Von der Anforderung bis zum fertigen Produkt – Zeiterfassungsrevolution

Dieser Blogbeitrag handelt von der Entstehung einer neuen iOS Applikation, die zur Zeiterfassung auf dem iPad genutzt wird.

Die Geschäftsführung entschied, dass die Arbeitszeit statt am Desktop, zukünftig am mobilen Endgerät erfasst werden soll. Die Vorteile, die demnach ausschlaggebend für die Nutzung eines mobilen Endgerätes sind, sind folgende:

  • einfache Handhabung für den Mitarbeiter, da er viel unterwegs ist und seine Zeiten mobil erfassen kann
  • Zeitreduzierung -> Mitarbeiter bekommt Projekte, Arbeitszeiten und Pausen automatisch in der Applikation vorgeschlagen
  • der Mitarbeiter bekommt zudem einen Hinweis, wenn er mal eine Erfassung vergessen sollte
  • Sofortiger Überblick über die geleisteten Zeiten für die Geschäftsführung.

Insgesamt waren sieben Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt. Zwei Mitarbeiter, die den Datenbankserver mit seinen Tabellen und Formularen zu erstellen hatten. Drei Mitarbeiter, die für die iOS Entwicklung verantwortlich waren sowie zwei Mitarbeiter, die das Projekt unterstützend begleitet haben. Somit waren die Aufgaben im Team klar verteilt und jeder konnte mit der Entwicklung starten.

Der Arbeitstag wird folgendermaßen gepflegt.

Das Datenbankteam stellte einen Datenbankserver zur Verfügung, der per Internet erreichbar ist. Bei der Datenbeschaffung orientierte sich das Datenbankteam anhand des alten Verwaltungssystems für die Zeiterfassung. Dadurch mussten nicht alle Tabellen und Strukturen neu entwickelt werden. Das iOS Team hat im ersten Schritt die Oberfläche entwickelt. Dabei hatten sie sich darauf beschränkt nur das Nötigste darzustellen, um die Abwicklung der Zeiterfassung dem Mitarbeiter so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten. Folgende Dialoge haben sich ergeben: Anmeldung, Zeiterfassungsübersicht und Zeiterfassung. Die Anmeldung dient der Authentifizierung gegenüber dem Datenbankserver, zugleich aber auch der Zuordnung der angelegten Arbeitszeiten des Mitarbeiters auf der Datenbank. Mit einer Übersichtstabelle werden dem Mitarbeiter alle erfassten Arbeitszeiten dargestellt, die in dem Zeiterfassungsscreen angelegt worden sind.

Die Monatsübersicht der App.

Die Monatsübersicht der App.

Nach dem die Oberfläche der iOS Applikation und der Datenbankserver fertig gestellt worden ist, ging es an den nächsten Schritt: Eine Verbindung zwischen dem Datenbankserver und der iOS Applikation herzustellen. Als geeignete Schnittstelle wurde das ODATA Protokoll eingesetzt, das auf dem Standard HTML Protokoll basiert.

Der Datenbankserver stellt einen IIS (Internet Information Service) bereit, auf dem Webservices angelegt wurden. Als die Webservices verfügbar waren, konnte das iOS Team durch das ODATA Protokoll eine Verbindung zum Datenbankserver aufbauen. Die Testphase der iOS App begann für ausgewählte Mitarbeiter Anfang Dezember. Sie beläuft sich auf vier Wochen, in der sie intensiv getestet und verbessert wird. Seit Anfang Januar steht die Zeiterfassung – App jeden Mitarbeiter zur Verfügung.

Es hat mir sehr viel Spaß bereitet zusammen im Team Probleme zu identifizieren und zu lösen – was nicht immer einfach war.

Autor: Felix Bürling

Gicom bietet eine tolles Produktportfolio

Wir verfügen über ausgeprägte Erfahrungen im Bereich des Preis- und Konditionsmanagements und zählen hierbei zu den Spezialisten in diesen Gebieten. Zu unseren Kunden zählen große deutsche Handelsunternehmen, so z.B. die Media-Saturn Holding, Otto-Group, REWE Group, EDEKA sowie Karstadt.

Das Konditionsmanagement dient der Verwaltung, Abrechnung und Überwachung der Vertragskonditionen, die zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten geschlossen worden sind. In großen Handelsunternehmen gibt es eine Vielzahl von Lieferanten, mit denen die unterschiedlichsten Bedingungen u.a. in Bezug auf Zeit- und Mengenrabattierungen, Rückvergütungen, Vergütungen bei befristeten Aktionen und Sonderkonditionen vereinbart werden. Durch unsere Lösung gkm/suite ist es wesentlich leichter, in dem komplexen Lieferantenumfeld den Überblick über sämtliche Konditionen zu behalten sowie Erträge zu sichern.

Bisher liefen Konditions-Verhandlungen unter dem Titel „eine unendliche Geschichte“: Die Gespräche dauerten oft mehrere Tage, wenn Rahmenvereinbarungen zwischen Lieferanten und Händlern neu verhandelt und die Auswirkungen auf Erträge immer wieder simuliert werden mussten. Mit unserer mobilen iPad Lösung „Contract2Go“ sind Gespräche über Handelskonditionen wie zum Beispiel Einkaufspreis und Werbekostenzuschüsse jetzt überall zu führen – sowie neuerdings – in Echtzeit – in ihren Auswirkungen zu simulieren.

Ermöglicht wird die Simulation durch die gicom-Lösung „SKM“ (Strategisches Konditionsmanagement), die nun auch die neue Schlüsseltechnik der SAP „In Memory Appliance“ (SAP HANA) unterstützt. Die Anwendung hält Daten im Arbeitsspeicher vor, um diese in Sekundenschnelle zur Verfügung stellen zu können. Dieses Prinzip kommt insbesondere Business-Intelligence Anwendungen zu Gute, mit denen Analysen und Prognosen getroffen werden. Nutzer können somit in Echtzeit verfolgen, wie sich Veränderungen in den Geschäftsprozessen auswirken.

Autorin: Sabine Diewald

Meine Erfahrung mit Xcode

Apps für iOS Geräte wie dem iPad oder dem iPhone werden in Apples Entwicklungsumgebung Xcode programmiert. Nachdem man Xcode komfortabel über den App-Store bezogen hat, kann es auch schon los gehen. Programmiert wird in Objective-C (ObjC), einer objektorientierten Version der bekannten Programmiersprache C. Damit man alle Funktionen des iPads auch nutzen kann, gibt es das CocoaTouch-Framework. Das wird mit Xcode gleich mitgeliefert und man kann leicht die Gestensteuerung oder andere bekannte Funktionalitäten ansprechen.

Nun legen wir das erste Projekt an. Die Oberfläche von Xcode wirkt aufgeräumt. Auf der rechten Seite bieten sich eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, wie beispielsweise welche Funktionen die App nun auf welcher Weise unterstützen soll. Hier kann man auch ganz einfach und schnell zusätzliche Bibliotheken einbinden. Am linken Bildrand ist die Navigationsleiste, wo man schnell auf die Klasse seines Projektes zugreifen kann. Später erreicht man über diese Navigationsleiste zügig gefundene Fehler des Debuggers, selbstgesetzte Haltepunkte oder Programmabschnitte über die leistungsfähige Suchhilfe.

Eine App besteht aus einem Hauptfenster (MainWindow), einer Hauptanweisungsklasse (AppDelegate), sowie beliebig viele weitere Klassen, für die verschiedenen Sichten oder zum Auslagern von Methoden. Das Hauptfenster bleibt in der Regel leer, man bindet jeweils nur verschiedene Sichten (Views) ein. Diese Sichten ähneln den (etwas überholten) Frames bei HTML. Da bei ObjC absolut alles objektorientiert ist, sind auch die Sichten jeweils ein Objekt, gesteuert durch eine Klasse (ViewController). Eine Klasse besteht immer aus zwei Bestandteilen: einer Kopfdatei (.h) und einer Hauptdatei (.m). In der Kopfdatei werden alle Deklarationen gemacht, der ausführbare Quelltext steht dann in der Hauptdatei.

Die automatische Quelltextvervollständigung und das obligatorische Syntaxhervorheben helfen den strengen Anforderungen des Compilers gerecht zu werden, führen aber auch zu einem sauberen und aufgeräumten Quelltext. Nennenswert ist noch die mitgebrachte Testumgebung. Zu den Bordmitteln gehören ein iPhone- und iPad-Simulator, um zu sehen, wie sich sein Werk auf diesen Geräten verhält. Dazu gehört auch ein Verhaltensanalysewerkzeug, dass die Lauffähigkeit der App auf dem Endgerät unter verschiedensten Blickwinkeln testet. Neben selbst geschriebenen Testroutinen sind bereits automatische Skripte vorgegeben, wie die Analyse der Beanspruchung der CPU, der Speicherzugriffe und anderen simulierten Langzeittests.

Mit Xcode kann man sich in der App Programmierung für Apples Endgerät richtig frei entfalten. Prinzipiell gesehen gibt es kaum Grenzen, die von Apple vorgegeben werden. Nebenbei können nicht nur Apps für iPhone, iPad und Co. erstellt werden, sondern auch für den Mac selbst.

 Autor: Felix Pliester

Innovatives contract2go

Unser neues Produkt „contract2go“ für das iPad garantiert Ihnen erstmals auch unterwegs den vollen Zugriff auf alle Daten, die Sie für Konditionengespräche benötigen. Mit Hilfe der App sehen Sie die Verträge aller Ihrer Lieferanten mobil ein und schließen neue Verträge ab, noch während Sie beim Kunden verhandeln. Die App ist live mit Ihrem SAP-Server verbunden, so dass alle relevanten Daten von Ihrem SAP-Server geladen und Ihnen anschaulich dargestellt werden. Somit können Sie direkt beim Kunden einen neuen Vertrag erstellen, auch basierend auf einem bisherigen Vertrag. Dabei ist es Ihnen möglich, Konditionen anzupassen und neu zu erstellen, und das sogar inklusive Staffelstufen. Die Konditionen können während der Verhandlung auch bequem per Schieberegler simuliert werden. Dadurch wissen Sie sofort, wo sich Ihre Konditionen verbessern oder verschlechtern, so dass eine effizientere Verhandlung möglich wird.

Des Weiteren bietet die App eine direkte Ertrags- und Gewinnberechnung mit verschiedenen Grafiken zur bildlichen Darstellung der simulierten oder tatsächlichen Änderungen und Erträgen. Nach Abschluss der Verhandlung können Sie mit nur einer Berührung des Bildschirms den neuen Vertrag zu Ihrem Gesprächspartner senden. Die neuen Konditionen werden nun sofort auf Ihrem SAP-Server gespeichert und im Gruppenweiten Lieferanten- und Konditionsmanagement gepflegt. Ein weiteres Feature sind Artikelkonditionen. Ab sofort können Sie einzelne Konditionen auf der Ebene von Artikeln oder Warengruppen abschließen, die hierarchisch auf die weiteren, untergeordneten Warengruppen und Artikel Einfluss haben. Ebenfalls bietet das Produkt „contract2go“ die Einstellung von Rahmenbedingungen rund um Ihren Vertragsabschluss, wie zum Beispiel Lieferzeit oder Kündigungsfrist.

Unsere App bietet somit die wichtigsten Funktionen des GKM’s. Doch in dieser steckt ein großer Vorteil: mit Hilfe der App gelingt es, nicht nur Teile des GKM’s mobil verfügbar zu machen. Vielmehr bekommt das GKM ein ganz neues Design. Dieses unterstützt Ihre Verhandlungen mit den Kunden wirkungsvoll im entscheidenden Moment: Sie müssen diesem die Auswirkungen Ihrer Gespräche nicht mehr beschreiben, sondern führen ihn durch die anschaulich dargestellten Änderungen und neuen Vereinbarungen.

contract2go, eine App für Mobilität und das Auge.

Autor: Nikolas Heitkamp