Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

5 von 5: Die gicom Arbeitgebermarke

Starke 70%+ Zustimmung haben unsere Spirit-Sätze erzielt. Das Ergebnis zeigt, dass die ausgewählten Themen tatsächlich von der großen Mehrheit unserer KollegInnen so erlebt werden. Damit stehen unsere Positionierungsthemen fest und werden noch um eine von der Geschäftsführung erarbeitete Zukunftsperspektive (vgl. 2 von 5) ergänzt.Unsere Arbeitgebermarke besteht nun also im Kern aus drei Themen (analog der Methodik der DEBA), die die besondere Kultur der gicom beschreiben. Ausformuliert klingt das nun so:

„Mit Scharfsinn was Besonderes tun. Und dafür alles geben.
Miteinander voll vertraut. Und deshalb herzlich lachen können.
In eine Welt voller Chancen hinausziehen. Und sie verändern.
Das sind die Entdecker bei gicom: Auf zu neuen Ufern!
Mit Energie, Verstand und einem Augenzwinkern.“

Besonders gewagt ist dabei unser Positionierungsthema „Einen an der Klatsche haben“, in dem wir unseren „Differenziator“ sehen, also das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zu anderen Arbeitgebern.  Aber um das gleich klar zu stellen: „Einen an der Klatsche haben“ ist bei uns keineswegs der Geisteszustand, sondern unsere besondere Form des Miteinanders: Ein tiefes Vertrauen, dem wirklich einzigartiger Humor entwächst. Den kann man bei uns tatsächlich in allen Bereichen erleben, also ist es nur authentisch und konsequent, das so auch nach außen zu tragen. Natürlich ist dieses Thema erklärungsbedürftig, aber das sind unsere Produkte und unser Tun auch – wieder ein Beleg für die gute Passung der Positionierung. Wie wir mit der Herausforderung umgehen, mit diesem sehr spitzen und durchaus kontroversen Thema in die Außendarstellung zu gehen, werdet ihr dann in den nächsten Wochen und Monaten in diversen Formaten auf der Karriereseite und den Social-Media Kanälen mitverfolgen können. Ziel ist, dass unsere Arbeitgebermarke bei allen Berührungspunkten mit unserem Unternehmen immer ein bisschen mitschwingt – sowohl intern als auch extern. Das wird tatsächlich eine Aufgabe für die nächsten Jahre – ich freue mich darauf!

Autor: Michael

Die elf Dualen und der „versteckte“ Tag

 

Donnerstag 9:00 Uhr in Köln. Wir, die neuen dualen Studierenden des Jahrgangs 2019, sitzen unwissend in einem Besprechungszimmer der Büroräume der gicom am Chlodwigplatz. Es heißt, dass der hidden day im Onboardingmonat heute stattfinden wird. Interessant, ein „versteckter“ Tag. Nach unzähligen missglückten Versuchen ein paar Informationen aus den Kolleginnen und Kollegen herauszubekommen, warten wir noch immer ahnungslos im Konferenzraum. Es wurde uns angekündigt, dass es nach Köln Dellbrück geht. Schnell versuchten wir etwas über mögliche Locations im dortigen Umkreis herauszufinden. Unser Tipp war ein Teambuildingtag in der Kletterhalle. In Köln Dellbrück ausgestiegen, machten wir uns auf den Weg in das nahegelegene Industriegebiet. Nach einem zehnminütigen Fußmarsch kamen wir endlich an. „Buddy Bash“ stand auf einem mittelgroßen Schild an der Eingangstüre zu einer Lagerhalle. Uns ging immer noch kein Licht auf bei diesem Namen. Nach zehn Minuten des ungewissen Wartens ging es dann endlich los. Buddy Bash funktioniert nach dem Prinzip der populären TV-Show „Schlag den Raab“. Zwei zufällig zusammengewürfelte Teams aus den Dualen und dem Ausbildungsleiter stehen sich in zwölf Spielrunden aus den Bereichen Geschicklichkeit, Wissen, Schnelligkeit, Genauigkeit und Teamwork gegenüber.

Im ersten Spiel gab es für den Gewinner einen Punkt, im zweiten Spiel zwei Punkte und im zwölften Spiel zwölf Punkte. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nach vielen Höhen und Tiefen beim Zielfußballspiel, Bogenschießen, Länder erraten, Erraten von Gewichten und weiteren Spielen ging es dann in die finale Runde.

Mein Team hat leider verloren. Dennoch habe ich an Einsicht gewonnen. Vor allem ging es bei diesem hidden day darum zu zeigen, dass Teamwork bei der gicom großgeschrieben wird. Und wir elf Dualen, wir verstanden uns nach dem Buddy Bash beim gemeinsamen Pizzaessen umso besser. Ich konnte aus diesem Tag sehr viel mitnehmen. Es war eine besondere Erfahrung und ich bedanke mich, auch im Namen der dualen Studierenden vor allem bei Herrn Reuter und Herr Hilger, aber auch bei Herrn Lopez, dass sie uns den großartigen Tag ermöglicht haben.

Autor: Robert

Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

4 von 5: Vom „Trüffel“ zum „Spirit-Satz“

Mein Highlight war dann der Co-Creation Workshop im Mutterhaus der DEBA in Berlin. Gemeinsam mit Vera Koltermann, der DEBA-Projektleiterin und Wolf Reiner Kriegler, dem EB-Mastermind und DEBA-Gründer höchstpersönlich, begutachteten wir die Ergebnisse der Analysephase und wählten griffige, emotionale Bezeichnungen für die identifizierten Profilfelder aus.

Da waren echte Gänsehautmomente dabei, wenn man auf Originalaussagen seiner KollegInnen trifft, die so positiv und dabei gleichzeitig so authentisch sind, dass man den Wert unserer besonderen Gemeinschaft nochmal ganz anders zu schätzen lernt. Mit unseren kombinierten Sichtweisen von extern und intern bewerteten wir dann die Profilfelder hinsichtlich Identifikationsstärke und Differenzierungsgrad. Damit haben wir herausgefunden, welche der Themen sich besonders für die Verwendung in einer Arbeitgeberpositionierung eignen. Mit diesem Zwischenergebnis ging es dann wieder zurück nach Köln.

Als nächstes wurden gemeinsam mit der Geschäftsführung und einem ausgewählten Mitarbeiterkreis die Vorschläge aus Berlin gesichtet und in mehreren Schritten iteriert. Zu den ausgewählten Profilfeldern wurde dann jeweils ein „Spirit-Satz“ verfasst, der auf Basis der vielen Einzel-Zitate des jeweiligen Profilfelds verdeutlicht, was genau wir darunter verstehen. Eben unser „gicom-Spirit“, nur in Worte gefasst und damit greifbar – und diskutierbar gemacht.

Diese Spirit-Sätze wurden anschließend wiederum allen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt und um ihre Bewertung gebeten, inwieweit sie den darin getroffenen Aussagen zustimmen. Nach eineinhalb Wochen anonymer Abstimmung steht das Ergebnis fest…

Aber mehr dazu dann in meinem nächsten Beitrag!

Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

3 von 5: Wie das Fundament einer Arbeitgebermarke entsteht

Mit Spannung erwarteten wir den Tag des „Trüffelns“: Zwei Kolleginnen der DEBA besuchten uns für einen Tag und moderierten drei Workshops, in denen sich Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen auf eine spannende Reise begaben. Mit verschiedensten Kreativmethoden wurde unserer Unternehmenskultur auf den Grund gegangen. Ganz beiläufig kamen dabei hoch interessante Zitate zustande, die jeweils als einzelnes Fragment einen tiefen Einblick in einen Teil unserer Unternehmenskultur ermöglichen. Diese „Trüffel“ sind dann das Fundament, auf dem man eine wirklich tragfähige Marke errichten kann. Die Workshops selbst, an denen ich als HR-Vertreter leider nicht teilnehmen durfte, sind bei den Kolleginnen und Kollegen sehr gut angekommen! Vielfach hörte ich im Nachhinein, dass man das gerne öfter machen könne…

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ergebnisse bekam ich jedoch erstmal nicht in die Hand: Die Expertinnen der DEBA anonymisierten die Rohdaten und fassten sie dann zu thematischen Clustern zusammen, den sogenannten Profilfeldern. Eine Tätigkeit, die man besser einem Profi überlässt.

Mein nächster aktiver Beitrag und persönliches Highlight stand dann im nächsten Schritt an: Ein Workshop-Tag bei DEBA in Berlin!

Mehr dazu im nächsten Blog-Artikel…

Autor: Michael

Wenn aus Studenten Kollegen werden…

Nachdem wir das Onboarding im September und den ersten theoretischen Teil unseres Studiums erfolgreich hinter uns brachten, starteten wir am 07.01.2019 in unsere erste Praxisphase bei der gicom – willkommen Arbeitsalltag.

Alle neuen Studierenden wurden einem erfahrenen Mitarbeiter mitsamt Projekt zugeteilt. Dieser fungiert als Pate, der uns Aufgaben stellt und für Fragen zur Verfügung steht. Um sich mit den Tätigkeiten eines Consultants vertraut zu machen, bekamen einige von uns zunächst die Aufgabe, ein leeres System zu customizen – quasi eine Trockenübung für zukünftige Projekte. Wir wurden allerdings ein wenig tiefer ins kalte Wasser geworfen und durften direkt mit zum Kunden vor Ort!

Lara bei der Arbeit

Bereits an meinem zweiten Arbeitstag bekam ich, Lara, die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines großen deutschen Elektronikhändlers zu blicken. Dort gingen wir kurz zuvor mit unserer Lösung live. Ab diesem Zeitpunkt unterstützt diese den Kunden im Konditions- und Verhandlungsmanagement. In der anschließenden Hyper-Care-Phase steht gicom dem Kunden in diesem Zeitraum aktiv zur Verfügung und betreibt schnelles „Fehlerfixing“. Von Anfang an durfte ich an spannenden Kundenmeetings teilnehmen und war mitten im Projektgeschehen.

So wie Lara, durfte auch ich in meiner ersten Woche direkt mit zum Kunden, einem der größten Einzel- und Großhandelsunternehmen in der Schweiz. Ich habe mich Dienstagmorgen mit meinem Team  am Kölner Hauptbahnhof getroffen und wir sind von dort aus mit dem ICE nach Basel gefahren. Auch unser Kunde ging in der vorherigen Woche mit einem Modul live und wir waren ebenso damit beschäftigt, Systemtests durchzuführen und diverse Fehler zu analysieren. 
Anschließend haben wir begonnen die Einkäufer des Unternehmens in der Produktnutzung und Bedienung zu schulen, indem wir Präsentationen zu den Themen hielten, mit ihnen ihre Verträge abrechneten und mögliche Fragen und Unklarheiten besprachen. Besonders interessant war es, als einer der Kunden mit einem besonderen Problem in Bezug auf Konditionsarten auf uns zukam und wir dafür eine schöne und funktionierende Lösung austüfteln konnten. In den folgenden Wochen hielten wir weitere Schulungen, um die Einkäufer in dem Produkt fit zu machen.

 

Vincent mit seiner Patin Silvia

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir schon so früh mit dem Kunden in Kontakt treten durften, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und zukünftige Projekte.

Autoren: Lara & Vincent

 

 

Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

2 von 5: Wird man denn nun eine authentische Arbeitgebermarke?

Wir haben uns für die Entwicklung einer Employer-Brand nach dem DEBA-Modell entschieden. Bei diesem wird zunächst aus repräsentativen Mitarbeitergruppen heraus ein kulturelles Profilbild des Unternehmens erarbeitet. Dieses wird ergänzt um eine Zukunftsperspektive aus Sicht der Geschäftsführung. Auf Basis dieser Ergebnisse wird dann die eigentliche Arbeitgebermarke entwickelt. Es geht also um die Sichtbarmachung der implizit schon vorhandenen, wirklich gelebten Unternehmenskultur, um aus dieser dann eine authentische Marke zu entwickeln, die jeden Tag im Unternehmen erlebbar ist.
Das ganze Thema Employer Branding rückt damit aus der (falschen!) synonymen Verwendung mit „Personalmarketing“ hin zum Bereich Organisationsentwicklung, denn es geht im Kern um nichts Geringeres als die Unternehmenskultur.

Zum Start dieses spannenden Projekts, mit dem wir in etwa 2 Monaten „unsere Brand“ gemeinsam erarbeitet haben werden, wurde an unseren drei Standorten in Köln, Overath und Brodhausen eine Roadshow angeboten, um alle Kolleginnen und Kollegen über die Methodik des Projekts und ihre wichtige Rolle im Prozess zu informieren. Vorsichtig formuliert haben HR-Projekte in der Vergangenheit schon weniger Interesse hervorgerufen, als dieses. Von vielen gab es ehrlich positives Feedback, ein toller Projektstart!

Wie wird es weitergehen? In den letzten beiden Wochen hatten Köbes und Stefan ihre Interviews zum Thema Zukunftsperspektive, in der nächsten Woche werden wir dann von der „Chef-Trüfflerin“ der DEBA besucht, die unsere Mitarbeitergruppen moderieren wird. In der Woche darauf werde ich bei DEBA in Berlin selbst mit Hand anlegen dürfen, um aus den gesammelten Erkenntnissen unsere Profilfelder zu erarbeiten. Wir sind also bereits mitten im Prozess!

Mit frischen Impressionen aus der Hauptstadt werde ich mich dann auch an dieser Stelle zurückmelden, um weiter über unseren Weg zur Arbeitgebermarke zu berichten.

Autor: Michael, Leiter HR

Die Effektivität der Ehrlichkeit – Unser Weg zur Arbeitgebermarke

1 von 5: Was zum Teufel hat Employer Branding mit Zahnzusatzversicherungen zu tun?

Aller Anfang ist schwer, das gilt ganz besonders für den Weg zur authentischen Arbeitgebermarke. Jeder Trittbrettfahrer und wie-auch-immer-qualifizierte Dienstleister auf dem bunten Jahrmarkt des Personalmarketings meint mit irgendeinem neuen Benefit einen „deutlichen Beitrag zu ihrem Employer Branding“ leisten zu können. Mein persönliches Highlight ist die betriebliche Zahnzusatzversicherung, die mir als HR-Verantwortlichem mit genau diesem Buzzword-Bingo angepriesen wurde. Da könnte ich doch glatt in den Tisch beißen.

Employer Branding ist die Entwicklung und Führung einer Arbeitgebermarke nach den Grundsätzen des Brand Managements. Es geht also um strategische Markenführung und nicht um eine Personalmarketingmaßnahme. Ob irgendeine Marketingmaßnahme, diverse Zusatzversicherungen oder bunte Bildchen einen veritablen Beitrag zu meinem Employer Branding leisten, dass hängt ganz davon ab, was meine Employer Brand im Kern aussagt. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen auf dem Felde der Dienstleister: Je nachdem welche der vielen Agenturen ich frage, die sich irgendetwas mit Employer Branding auf ihre Visitenkarte geschrieben haben, bekomme ich unterschiedlichste Herangehensweisen präsentiert bis hin zu fix- und fertigen Arbeitgebermarken „out of the box“ mit passender Karriereseite, politisch korrekten Unternehmenswerten und dümmlich grinsenden „Mitarbeiter“-Bildern aus Shutterstock. Warum das nicht funktioniert? Welches Kundenfeedback bekäme wohl McDonalds, wenn es mit „***Sterneküche“ werben würde? Marken, auch Arbeitgebermarken müssen authentisch sein und das Versprechen halten, das sie geben. Wenn man auf Kununu und Co. Bewertungen wie „Außen hui – innen pfui“ liest, dann wird das in den meisten Fällen auf ein gebrochenes Markenversprechen zurückzuführen sein.

Wie aber nun wird unser Ansatz sein? Wie wollen wir eine starke, authentische Arbeitgebermarke werden? Begleitet uns auf unserem Weg in dieser Artikelserie!

Autor: Michael, Leiter HR

gicom international. Oder: einmal New York mit allem, bitte!

In diesem Blog-Eintrag möchte ich Euch von meinen Erfahrungen von der ersten Messe, die ich für gicom besucht habe, berichten. Die National Retail Federation (NRF), der Einzelhandelsverband für die gesamte USA und dadurch wenig überraschend der Größte der Welt, lädt jährlich zur – ebenfalls wenig überraschend – größten Handelsmesse der Welt nach New York ein.

Die Welt des Handels ist ein weites Feld, da gibt es allerhand zu entdecken. Von Software, die Mitarbeiter im Einkauf, Finanzwesen, Controlling oder in der Logistik unterstützt, bis hin zu Kassensystemen, die keinen Kassierer mehr brauchen.

Unser Hotel liegt nicht weit vom Messegelände an der 33sten Straße mitten in NY-City – die perfekte Gelegenheit, mit meiner Kollegin Janina nach Ankunft die Stadt zu erkunden.

  • 5th Avenue: check.
  • Broadway: check.
  • Timesquare: check.
  • Echtes amerikanisches Diner: check.

Um circa 21 Uhr Ostküsten-Zeit sind die körperlichen Reserven aufgebraucht und ich erkläre den heutigen Tag für beendet.

Am Vortag der Messe ist die Standabnahme. Als Solution Extension Partner von SAP sind wir im sogenannten „Partner Village“ rund um deren Stand untergebracht. Nach einem kurzen Check (Funktionieren die zwei TVs? Sind unsere Logos richtig angebracht? Kommen wir ins WLAN?) eröffnet SAP den gesamten Bereich und stellt die neuesten Entwicklungen vor. Das Spektrum reicht vom Einsatz künstlicher Intelligenz in verschiedensten Anwendungen wie Marketinglösungen, die Resonanzen in sozialen Netzwerken berücksichtigen, bis zu digitalen Umkleidekabinen, bei denen die Kunden sich auf dem Bildschirm mit Makeup, neuen Jeans und Lippenstift betrachten können, ohne einen Artikel wirklich in der Hand zu halten! Neben den anderen Partnern dürfen auch wir unser Unternehmen und unsere Lösung kurz vorstellen. Genauso positiv wie der Start verlaufen dann auch die Messetage.

Ab 9 Uhr am folgenden Tag öffnet die NRF Ihre Tore. Der Andrang ist, gelinde gesagt, atemberaubend. Es werden innerhalb von drei Tagen 38.000 Besucher erwartet und habe ich das Gefühl, dass 37.999 Leute an unserem Stand stehen bleiben.

Während unser Geschäftsführer und Vertriebsleiter den Vormittag in Einzelgesprächen und Panels verbringt, sind Janina und ich dafür zuständig, die Laufkundschaft am Stand zu bedienen – und es kommt viel Laufkundschaft! Bereits zum Mittag haben wir einige interessante Kontakte geknüpft, unsere Software gezeigt, stolz die Funktionen angepriesen und überzeugend unseren Standardprozess für das Verhandlungsmanagement verargumentiert – die Interessenten kommen aus Nord- und Südamerika, Australien, Neu Seeland, Japan, Indien und Europa. Auch SAP kommt mit Kunden an unseren Stand, denen wir einen tieferen Einblick in unsere Software gewähren.

An allen drei Tagen sind Janina und ich teilweise mit zwei unterschiedlichen Interessenten gleichzeitig beschäftigt, sodass wir oft noch in Kundengesprächen vertieft sind, wenn die Messe um 17 Uhr ihre Pforten schließt und wir von gelöschten Lichtern und sich schließenden Rolltoren unsanft hinauskomplimentiert werden.

Abends ist nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel Zeit für Wrap-Ups des jeweiligen Tages bei Stake, Burgern, Bier oder Limo. Wir versuchen in der kurzen Zeit so viel New York wie möglich zu erleben und das gilt natürlich auch für das Essen. 😊

Am letzten Tag haben wir noch Gelegenheit die Messe zu erkunden. Janina und ich wechseln uns am Stand ab, da der Publikumsverkehr etwas nachgelassen hat. Bei meinem Gang über die Messe sehe ich viel Interessantes. Es gibt eine Menge Aussteller, die sich mit dem PoS (Point of Sale) beschäftigen. Es gibt Kassensysteme ohne Scanner, nur zum Durchlaufen, Drohnen, die den Laden abfliegen und Warenbestände kontrollieren, digitale Preisschilder, die in Echtzeit kalkulierte Preise direkt im Laden anzeigen können. Es gibt eine Software, die aus Kameraaufnahmen der Ladenkunden Bewegungs- und sogar Blickprofile erstellt und so Daten zur Verbesserung der Warenpräsentation bereitstellt.
Viele Produkte können direkt am Stand getestet werden, was ich auch fleißig tue.

Dann ist es auch plötzlich vorbei. Wir packen zusammen, verabschieden uns von einigen SAP-Kollegen, die wir kennengelernt haben und sind schon am Flughafen, ehe die Spannung der letzten fünf Tage von mir abfällt und ich letztlich im Flugzeugsitz kurz nach Start einschlafe.

Zurückblickend waren es ein spannender, erfolgreicher und sehr intensiver Trip nach New York! Gerne wieder!

 

Autor: Kevin, Department Manager Consulting Retail Solutions

Im Staffellauf zum Karriere-Gipfel

Oder: Unser Start ins duale Studium bei gicom

Am 03.09.2018 begann für uns das duale Studium bei gicom – unser „Jahrgang“ besteht aus 13 neuen Studenten, die sich für je einen der Studiengänge Wirtschaftsinformatik oder Handelsmanagement entschieden haben.

Bevor die meisten von uns jedoch im Oktober ihre erste Theoriephase an der Fachhochschule antreten, durchliefen wir ein gut organisiertes 4-wöchiges Onboarding-Programm bei gicom.

Hier bekamen wir zunächst eine Einführung in die Welt des Handels und welche innovativen Lösungen und Module gicom entwickelt. Natürlich wurden wir auch mit Notebooks und der nötigen Hardware ausgestattet, mit der wir in der Hochschule sowie auf der Arbeit arbeiten können.

Die bunt zusammengewürfelte Truppe aus zukünftigen Beratern und Entwicklern kam auf Anhieb gut mit einander klar. So gründeten wir z.B. eine WhatsApp-Gruppe zum Organisieren von Fahrgemeinschaften oder einheitlichen weißen Oberteilen für unser erstes Gruppenfoto. In unseren Mittagspausen sind wir zusammen etwas Essen gegangen und Freitags in die Döner Bude, wodurch wir auch schon erste Kontakte mit zahlreichen Kollegen knüpfen konnten.

Um uns Themen wie Mathe und MS Office näher zu bringen, wurde uns ein Lehrer zur Seite gestellt. Der Unterricht war eine studienvorbereitende Maßnahme, damit jeder die besten Chancen hat, möglichst gut ins Studium einzusteigen.

Damit wir uns im Team besser kennenlernen, gab es viele verschiedene Aufgaben – darunter PowerPoint Präsentationen über verschiedene Themen, die wir in kleinen Gruppen ausarbeiten sollten. Einige Module wurden uns auch von Mitarbeitern der Firma erklärt, sodass wir Gelegenheit bekamen, unterschiedliche Kollegen kennenzulernen.

In der dritten Woche wurde uns ein „Hidden Day“ angekündigt, also ein geheimer Ausflug (selbstverständlich hatte keiner von uns eine Ahnung wo der Hidden Day stattfindet, es war ein wirklich extrem gut gehütetes Geheimnis 😊)! Schnell war klar: es geht nach Lindlar zu :metabolon. Als Teil der :gärten der technik, handelt es sich bei :metobolon um ein innovatives Abfallverwertungsunternehmen. Bis 1984 wurde der Müll in Deutschland nicht getrennt und konnte auch nicht verwertet werden. Der Müll sammelte sich bis zur Mülltrennung auf den Deponien und so auch auf der Mülldeponie Leppe. Mit Hilfe eines Strukturförderprogramms des Landes NRW konnte dann 2010 aus der Mülldeponie Leppe das heute beliebte :metabolon werden. Bis heute entweichen aus diesem Müll Methangase, welche durch eine Pumpe abgesaugt werden. Aus diesen Methangasen gewinnt :metabolon Energie und kann so die gesamte Anlage autark mit Strom versorgen. Des Weiteren werden zahlreiche Forschungen zu erneuerbaren Energien betrieben und abwechslungsreiche Freizeit- und Erholungsaktivitäten angeboten. Innovation pur! Nach einer interessanten Führung über das Gelände und kleine Versuche zum Thema erneuerbare Energien, kam die eigentliche Herausforderung: gemeinsam als Team den höchsten Punkt der Anlage, einen Berg aus Asche mit insgesamt über 360 Stufen zu erreichen. Ein Staffellauf war angesagt! Ausgestattet mit gicom T-Shirts und Shorts ging es in Höchstform den Berg hinauf. Jedes Team durfte selbst bestimmen, welchen Teil der Strecke jedes Teammitglied zu bewältigen hatte. Bei bestem Wetter erreichten wir also alle gemeinsam das Ziel und konnten den fantastischen Ausblick von der Spitze genießen.

Als Belohnung für unseren Einsatz und als Ausklang des spannenden Tages kehrten wir zu Currywurst und Pommes ins Bistro von :metobolon ein, wo jeder als Andenken einen gicom-Staffelstab überreicht bekam.

In den ersten Wochen bei gicom haben wir als Gruppe viel zusammengearbeitet und erlebt. Gut vorbereitet starten wir nun an der Uni durch und freuen uns auf ein Wiedersehen mit allen Kollegen der gicom-Family Anfang nächsten Jahres und sind stolz, nun ein Teil davon zu sein.

Autoren: Stefan und Samuel

Vilkerather Viertelmarathon 2018

Hallo,

mein Name ist Lina Völker, ich bin 19 Jahre alt und Triathletin aus Saarbrücken.

gicom unterstützt mich als Sportler und aus diesem Grund war ich zusammen mit Johnny Zipf beim Vilkerather Viertelmarathon unterwegs.

Für den Viertelmarathon hat es bei mir nicht ganz gereicht, denn ich war nur auf der halben Strecke, dem Achtelmarathon unterwegs. Nach einem Europacup in Belgien am Samstag waren die gut 5km aber auch ausreichend J

Insgesamt galt es zwei Laufrunden zu absolvieren und ich konnte mich gleich an die Spitze des Frauenfeldes laufen. Nach einem schnellen ersten Kilometer hatte ich dann sogar Zeit den Lauf ein wenig mehr zu genießen. Überall an der Strecke wurden wir von Zuschauern angefeuert und ich konnte, immer mit einem Lächeln im Gesicht, nach gut 20:45min die Ziellinie erreichen. Nebenbei war dies der 1. Platz, doch darum sollte es gar nicht gehen. Laufen macht Spaß, aber zusammen noch ein bisschen mehr! Und nach meinem Rennen kam ja auch noch der Viertelmarathon, wo es darum ging, lauthals Johnny und den Rest der Crew anzufeuern. 

Es war auf jeden Fall ein super Lauf und ich denke wir haben die gicom-Farben gut und schnell bis in die Ziellinie und darüber hinaus vertreten.

Always running,

Lina