Im Staffellauf zum Karriere-Gipfel

Oder: Unser Start ins duale Studium bei gicom

Am 03.09.2018 begann für uns das duale Studium bei gicom – unser „Jahrgang“ besteht aus 13 neuen Studenten, die sich für je einen der Studiengänge Wirtschaftsinformatik oder Handelsmanagement entschieden haben.

Bevor die meisten von uns jedoch im Oktober ihre erste Theoriephase an der Fachhochschule antreten, durchliefen wir ein gut organisiertes 4-wöchiges Onboarding-Programm bei gicom.

Hier bekamen wir zunächst eine Einführung in die Welt des Handels und welche innovativen Lösungen und Module gicom entwickelt. Natürlich wurden wir auch mit Notebooks und der nötigen Hardware ausgestattet, mit der wir in der Hochschule sowie auf der Arbeit arbeiten können.

Die bunt zusammengewürfelte Truppe aus zukünftigen Beratern und Entwicklern kam auf Anhieb gut mit einander klar. So gründeten wir z.B. eine WhatsApp-Gruppe zum Organisieren von Fahrgemeinschaften oder einheitlichen weißen Oberteilen für unser erstes Gruppenfoto. In unseren Mittagspausen sind wir zusammen etwas Essen gegangen und Freitags in die Döner Bude, wodurch wir auch schon erste Kontakte mit zahlreichen Kollegen knüpfen konnten.

Um uns Themen wie Mathe und MS Office näher zu bringen, wurde uns ein Lehrer zur Seite gestellt. Der Unterricht war eine studienvorbereitende Maßnahme, damit jeder die besten Chancen hat, möglichst gut ins Studium einzusteigen.

Damit wir uns im Team besser kennenlernen, gab es viele verschiedene Aufgaben – darunter PowerPoint Präsentationen über verschiedene Themen, die wir in kleinen Gruppen ausarbeiten sollten. Einige Module wurden uns auch von Mitarbeitern der Firma erklärt, sodass wir Gelegenheit bekamen, unterschiedliche Kollegen kennenzulernen.

In der dritten Woche wurde uns ein „Hidden Day“ angekündigt, also ein geheimer Ausflug (selbstverständlich hatte keiner von uns eine Ahnung wo der Hidden Day stattfindet, es war ein wirklich extrem gut gehütetes Geheimnis 😊)! Schnell war klar: es geht nach Lindlar zu :metabolon. Als Teil der :gärten der technik, handelt es sich bei :metobolon um ein innovatives Abfallverwertungsunternehmen. Bis 1984 wurde der Müll in Deutschland nicht getrennt und konnte auch nicht verwertet werden. Der Müll sammelte sich bis zur Mülltrennung auf den Deponien und so auch auf der Mülldeponie Leppe. Mit Hilfe eines Strukturförderprogramms des Landes NRW konnte dann 2010 aus der Mülldeponie Leppe das heute beliebte :metabolon werden. Bis heute entweichen aus diesem Müll Methangase, welche durch eine Pumpe abgesaugt werden. Aus diesen Methangasen gewinnt :metabolon Energie und kann so die gesamte Anlage autark mit Strom versorgen. Des Weiteren werden zahlreiche Forschungen zu erneuerbaren Energien betrieben und abwechslungsreiche Freizeit- und Erholungsaktivitäten angeboten. Innovation pur! Nach einer interessanten Führung über das Gelände und kleine Versuche zum Thema erneuerbare Energien, kam die eigentliche Herausforderung: gemeinsam als Team den höchsten Punkt der Anlage, einen Berg aus Asche mit insgesamt über 360 Stufen zu erreichen. Ein Staffellauf war angesagt! Ausgestattet mit gicom T-Shirts und Shorts ging es in Höchstform den Berg hinauf. Jedes Team durfte selbst bestimmen, welchen Teil der Strecke jedes Teammitglied zu bewältigen hatte. Bei bestem Wetter erreichten wir also alle gemeinsam das Ziel und konnten den fantastischen Ausblick von der Spitze genießen.

Als Belohnung für unseren Einsatz und als Ausklang des spannenden Tages kehrten wir zu Currywurst und Pommes ins Bistro von :metobolon ein, wo jeder als Andenken einen gicom-Staffelstab überreicht bekam.

In den ersten Wochen bei gicom haben wir als Gruppe viel zusammengearbeitet und erlebt. Gut vorbereitet starten wir nun an der Uni durch und freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Kollegen der gicom-Family Anfang nächsten Jahres und sind stolz, nun ein Teil davon zu sein.

Autoren: Stefan und Samuel