NRF Big Show 2016 – gicom als Aussteller im Big Apple

Vom 17. bis zum 19. Januar 2016 hieß es erneut „gicom goes to NRF Big Show“. Hinter der NRF Big Show 2016 verbirgt sich die weltweit größte Softwaremesse im Bereich Retail. gicom stellte in diesem Jahr wieder an einem eigenen Stand aus. Neben mir machten sich unsere beiden Geschäftsführer Stefan Hilger und Hans-Jakob Reuter auf den Weg in die Stadt, die niemals schläft. Der Hauptfokus der Reise lag dabei für alle Beteiligten natürlich auf der Messe und nicht auf touristischen Aktivitäten! Wir wollten auf der Messe neben unserer SAPUI5 Lösung des gicom Verhandlungsmanagements insbesondere unsere neue Simulation und Hochrechnung präsentieren. Dabei lag meine Aufgabe für die drei Messetage in der Live-Demonstration dieser Produkte.

In New York City angekommen, wartete nach einem entspannten Flug bereits die erste Überraschung: eine „kleine“ Schlange an der „Immigration“. Durch meine vorherigen Amerika Reisen war mir bekannt, dass die Immigration einem einige Nerven rauben kann und ein wenig Zeit beansprucht. ABER mir war nicht bewusst, dass es besonders viel Wartezeit verlangt, wenn die vorherigen Flieger aus den Arabischen Emiraten und dem asiatischen Raum kommen. Dies verhalf mir zu einem 3,5 stündigen Aufenthalt in der Warteschlange zur Immigration. Im Hotel angekommen, war die Freude auf das Lichterparadies am Times-Square allerdings so groß, dass lediglich der Koffer (teilweise) ausgepackt und sich entschlossen wurde, das Hotel direkt wieder zu verlassen. Nach einem kleinen Stopp in einem akribisch auserwählten Lokal begann das Staunen über die riesigen Leinwände und die darauf gezeigten Werbungen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war mir klar: Dieser Ort zieht mich magisch an!

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Die erste Nacht gut überstanden, begann der zweite Tag in der großen Stadt recht früh: 08:00 Uhr – Treffen am Messestand. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und der Stand final präpariert – so konnten wir die kommenden Messetage souverän meistern.

Die drei Messetage beinhalteten, neben vielen interessanten Gesprächen und meinen Aufgaben am Stand, auch die Möglichkeit ein wenig über das riesige Messegelände zu laufen und sich über Neuerungen im Handel zu informieren. Zudem konnten wir sehr interessanten Keynotes von Lori Mitchell-Keller (SAP Head of Global Retail Industry Business Unit) und Kenneth Chenault (American Express CEO) lauschen.

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Nach der erfolgreichen Messe warteten noch drei weitere Tage im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ auf mich. Neben den obligatorischen touristischen Anlaufstellen, wie der Freiheitsstatue, der Brooklyn Bridge, Ground Zero und dem Times Square folgten kulinarische Highlights wie ein Besuch im asiatisch angehauchten Restaurant TAO (42 East 58th St – ein Besuch ist absolut empfehlenswert!) und ein Besuch in einem phänomenalen Steakhouse – dem Del Frisco’s (1221 Ave of the Americas – auch dieses Restaurant ist definitiv einen Besuch wert). Natürlich durfte auch das Einkaufen/Shoppen nicht zu kurz kommen, dafür existieren in New York auf und neben der 5th Avenue reichliche Möglichkeiten die Kreditkarte zum Glühen zu bringen. 😉

Während der Shopping-Tour konnte ich auch einen kleinen Storecheck durchführen, denn neben den bekannten Geschäften wie dem Apple Store, Levis, Century 21, usw. beherbergt New York City spannende Lebensmittelhändler wie Eataly, Trader Joe’s und Whole Foods. Der Händler Eataly verfolgt das Konzept die italienische Dolce Vita nach Amerika zu verlagern. Trader Joe’s ist ein Supermarkt der ausschließlich Bio-Produkte verkauft, welche hauptsächlich als Eigenmarke vertrieben werden. Whole Foods kann als eine Kombination der beiden zuvor genannten Lebensmittelhändler charakterisiert werden: Es wird auf Qualität und ethische Faktoren geachtet und als Kundenmagnet gibt es Live-Küchen in denen gesunde und frische Produkte verarbeitet werden. Diese drei Händler sind mir während meiner Reise besonders positiv aufgefallen und haben mir gezeigt, dass der amerikanische Lebensmittelhandel mit Blick auf den Erlebniseinkauf dem deutschen Lebensmittelhandel einige Schritte voraus ist.

Nach dieser ereignisreichen Woche wurde es auch am Flughafen nicht weniger spannend: Der Rückflug geriet aufgrund eines anstehenden Blizzards (70 cm Schnee in 2 Tagen) in Gefahr. Bereits vor meinem Abflug begann die Lufthansa alle für die nächsten beiden Tage geplanten Flüge von Deutschland nach New York und zurück abzusagen. Mit 3 Stunden Verspätung und unter starkem Schneefall hob der Flieger aber dann doch ab und brachte mich unversehrt in die Heimat.

Abschließend möchte ich mich bei gicom bedanken, die mir im Rahmen meiner Auszeichnung für besondere Leistung diese unvergessliche Reise ermöglicht hat!

Autor: Oliver