Mitarbeiter berichten

Warum kommt nach 5.5 eigentlich 6.0?

Am 16. November war es wieder einmal soweit und nach ungefähr vier Monaten harter Arbeit haben wir die Version 6.0 der GKM Suite für unsere Kunden freigeben können. Warum das neue Release nicht die Versionsnummer 5.6 im Namen führt? Weil die aktuelle Version der GKM Suite viel im Gepäck hat. Zu viel für ein „Minor Release“. Und das hat man auch in den letzten Tagen vor der Auslieferung gespürt.

12. November

Noch vier Tage bis zur Release-Auslieferung. Jeder spürt die Anspannung, die in der Luft liegt. Obwohl das Release zwei Wochen verschoben wurde, haben viele aus dem GKM Suite Team die letzten Wochenenden nutzen müssen, um den Umfang des Release fristgerecht bis zum Beginn der Integrationstestphase bewältigen zu können. Dazu gehörten neben Weiterentwicklungen im Rahmen unserer Produktstrategie auch vielfach Kundenanforderungen, die umgesetzt wurden. Seit dem 29. Oktober sind wir nun bereits dabei sicherzustellen, dass sowohl neue Funktionalitäten als auch funktionale Weiterentwicklungen prozessübergreifend keine unerwünschten Effekte hervorbringen. Auch am vergangenen Wochenende wurde wieder gearbeitet und das unbestimmte aber doch eher unsichere Gefühl, wo wir stehen weicht nach und nach dem Eindruck, dass wir es schaffen werden Termin und Qualitätsanspruch zu halten.

13. November

Noch drei Tage. Streng genommen reichlich Zeit. Da der Aufwand alle Entwicklungen zusammenzuführen und sie unseren Kunden in Form eines Transportauftrags zur Verfügung zu stellen nicht unerheblich ist, müssen am Donnerstagnachmittag alle Entwicklungen abgeschlossen sein. Der Druck unter dem alle stehen ist spürbar. Die Menge der offenen Tickets, die aus den umfangreichen Tests der I-Testphase stammen und über die im täglichen Status-Meeting gesprochen wird, nimmt langsam ab.

14. November

Immer intensiver beschäftigt sich jeder mit den letzten verbliebenen offenen Tickets. Es ist ein Kraftakt. Doch die Erfahrung zeigt, dass es gerade die letzten 10 Prozent sind, die am meisten Kraft kosten! Parallel dazu haben bereits die Vorbereitungen für die Auslieferung begonnen. Ein kurzer Blick auf die Entwicklungsaufträge, die wir am Donnerstag zusammenpacken wollen, zeigt wie ganzheitlich der Umfang des Release ist (Umsatzschnittstelle – Umsatzsteuer ID – Konditionsleiste – Bezugsbasis – Bewertung – Performance – Manuelle Abrechnung – Vertragsnummer – Verhandlungsmanagement – Konditionspflege – Fixbeträge – Verteilung – Bezugsbasis – Massendaten – Tabellenarchivierung) und wir fühlen uns in der Wahl der Versionsnummer bestätigt.

15. November

Donnerstag, 8:00 Uhr. Noch acht Stunden! Neben den letzten Themen die noch abgeschlossen werden müssen steht auch – zum wiederholten Mal – ein Abschied an. Denn um unsere Kunden schon vorab mit den neuen Funktionen vertraut zu machen und auch speziell aus den verschiedenen Kundenperspektiven vor Release Auslieferung ein Feedback zu erhalten, haben wir auch für dieses Release wieder direkt Kunden zu uns eingeladen und in die abschließenden Tests eingebunden, die uns mit dem Ende des Integrationstest wieder verlassen. Um 16:00 Uhr heißt es dann „Rien ne va plus“ und während der Rest des Teams nach und nach in den verdienten Feierabend geht, steht für meinen Kollegen Florian Ebert und mich noch das Packen der Kundentransporte auf dem Plan. Und das zieht sich! Gegen Mitternacht haben wir es dann endlich geschafft und alle Transporte sind fehlerfrei in unser Qualitätssicherungssystem eingelaufen.

16. November

Auslieferung! Nach unserer Nachtschicht sind wir gut aufgestellt, um unseren Kunden die Transporte zukommen zu lassen. Also nichts wie ran. Ein kurzer Blick auf unsere Auslieferungsmatrix (Wer bekommt was) und los geht’s. Doch leider müssen wir feststellen, dass das Release mit ca. 11 MB zu groß ist um es via Mail an unsere Kunden zu verteilen. Damit hatten wir nicht gerechnet! Die erste Idee unseren Postausgangsdienst entsprechend anzupassen wäre zwar die schnellste Lösung gewesen, allerdings würden wir das Problem dann wahrscheinlich nur in die Hände unserer Kunden legen, weil die Mail zu groß für deren Posteingang wäre. Kurzfristig gibt es jetzt nur noch eine Möglichkeit, wir müssen das Release via FTP bereitstellen. Nach einer kurzen und unbürokratischen Abstimmung mit unseren Kunden sollte das dann auch die Lösung sein. Trotz guter Vorbereitung ist es schon wieder Nachmittag. Während der erste Kunde das neue Release noch am Freitag erfolgreich eingespielt hat, gehen wir mit der Anspannung ins Wochenende, ob das bei den anderen Kunden auch so reibungslos läuft.

Autor: Sebastian Nowak

——————————————————————————————————————————

Das TMS (Team Management System) als Methode der Teamentwicklung. Wir sind qualifiziert!

Bist du blau? Oder grün? Rot? Ich hätte aber gedacht, dass du gelb bist! Merkwürdige Gespräche finden auf den Fluren der gicom-Zentrale in Overath statt.

Springen wir einige Tage in die Vergangenheit: Es ist Donnerstag und eine Gruppe gicom Kollegen versammelt sich in entspannter Atmosphäre an einem ruhigen Ort im Bergischen Land. Inhalt des Seminars: Das Team Management System (TMS). Im Vorfeld war von jedem Teilnehmer ein kleiner Fragebogen auszufüllen. Das „Geheimnis“ des Fragebogens wurde rasch gelüftet. Jeder Teilnehmer erhielt im Laufe des Seminars die Auswertung des von ihm ausgefüllten Bogens – sein persönliches Team Management Profil.

Das Team Management Rad – Quelle: www.tms-zentrum.de

TMS verfolgt das Ziel, die Effizienz und Effektivität von Teams zu verbessern und vermittelt dabei auch Ansätze, die eigene Arbeitsleistung zu verbessern. Grundlage dafür ist eine Kombination aus individuellen Arbeitspräferenzen und empirisch ermittelten Erfolgsfaktoren exzellenter Teams. Die eigenen Präferenzen werden hierzu im Fragebogen ermittelt. Treffe ich Entscheidungen eher analytisch oder aus dem Bauch? Lege ich Wert auf strukturierte Vorgehensweise oder gehe ich flexibel an Themen heran? Beschaffe und nutze ich Informationen auf kreativem Weg oder praktisch? Bin ich eher eine offene, extrovertierte Persönlichkeit oder halte ich mich lieber zurück? Indem die individuellen Arbeitspräferenzen mit den Arbeitsfunktionen erfolgreicher Teams verknüpft werden (z.B. promoten, organisieren, stabilisieren), wird für jeden Teilnehmer die präferierte Rolle in einem Team abgeleitet. Insgesamt werden 8 Rollen unterschieden und zur Darstellung mit unterschiedlichen Farben versehen: Zum Beispiel der „rote“ zielstrebige Organisator, der „blaue“ kontrollierende Überwacher oder der „orange“ auswählende Entwickler.

In vielen Übungen wird im Seminar sowohl das Gespür für die selbst präferierte Rolle als auch für die Präferenzen der Kollegen geschärft. Ein kreativer Innovator löst Probleme schließlich anders als ein kontrollierender Überwacher. Dies hat wichtige Implikationen für den Umgang miteinander. Die Arbeitspräferenz bestimmt zum Beispiel auch, wie mit uns effizient kommuniziert werden kann. Welcher zielstrebige Organisator sagte nicht garantiert schon einmal zu einem Teammitglied, welches im ausschweifende Erklärungen lieferte: „Vorwärts! Jetzt komm‘ doch endlich zum Punkt!“

Was leiten wir – außer einer Schärfung des Selbstbildes und der besseren Einschätzung von Kollegen und Geschäftspartnern – aus TMS ab? Es ist der Ansatz, dass in Teams die 8 Rollen, die ein Team erfolgreich machen, durch die Teammitglieder optimal abgedeckt werden. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein optimales Team aus 8 Personen besteht. Vielmehr sollten die 8 Rollen durch die Haupt- und Nebenpräferenzen der Mitglieder abgedeckt sein. Um den Ansatz zu leben, finden im Hause gicom regelmäßig TMS-Qualifizierungen statt. Dies hilft uns in der hausinternen Organisation und Kommunikation. Dies hilft uns aber auch ganz besonders für die Zusammenarbeit in den Projektteams bei unseren Kunden. Wer möchte nicht einen effizienten, effektiven und erfolgreichen Projektverlauf?

Autor: Dirk Schubert

——————————————————————————————————————————

Konfliktmanagement und welche Fragen man sich dabei stellen sollte:

Bei einer internen Diskussionsrunde hatte ich meiner Meinung nach eine tolle Idee und teilte diese meinen Kollegen mit. Wir diskutierten darüber, allerdings wurde nach kurzer Zeit eine Kollegin fast schon aggressiv, mauerte regelrecht und kritisierte alle meine Argumente zu dieser Idee. Innerhalb einer viertel Stunde hatte Sie es geschafft mich wütend zu machen.

Mit einer solchen Situation entsteht ein Konflikt. So ein Konflikt hat die Angewohnheit aufgrund unterschiedlicher Meinungen mehrerer Personen oder auch nur einer Person zu entstehen. Negative Gefühle wie Wut oder auch Aggression kommen hier hinzu. Unter Umständen kann dies sogar destruktive Züge annehmen bis hin zum Mobbing. Auch können solche offenen Konflikte auf eine Gruppe überschlagen und sogar das gesamte Arbeitsklima vergiften. Eine kleine Meinungsverschiedenheit sollte nicht gleich zu einem ausgewachsenen Konflikt hochstilisiert werden. Es gibt allerdings Signale die auf einen offenen Konflikt hinweisen können, wie zum Beispiel  das Aufbauschen von Differenzen, häufige Beschwerden, verletzende Bemerkungen oder auch einfach Streit suchen. Aber auch Signale auf einen verborgenen Konflikt, wie nach „Vorschrift arbeiten“, Kontakte oder Gespräche meiden, Kollegen und Vorgesetzte auflaufen lassen, Informationen zurückhalten oder sich hinter Formalitäten verstecken.

Aber wie kann ich selbst aktiv werden, um Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen und ohne meinen Vorgesetzten in der ersten Phase mit einzubeziehen? Nun vor so einem Gespräch versuche ich für mich die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Ist der Konflikt sachlich oder emotional gelagert?
  • Habe ich etwas Falsches gesagt oder falsch agiert?
  • Bin ich bereit einen Kompromiss einzugehen und mit welchem Ergebnis fühle ich mich wohl?
  • Bin ich in der Lage dieses Gespräch allein zu meistern?
  • Was könnte den anderen dazu bewegt haben, so zu reagieren?

Wenn ich mit der betreffenden Person spreche und mich in der Lage fühle, ist es wichtig dies nicht zwischen Tür und Angel zu durchzuführen, sondern dafür Raum zu schaffen. Ein guter Tipp ist es, das Problem aus der Ich-Perspektive zu schildern und auf Vorwürfe zu verzichten. Zu so einem Gespräch gehört es auch sein Gegenüber seine Sicht der Dinge schildern zu lassen. Zum Schluss sollte gemeinsam und sachlich an einer Lösung gearbeitet werden, womit beide leben können. Wenn so ein Gespräch nicht die vereinbarte Wirkung erzielt oder zu keinem Ergebnis kommt, dann sollte sich niemand scheuen offen und sachlich mit einer Vertrauensperson drüber zu sprechen oder seinen Vorgesetzten mit einzubeziehen.

Mit meiner Kollegin habe ich am nächsten Tag über die Situation gesprochen und wir stellten fest, dass Sie in der Vergangenheit bereits ebenfalls an diesem Thema gearbeitet hat. Mit meiner Idee habe ich mal eben Ihre komplette Arbeit in Frage gestellt. Das war also der Grund, warum wir uns am Vortag nicht gemeinsam auf einer Ebene trafen.

Autor: Christoph Schulz

——————————————————————————————————————————

Wie ich mit meinem Chef in die Luft ging:

An manchen Tagen passt einfach alles und dann kommt noch eine schöne Überraschung obendrauf…

Neulich war ich bei einem unserer Kunden in Kiel, um dort eine Basis-Schulung „Konditionspflege in OKM“ zu halten. Die An- und Abreise gestaltet sich immer etwas zeitaufwendig, da man erst von Köln nach Hamburg fliegen und anschließend mit dem Shuttlebus nach Kiel fahren muss. Daher war ich bereits am Vortag angereist, damit es gleich morgens mit der Schulung losgehen konnte.

Cockpit – Das Flugzeug von innen

Die Veranstaltung lief dann richtig gut. Die Teilnehmer waren voll dabei, stellten interessierte Fragen und die allgemeine Stimmung war gut. Kurz: eine Schulung, wie man sie sich nur wünschen kann. Wir waren gerade fertig geworden und ich überlegte, wie ich die Zeit – immerhin noch gute zwei Stunden – bis zur Abholung durch den Shuttlebus sinnvoll nutzen könnte, da schaute mein Chef, Herr Reuter, zur Tür herein. Dieser hatte ebenfalls Termine im Hause gehabt und wollte kurz „Hallo“ sagen. Nach kurzem Gespräch kamen wir dann auf die Rückreise zu sprechen. Was soll ich sagen, es stellte sich heraus, dass Herr Reuter eine der seltenen Gelegenheiten genutzt hatte, wo man das Nützliche mit dem Schönen verbinden kann – er war selbst mit einer kleinen Propellermaschine direkt nach Kiel geflogen und bot mir nun an, mit ihm nach Hause zu fliegen.

Die „kleine“ Propellermaschine!
Eine schöne Aussicht, nicht wahr?

Wow! Ich habe erstmal voll auf der Leitung gestanden. „Wie, mit ihm mitfliegen? Ich hab doch schon einen Flug?“ Aber dann hatte ich den Clou verstanden und für mich war klar, das mache ich. Von da an habe ich mich gefühlt als hätte ich Geburtstag. Zugegeben, beim Einsteigen habe ich einen kurzen Moment Angst gehabt. Da sagte Herr Reuter sinngemäß: „Falls Ihnen schlecht werden sollte, die Tüten finden Sie dort“. „Oh mein Gott, das wäre ja nun der ultimative Albtraum. Ich und so eine Tüte, wäre das peinlich! Wenn mir nun tatsächlich schlecht wird. Vergiss das mit den Tüten ganz schnell wieder, dir wird nicht schlecht.“ Und dann ging es auch schon los… Nein, mir ist kein bisschen schlecht geworden. Dafür war es einfach viel zu toll, in so einem kleinen Flieger zu sitzen, den Funkverkehr mit zu hören und zu sehen, was der Pilot so tut.

Ich kann die vielen phantastischen Eindrücke gar nicht in Worte fassen! Ein schöner Nebeneffekt ergab sich daraus, dass der anvisierte Flughafen Hangelar praktisch vor meiner Haustür liegt, so dass ich pünktlich zum Abendbrot zu Hausewar und nicht, wie ursprünglich geplant, erst kurz vor Zwölf.

Das war ein tolles Erlebnis, das ich sicherlich in Erinnerung behalten werde. So was passiert einem nur in der Gicom-Family – wenn man einen perfekten Tag hat und dann noch Zufall und Glück dazu kommen.

Autorin: Jutta M. Prenting

——————————————————————————————————————————

Mantis zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses:

Seit nun mehr als drei Jahren ist unser Bugtracking-Tool im Einsatz. Was einst aus einer Not heraus entstand, ist heute eines der wichtigsten Werkzeuge in unserem Arbeitsalltag. Damals noch in meiner Ausbildung kam einer unserer Entwickler auf mich zu und bat mich einen kleinen Webserver aufzusetzen. Ohne große Vorkenntnisse brachten wir einen LAMP-Server ans laufen. LAMP steht hierbei für einen Apache Webserver auf dem eine beliebige Linux Distribution sowie MySQL und PHP installiert sind.

MantisBT Logo

Einmal eingerichtet sollte nun auf diesem Server das Bugtracking-Tool MantisBT laufen. Das Open Source Programm wird über eine HTML Oberfläche bedient und kann ganz einfach über den Internet Explorer oder Mozilla Firefox aufgerufen werden. Doch was ist eigentlich so ein Bugtracker? Im täglichen Entwicklungsprozess kommt es nicht selten vor, dass Unschönheiten, Programmfehler (sogenannte Bugs) oder neue Anforderungen an das System gestellt werden (Feature Requests). Um Herr über diese große Anzahl von Punkten zu werden, entschieden wir uns MantisBT einzusetzen.

Das Besondere an Mantis ist, dass mehrere Benutzer gleichzeitig darauf zugreifen können. Dies half uns dabei von den damaligen Excel Files zur Fehlerverfolgung Abstand zu nehmen. Der Benutzer loggt sich einfach mit seinem Usernamen und Passwort ein und schon kann er sehen, welche Aufgaben anstehen. Hat „Herr Müller“ also einen Fehler im System gefunden, kann er diesen direkt im Bugtracker aufnehmen und einem Entwickler zuweisen. Der Entwickler erhält dann eine E-Mail und begibt sich mit einer konkreten Beschreibung direkt auf die Suche nach dem Problem.

Übersicht Mantis

Neben unterschiedlichen Status eines „Problems“ (in Mantis als „Issues“ bezeichnet) kann über eine Berechtigungsvergabe auch eingestellt werden, wer auf welche Projekte zugreifen kann. Somit können wir individuell auf die unterschiedlichen Neuentwicklungen für unsere Kunden eingehen und schnellstmöglich Lösungsansätze finden. Vor allen Dingen verliert man nicht den Überblick, da jedes „Problem“ eine eindeutige ID zugewiesen bekommt. Zusätzlich lässt sich das Programm frei verändern, da es unter der General Public License veröffentlicht wird. Durch diese Lizensierung ist es uns möglich, eigene Anpassungen am System vorzunehmen, die unseren Arbeitsprozess erweitern und verbessern.

Nach über drei Jahren sammeln sich so einige Dinge im System an. Mittlerweile haben wir mit rund 100 Usern mehrere Tausend Issues aufgenommen. Wer selbst einmal entwickelt hat, weiß wie das ist – es gibt schließlich immer etwas zu verbessern. Folglich ist MantisBT aus heutiger Sicht ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit geworden und wird stetig weiterentwickelt. Die große Community, hinter dem Projekt MantisBT, arbeitet täglich an Verbesserungen, um das Programm noch intuitiver und umfangreicher zu gestalten. Aus diesem Grund sind wir froh uns damals für dieses Programm entschieden zu haben.

Autor: Stephan Herrmann

——————————————————————————————————————————

Herausforderungen statt Langeweile

Von den Erfahrungen eines Absolventen

Als ich vor drei Jahren hier anfing, wusste ich noch nicht so recht wie mir geschah. So viel Neues, Unbekanntes und Interessantes. Viele neue Gesichter und eine Stadt, in der ich mich überhaupt nicht auskannte. Obwohl ich eine recht weite Anreise hatte, stand für mich eins am Morgen immer im Vordergrund: Die Arbeit soll Spaß machen!

Der Grund warum ich damals zur gicom ging, war die Größe des Unternehmens mit wenigen Dutzend Mitarbeitern – und seine Philosophie. Schon nach den ersten Wochen war ich mit einigen Kollegen per Du, was mir die Arbeit bis heute immer erleichtert hat. Hier ist wirklich jeder, bis hin zur Chefetage, ohne Hierarchiestufen ansprechbar. Es sei denn, er ist gerade beim Kunden.

Ein weiterer Punkt war für mich auch das Aufgabengebiet. Nach kurzer Zeit wurden mir Aufgaben übertragen, die ich selbständig bearbeiten konnte. Wenn ich Fragen hatte, war immer jemand bereit, mir zu helfen, und ich kam mir selten alleingelassen vor. Die gicom verfolgt im Wesentlichen nicht die alten „Ich mach vor und du machst nach“-Methoden. Durch viel Selbststudium und Engagement kommt man hier viel schneller und besser ans Ziel. Und wenn man mal Hilfe braucht, dann holt man sie sich einfach von einem Kollegen.

Das folgende Goethe-Zitat beschreibt das sehr gut: „Überhaupt lernt niemand etwas durch bloßes Anhören, und wer sich in gewissen Dingen nicht selbst tätig bemüht, weiß die Sache nur oberflächlich.“

Wenn man Goethes Ratschlag annimmt, dann lernt man am besten, indem man es sich selbst beibringt. Und so kam es, dass ich mich in die Dinge, die mich interessierten, selbst hineinfuchste. Das Studium brachte mir hierbei das nötige Hintergrundwissen, das mit meiner Ausbildung wie zwei Zahnräder ineinander griff.

Es dauerte nicht lange, bis ich mich in einer anderen Abteilung wiederfand. Mit bekannten Kollegen in neuer Arbeitsumgebung. Meine Aufgabenfelder änderten sich von Zeit zu Zeit. Heute bin ich Hauptansprechpartner, wenn es um unser Bugtracking System geht. Die Arbeit spornt mich an und ich habe immer mehr Lust, neue Dinge und Aufgabengebiete kennenzulernen.

Schon als ich von der Schule ging, stand für mich fest, eine Ausbildung zum Informatikkaufmann zu beginnen. Dabei wollte ich möglichst schnell möglichst weit kommen. Nach der höheren Handelsschule hatte ich somit meine Richtung gefunden (Handel, Wirtschaft). Ich wollte auf jeden Fall mein Hobby (Computer) mit meinem Beruf verbinden. Die Fachhochschulreife gab mir die Möglichkeit dazu. So kam es, dass ich Wirtschaftsinformatik wählte und bei der EUFH in Brühl begann zu studieren. Durch die kleinen Gruppen (wir begannen mit ca. 15 Leuten) konnte der Unterricht immer geordnet stattfinden. Keine überfüllten Hörsäle, ansprechbare Dozenten und jede Menge netter Kommilitonen (auch aus anderen Fachbereichen), die eine ähnliche Richtung wie ich gewählt haben. Der stetige Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen (alle drei Monate) sorgte dafür, dass das Studium und die Ausbildung nie langweilig wurden. Wie ich später feststelle, kamen noch ein paar andere Kollegen bei der gicom von dieser Fachhochschule, was mir den ein oder anderen Tipp für mein Studium brachte.

Vor kurzem bin ich erst aus dem Ausland wiedergekommen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und ich bin froh, durch mein Studium und meine Firma, die Möglichkeit bekommen zu haben, ein Auslandssemester in San Diego, Kalifornien, verbracht zu haben. Diese Erfahrungen sind für mich mehr als Gold wert.

Von all diesen Dingen wusste ich anfangs noch nicht so viel. Ich konnte mir zwar ungefähr ausmalen, wie es mal sein würde. Aber dass ich so viel Spaß daran haben würde, war mir anfangs nicht klar. Folglich bin ich froh, meine Ausbildung in Kombination mit meinem Studium absolviert zu haben und in Zukunft weiter für gicom als Junior Berater arbeiten zu können. Demnächst erwarten mich unterschiedliche Kundenprojekte. Ich kann es kaum erwarten, das Gelernte nun vor Ort anzuwenden. Die Arbeit hier wurde bisher nie langweilig.

Vor allen Dingen hat mir das duale Studium den Weg für die Zukunft geebnet, sodass ich mich in meinem weiteren Berufsleben auf interessante Aufgabengebiete, gute Aufstiegsmöglichkeiten und einen hohen Verantwortungsgrad freuen kann. Der hohe Praxisanteil gibt mir erste Berufserfahrungen und lässt mich anderen Studenten in dem Bereich eine Nasenspitze voraus sein.

Wenn dieser Artikel dein Interesse geweckt haben sollte, melde dich und ich erzähle dir gerne mehr.

Autor: Stephan Herrmann

——————————————————————————————————————————

Duales Studium bei der gicom – B.A. Student berichtet!

Diagnose: Erfolgreiche Zusammenarbeit

Der Begriff Burnout-Syndrom hat sich im Laufe der letzten Jahre mehr und mehr in der Gesellschaft etabliert und an Akzeptanz gewonnen. Aktuell heißt es von Seiten der Nachrichten, dass möglicherweise mehrere Hunderttausende in Deutschland am sogenannten Boreout-Syndrom leiden, dem Gegenstück des Burnout-Syndroms.

Ich heiße Arash Wahedi und gehöre bei der gicom GmbH glücklicherweise nicht zu den oben genannten Betroffenen. Die Diagnose bei uns ist ganz einfach: anspruchsvolle Arbeit in angenehmer Atmosphäre. Als dualer Student mache ich ein praxisintegriertes Studium in Kooperation mit der Europäischen Fachhochschule in Brühl (www.eufh.de) im Studiengang Industriemanagement. Das erklärt wiederum, wie ich auf die gicom aufmerksam geworden bin, denn hier gibt es langjährige Erfahrung mit dem dualen Konzept.

Nach meiner Bewerbung wurde ich zu einem Informationsabend eingeladen, wo der Geschäftsführer viele Informationen zum Unternehmensprofil, zu Geschäftsfeldern, Karrieremöglichkeiten und der späteren beruflichen Perspektive vorstellte. Kurz darauf kam erfreulicherweise die Einladung zum Assessment, die Geschäftsführer und Bereichsleiter waren anwesend und führten die Gespräche mit. Spätestens dort wurde mir bewusst, dass es hier deutlich persönlicher hergeht. Dies hat mich in meiner Entscheidung für die gicom als zukünftigen Arbeitgeber bestärkt. Und gleichzeitig habe ich mich gegen eine Stelle bei einem der größten Mischkonzerne der Welt entschieden, wo ich Gefahr laufe nicht mehr als eine Nummer unter fast 300.000 Mitarbeitern zu sein.

Was den Alltag bei der gicom so besonders für mich macht, erfahrt Ihr jetzt:

  • Es finden mehrmals in der Woche interne Schulungen statt, um unser Know-How zu erweitern.
  • Auf einen guten und konstruktiven Umgang wird hier sehr viel Wert gelegt.
  • Ich bin umgeben von freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern, selbst zum Chef ist es gar nicht so weit und für Angelegenheiten beruflicher sowie persönlicher Art hat jeder ein offenes Ohr.
  • Wir sind ein wachstumsorientiertes Unternehmen, daher kann ich mich hier sehr gut ins Team einbinden, eigene Ideen mit einfließen lassen und werde schnell in Projekte eingebunden. Unter anderem habe ich mich in den letzten Wochen sehr intensiv unserem Social Media Projekt gewidmet und dabei u.a. unseren Blog redaktionell unterstützt.
  • Es herrschen flexible Arbeitszeiten, Besuche bei Messen und Kunden sind auch für neue Mitarbeiter möglich und geplant. Zum Beispiel bin ich nächste Woche mit der gicom auf dem EHI Preismanagement Kongress in Köln, um erste Eindrücke in den „Messealltag“ zu erhalten, worauf ich mich bereits sehr freue.
  • Ich komme wirklich gerne zur Arbeit.

Durch das duale Studium kann ich Theorie und Praxis optimal miteinander verbinden. Für das Studium werde ich nicht nur fachlich und persönlich betreut, auch in finanzieller Hinsicht werde ich unterstützt.

Die Diagnose für Eure Zukunft könnte also lauten: Ihr entscheidet Euch für eine Arbeit, die Eure Kompetenzen fordert und Euch viel zu bieten hat. Neben spannenden Projekten bei großen Kunden aus dem Handel und der Industrie, arbeitet Ihr in einem loyalen Arbeitsumfeld als zukunftsorientiertes Team. Dass Du in der Welt viel mit gicom herumkommen kannst mit marktadäquater Vergütung, steht fest!

Wenn Dich all das anspricht und Du noch Fragen oder Anregungen an mich richten möchtest, schicke mir einfach eine Email an: arash.wahedi@gicom.org , wir freuen uns auf gesunde und erfolgreiche Jahre mit Euch!

Autor: Arash Wahedi

——————————————————————————————————————————

Die EM 2012 – Sieger und Verlierer gab es auch bei uns!

Initiativ startete einer unserer Mitarbeiter ein EM-Tippspiel, welches den besten Tipper, bzw. die beste Tipperin innerhalb der Reihen der gicom ausmachen sollte.

Hierfür wurde ein kleiner Webserver ins Leben gerufen, der es mit Hilfe einer mySQL Datenbank und PHP ermöglichte, Tipps zu verwalten und nach einem vorgegebenen Schema, Punkte zu verteilen. Das Programm „Xcript“ fiel uns hierbei eher zufällig in die Hände, erwies sich jedoch als gut funktionierendes Mittel im Gegensatz zu Excel oder handschriftlichen Tabellen.

Nach dem anfänglichen Auf und Ab, zeichnete sich nach den ersten Wochen eine klare Tendenz ab. Felix Bürling gewann schließlich mit haushohem Vorsprung das EM-Tippspiel der gicom.

Der Sieger Felix Bürling mit Nikolas Heitkamp(links) und Stephan Herrmann (rechts)

Der Kampf der Plätze zwei bis fünf erwies sich als Kopf-an-Kopf-Rennen, was sich später nur noch über mehr korrekte Tipps bei den Ergebnissen und Differenzen entscheiden ließ.

Pünktlich zur nächsten WM in zwei Jahren werden wir ein neues Tippspiel ins Leben rufen. Mal schauen, wer dann auf dem Treppchen steht.

Vielleicht bist du es, lieber Leser! Informiere dich über Einstiegsmöglichkeiten bei uns unter http://www.gicom.org/karriere.html.

Autor: Stephan Herrmann

——————————————————————————————————————————

Meine Erfahrung mit Xcode

Apps für iOS Geräte wie dem iPad oder dem iPhone werden in Apples Entwicklungsumgebung Xcode programmiert. Nachdem man Xcode komfortabel über den App-Store bezogen hat, kann es auch schon los gehen. Programmiert wird in Objective-C (ObjC), einer objektorientierten Version der bekannten Programmiersprache C. Damit man alle Funktionen des iPads auch nutzen kann, gibt es das CocoaTouch-Framework. Das wird mit Xcode gleich mitgeliefert und man kann leicht die Gestensteuerung oder andere bekannte Funktionalitäten ansprechen.

Nun legen wir das erste Projekt an. Die Oberfläche von Xcode wirkt aufgeräumt. Auf der rechten Seite bieten sich eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, wie beispielsweise welche Funktionen die App nun auf welcher Weise unterstützen soll. Hier kann man auch ganz einfach und schnell zusätzliche Bibliotheken einbinden. Am linken Bildrand ist die Navigationsleiste, wo man schnell auf die Klasse seines Projektes zugreifen kann. Später erreicht man über diese Navigationsleiste zügig gefundene Fehler des Debuggers, selbstgesetzte Haltepunkte oder Programmabschnitte über die leistungsfähige Suchhilfe.

Eine App besteht aus einem Hauptfenster (MainWindow), einer Hauptanweisungsklasse (AppDelegate), sowie beliebig viele weitere Klassen, für die verschiedenen Sichten oder zum Auslagern von Methoden. Das Hauptfenster bleibt in der Regel leer, man bindet jeweils nur verschiedene Sichten (Views) ein. Diese Sichten ähneln den (etwas überholten) Frames bei HTML. Da bei ObjC absolut alles objektorientiert ist, sind auch die Sichten jeweils ein Objekt, gesteuert durch eine Klasse (ViewController). Eine Klasse besteht immer aus zwei Bestandteilen: einer Kopfdatei (.h) und einer Hauptdatei (.m). In der Kopfdatei werden alle Deklarationen gemacht, der ausführbare Quelltext steht dann in der Hauptdatei.

Die automatische Quelltextvervollständigung und das obligatorische Syntaxhervorheben helfen den strengen Anforderungen des Compilers gerecht zu werden, führen aber auch zu einem sauberen und aufgeräumten Quelltext. Nennenswert ist noch die mitgebrachte Testumgebung. Zu den Bordmitteln gehören ein iPhone- und iPad-Simulator, um zu sehen, wie sich sein Werk auf diesen Geräten verhält. Dazu gehört auch ein Verhaltensanalysewerkzeug, dass die Lauffähigkeit der App auf dem Endgerät unter verschiedensten Blickwinkeln testet. Neben selbst geschriebenen Testroutinen sind bereits automatische Skripte vorgegeben, wie die Analyse der Beanspruchung der CPU, der Speicherzugriffe und anderen simulierten Langzeittests.

Mit Xcode kann man sich in der App Programmierung für Apples Endgerät richtig frei entfalten. Prinzipiell gesehen gibt es kaum Grenzen, die von Apple vorgegeben werden. Nebenbei können nicht nur Apps für iPhone, iPad und Co. erstellt werden, sondern auch für den Mac selbst.

 Autor: Felix Pliester

Schreibe einen Kommentar