Erster Einsatz für gicom

Nach dem Einführungsmonat im September folgte für mich meine dreimonatige Praxisphase bei gicom. Es war eine wirklich tolle und lehrreiche Zeit, in der ich viel über die Lösungen von gicom und über die unterschiedlichen Abläufe innerhalb eines Handelsunternehmens gelernt habe.

Was ich in diesen drei Monaten so getan habe? Jedenfalls nicht tatenlos herumgesessen. Es gab immer etwas zu tun.

In meinem ersten Monat war meine Hauptaufgabe das Bearbeiten einer Schulungsdokumentation für unser Verhandlungsmanagement. Auch wenn das jetzt langweilig klingen mag, war es dies auf keinen Fall, da ich unsere Lösung viel besser kennen gelernt habe und so ab und zu sogar einem Kollegen später etwas erklären konnte.

Ein Highlight meiner Praxisphase war die Aufgabe, die ich danach erhalten habe: Die Artikelstruktur für einen Kunden aufzubereiten, sodass diese ins Kundensystem eingespielt werden konnte. Dafür musste ich alle Warengruppen des Kunden in ein zu unserer Lösung passendes Format bringen, d.h. alle Warengruppen abtippen. Bei 10.000 Warengruppen schmerzen einem nach einem Tag dann ganz schön die Finger – denn es gibt Hauptwarengruppen, Unterwarengruppen und die darunter liegenden Artikel. Doch es war sehr lehrreich, wie ein Sortiment in einem Lebensmittelunternehmen aufgebaut ist und woraus es besteht – auch wenn man nach zehnmaligem abtippen von Würstchen in allen Formen und Farben, erst mal keinen Appetit mehr darauf hat.

Es ist auch ein gutes Gefühl, wenn man nicht nur viel Neues lernt, sondern „seine Arbeit“ ins Kundensystem eingespielt, das heißt eingesetzt, wird.

Durch meine letzte Aufgabe lernte ich nicht nur alle Lösungen von gicom besser kennen, sondern auch meine Kollegen. Ich durfte den „Implementation Guide“ aktualisieren und musste meine Kollegen dann mehrfach fragen, was jetzt dieses bestimmte Feld in unserer Software bewirkt und wozu es benutzt wird. Für einige Antworten musste ich auch teilweise zu unserem Entwicklungsstandort fahren, wodurch etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag kam.

Meine Kollegen sind immer sehr nett und hilfsbereit. Neben dem gemeinsamen Mittagspausen und dem freitäglichen „Dönern“, wurde auch nach der Arbeit viel zusammen unternommen, z.B. Lasertag, gemeinsames Training für den Firmenlauf im Sommer oder Eishockey-Besuche bei den Kölner Haien.

Wenn ich jetzt so auf meine Praxisphase zurückblicke, war es eine tolle Zeit und ich freue mich schon auf die nächste Praxisphase. Doch jetzt steht erst mal die Theoriephase an der DHBW in Heidenheim an.

Autorin: Magdalena