting for it!

The course began with the lowest level A1, simple sentences with simple words like “Mein name ist Miguel” and “Ich komme aus Spanien”, all of them very useful in our first weeks in Germany. Later we learned typical situations like in the supermarket or looking for an apartment.

In the second module we learned more specialized words and advanced conversations like how to proceed when we are at the doctor (“Mein Kopf tut weh” and “Ich habe Bauchschmerzen”). In this lesson we learnt one of the most weird and long word for us “Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung”, I think we will need some time in Germany to be able to pronounce this properly.

We are now in the finishing of the second module of the course, each module have 100 hours and a small test at the end. The results of the first test were fantastic and hopefully the next module will be even better. Our colleagues from gicom are also very helpful, they always have time to translate for us all that we don´t understand and sometimes they show us some other sentences that I can`t write in this entry 😉

In the last weeks we are practicing conversations with customers because some of us will go to the client and need to be able to talk with them – this day, we will have “real fire”.

Autor: Miguel Refusta